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Townsmen 5

Handyspiele-Test

 

Townsmen 5

Testdatum:
13. Februar 2008
Redakteur:
Simon Weiß
Hersteller:
Handy-Games
 

Die Townsmen sind zurück: Im mittlerweile fünften Teil geht es dabei etwas kriegerischer zur Sache. Viele Änderungen wie ein Vorspulknopf und eben der Fokus auf den Kampf sorgten bei Fans bereits im Vorfeld für teils heftige Diskussionen. Zu Recht? Oder ist doch alles halb so wild?

Bewertung:

83%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
7/10
Grafik:
8/10
Sound:
7/10
Umfang:
9/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Townsmen 5 Screenshots

  • Screenshot: Townsmen 5
    Screenshot: Townsmen 5
  • Screenshot: Townsmen 5
    Screenshot: Townsmen 5
  • Screenshot: Townsmen 5
    Screenshot: Townsmen 5
 
Vorteile:
  • Komplexer Aufbaupart
  • Eingängige Steuerung
  • Detaillierte Grafik
 
Nachteile:
  • Teilweise etwas eintönig
  • Steuerung nicht ausreichend erklärt
 

Review

Screenshot: Townsmen 5
Screenshot: Townsmen 5

Townsmen 5 erzählt seine Geschichte aus Sicht der dunklen Seite: Sie spielen einen plündernden Raubritter, dessen Hauptbeschäftigung das Knechten der unschuldigen Bevölkerung ist. Auf diesem Wege gelangen sie schnell zu unermesslichem Reichtum und Macht. Wenn da nur nicht dieser weiße Magier wäre, der ihnen mit seinen Drachen das Leben schwer macht.
Man merkt es bereits: Nur friedliches Siedeln ist hier fehl am Platz. Jegliche Materialbeschaffung und der Abbau von Rohstoffen dienen stets dem Ziel, mehr Einfluss und Geld zu erlangen. Trotzdem kommt der Aufbaupart nicht zu kurz: Auf jeder Map werden zunächst Bauernhöfe und Minen platziert, die für Nahrung, Holz und Steine sorgen, die wiederum die Untertanen bei Laune halten und das Errichten neuer Gebäude ermöglichen. Nach und nach kommen neue Einrichtungen hinzu: Als nächstes ist beispielsweise ein Schmied vonnöten, der die zahlreichen Soldaten mit Schwertern versorgt. Im Laufe des Spiels kommt so eine beachtliche Zahl an verschiedenen Gütern zusammen.

Screenshot: Townsmen 5
Screenshot: Townsmen 5

Damit der Bildschirm nicht bald vor Gebäuden überquillt, lassen sich in den meisten Einrichtungen mehrere Waren erzeugen. Farmen liefern beispielsweise Holz oder Fleisch: Je nach Bedarf dürfen sie die Produktion umstellen oder bei vollen Lagern ganz pausieren, um Ressourcen zu sparen. Ziemlich schnell entsteht so ein nettes kleines Dorf, in dem die Bewohner herumwuseln und ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Falls ihnen das irgendwann zu langweilig wird, dürfen sie auch auf Knopfdruck vorspulen: Das Spiel springt dann bis zum nächsten Ereignis, die Lager füllen – oder leeren – sich dadurch schlagartig. Etwas störend: Sobald im Lager zuviel von einem Rohstoff vorhanden ist, stoppt der Vorlauf und weist sie auf die Überproduktion hin. Dann müssen sie das produzierende Gebäude anwählen und die Produktion umstellen oder stilllegen. Dadurch besteht das Spiel streckenweise nur durch Vorspulen, Produktion umstellen, Vorspulen… Hier hätten die Entwickler noch etwas am Gamedesign feilen sollen.

Screenshot: Townsmen 5
Screenshot: Townsmen 5

Interessant wird es hingegen, wenn Kämpfe gegen die Drachen des weißen Magiers anstehen: Hier schaltet das Spiel in ein Minispiel um, in dem sie die Angriffe der geflügelten Echsen abwehren müssen. Ziemlich martialisch: Drachen lassen sich auch entführen, aus ihrem Blut können danach Zaubertränke gebraut werden. Als Bösewicht darf man halt nicht zimperlich sein. Wichtig ist auch das Knechten der Bevölkerung: Auf der Karte verstreute Dörfer können mit Soldaten belagert werden. Dadurch erhält man nicht nur Steuereinnahmen, sondern auch dringend benötigte Arbeitskräfte. Obwohl die vielen Spielelemente nach einer komplizierten Steuerung klingen, geht das Geschehen sehr eingängig von der Hand. Die Menüs sind logisch aufgebaut, die Icons meist selbsterklärend. Leider ist das Tutorial etwas zu knapp geraten: Zwischendurch denkt man immer wieder „Was ist das für ein Symbol?“ oder „Wie ging das noch mal?“. Leider bringt einen die Hilfe hier nicht wirklich weiter: Sie erklärt zwar den Sinn und Zweck der Gebäude, nicht aber Symbole oder einzelne Elemente der Steuerung. Nach einiger Zeit hat man das Spiel aber durch reines Ausprobieren im Griff und kommt gut zurecht.

Technisch ist Townsmen 5 sehr gelungen: Die Grafik läuft flüssig, die Umgebung und Gebäude sehen sehr detailliert aus. Das Herumwuseln der Dorfbewohner unterstreicht zusätzlich die gelungene Atmosphäre. Soundeffekte gibt es so gut wie keine, die mittelalterliche Hintergrundmusik bildet aber eine angenehme Begleitung.

Fazit

Insgesamt hat sich im direkten Vergleich zu den Vorgängern am Aufbaupart nicht viel geändert. Durch den Wechsel zur dunklen Seite, die Drachenkämpfe und einige neue Aspekte hat das Spiel dennoch wieder genug Potential, den geneigten Aufbaufan unzählige Stunden bei Laune zu halten. Ein zu starrer Fokus auf den Kampf, wie ihn einige Fans befürchtet haben, ist glücklicherweise ausgeblieben. Trotz kleinerer Schwächen im Gameplay ist Townsmen 5 daher wieder ein sehr empfehlenswertes, kurzweiliges Ausfbauspiel.

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