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Twisty Hollow

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Twisty Hollow

Testdatum:
12. August 2015
Redakteur:
Mario Siewert
Hersteller:
Arkadium Games
 

Mit Twisty Hollow präsentiert Arkadium Games ein typisches Spiel für Zwischendurch: Das Spielkonzept ist schnell verstanden, ein Abschnitt dauert nur etwa eine Minute und der Spieler wird trotzdem gefordert. Aber macht das ganze auch Spaß?

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: -
Gameplay:
8/10
Grafik:
8/10
Sound:
6/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 
Vorteile:
  • Große Anzahl an Spielwelten
  • Eignet sich aufgrund kurzer Spielrunden gut für Zwischendurch
  • Ansprechende Grafik
 
Nachteile:
  • Eintöniger Sound
  • Trotz immer neuer Spielobjekte nicht sehr abwechslungsreich
 

Review

Screenshot: Twisty Hollow
Screenshot: Twisty Hollow

Das Spielprinzip von Twisty Hollow ist schnell erklärt: Die Besucher eures Restaurants möchten auf ihre Bestellung möglichst nicht lange warten. Die Aufgabe lautet daher die notwendigen Zutaten, Werkzeuge und Angestellten, die auf drei verschiedenen kreisförmigen Scheiben angeordnet sind, so zu drehen, dass die jeweils passenden Objekte zur Deckung gebracht werden. Metzger, Beil und Schwein müssen demnach zur Herstellung eines Schinkens genauso kombiniert werden wie die Anglerin, die Angel und der Regenwurm zur Herstellung eines Fisches. Werden die Kunden nicht zeitnah bedient suchen sie das Weite, was wiederum für Punktabzüge oder im schlimmsten Fall für das Nichtbestehen eines Levels sorgt. Denn um das nächste der insgesamt 50 Level freizuschalten ist stets eine gewisse Anzahl von Münzen notwendig, die zufriedene Kunden auf dem Spielbrett hinterlassen und die per Klick eingesammelt werden können.

Screenshot: Twisty Hollow
Screenshot: Twisty Hollow

Dass es sich nicht um einen klassischen Restaurantbetrieb handelt wird spätestens ersichtlich, wenn sich die Kundenbedürfnisse nicht mehr auf Nahrungsmittel beschränken, sondern auch in Form von Edelsteinen auftreten können. Die Produktion der Edelsteine selbst unterscheidet sich dabei nur geringfügig von der sonstigen Herangehensweise, denn auch in diesem Fall müssen bestimmte Objekte auf dem kreisförmigen Spielbrett zur Deckung gebracht werden. Im Fall des Edelsteins handelt es sich bei den Objekten um einen Felsbrocken, eine Spitzhacke und einen Bergmann. Im weiteren Spielverlauf sind zudem Speisen anzufertigen, die aus mehreren Produktionsschritten bestehen: Sushi entsteht beispielsweise durch Kombination eines zuvor hergestellten Fisches mit einem Beil und einem Sushi-Meister.

Screenshot: Twisty Hollow
Screenshot: Twisty Hollow

Je schneller die Kunden die von ihnen bestellte Ware erhalten, umso großzügiger fällt die Bezahlung aus. Am Ende einer Spielrunde werden je nach erspielter Summe bis zu drei Sterne vergeben, anhand derer die eigene Leistung bewertet wird. Werden Kunden nicht innerhalb einer gewissen Zeit bedient verlassen sie das Restaurant. Eine weitere Steigerung des Schwierigkeitsgraes stellt sich ein, wenn unzufriedene Kunden nicht mehr einfach verschwinden sondern explodieren. Das hierdurch entstehende Feuer blockiert Teile des Spielbretts, lässt sich aber durch Feuerwehrleute, die mit Feuerlöschern kombiniert werden können beseitigen. Während jede Spielrunde zu Beginn aus einer gewissen Anzahl an Kunden besteht, steht später nur eine begrenzte Zeit pro Spielrunde zur Verfügung.

Im Verlauf des Spiels erwarten euch immer wieder neue Objekte und auch die ein oder andere besondere Herausforderung. In einem Level geht es beispielsweise nicht darum Bestellungen zu bearbeiten sondern in altbekannter Whac-A-Mole Manier Maulwürfe durch Kombination von Bergleuten mit Spitzhacken zu verhauen. Sonderrunden wie diese werden auf der liebevoll animierten Karte entsprechend gekennzeichnet. Nicht nur anhand solcher Aspekte merkt man, dass bei der Entwicklung des Spiels Wert auf liebevolle Details gelegt wurde, auch wenn es derer nicht allzu viel gibt.

Screenshot: Twisty Hollow
Screenshot: Twisty Hollow

Insgesamt weiß die optische Darstellung von Twisty Hollow zu überzeugen: Sowohl das Spielbrett als auch die Karte der Spielwelt, in die die 50 Level eingebettet sind, kommen in ansprechender Comic-Grafik daher. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicher der fließende Übergang zwischen den beiden Darstellungen, der den Spieler beim Betreten und Beenden eines Levels erwartet. Anders als die Optik kann der Sound von Twisty Hollow nur bedingt punkten. Die Qualität der musikalischen Untermalung ist zwar prinzipiell nicht zu beanstanden, gleichzeitig ist die Musik aber wenig abwechslungsreich und nicht wirklich passend zur bunten Comic-Grafik. Auch die Sound-Effekte stellen bestenfalls guten Durchschnitt dar, so dass das ansonsten durchweg positive Bild von Twisty Hollow hierdurch leider etwas getrübt wird.

Fazit

An Twisty Hollow gibt es nur wenig auszusetzen: Das Spielprinzip ist innovativ, einfach und schnell, die Grafiken sind ansehnlich und die große Anzahl von Leveln, die sich aber alle in relativ kurzer Zeit bewältigen lassen stellen die perfekte Kombination für kurzweiligen Spielspaß dar, gerade wenn man unterwegs ist. Dass es trotzdem nicht für eine bessere Wertung reicht liegt einfach daran, dass Twisty Hollow in keinem Bereich so herausragend ist, dass es neue Maßstäbe setzt und der Sound gleichzeitig eher durchschnittlich daher kommt. Wer ein grundsolides Spiel ohne große Mängel sucht, bei dem es manchmal etwas hektisch zugeht, sollte aber auf jeden Fall zugreifen.

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