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The Invisible Man

Handyspiele-Test

 

The Invisible Man

Testdatum:
28. September 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Eurofun
 

Wir schreiben das Jahr 1899, es ist dunkel und kalt in den Straßen Londons und wir haben ein leicht zu übersehendes Problem. Microforum hatte bei der Entwicklung von The Invisible Man sicherlich auch ein paar…

Bewertung:

69%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
7/10
Grafik:
8/10
Sound:
7/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

The Invisible Man Screenshots

  • Screenshot: The Invisible Man
    Screenshot: The Invisible Man
  • Screenshot: The Invisible Man
    Screenshot: The Invisible Man
  • Screenshot: The Invisible Man
    Screenshot: The Invisible Man
 
Vorteile:
  • Innovatives Gameplay
  • Grafische Präsentation
 
Nachteile:
  • Steuerung
  • Umfang
 

Review

Wissenschaftler sind halt doch nicht unfehlbar. Was passiert, wenn man ebenso genial, wie trottelig ist muss unser Alterego sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren. Bei einem seiner spektakulären Experimente entdeckte unser junger Wissenschaftler die Formel, um sich unsichtbar zu machen. Blöd nur, dass er kein Gegenmittel zu dieser Zauberformel kennt. Und so streifen wir Nachts durch Parks, edle Wohngebäude und süffige Kanalisationen, stets auf der Suche nach einem Gegenmittel. Unsere Streifzüge werden von einigen uniformierten Herren jedoch nicht gerne gesehen. Schließlich ist Scotland Yard auf der Suche nach uns. „Wanted: Dead or Alive“ scheint dabei auf dem Fahndungsbrief zu stehen, denn von Schusswaffen macht die Polizei bei unserem Anblick nur allzu gerne Gebrauch. Wer dann geschickt ausweichen will, wird sein erstes Wunder erleben. Die Steuerung braucht nämlich einiges an Eingewöhnungszeit und wird erst nach ein paar Todesfällen beherrscht. Bis dahin läuft man unseren Verfolgern jedoch sehr oft direkt ins Mündungsfeuer, da ein schnelles Ändern der Richtung aufgrund der schwammigen Steuerung unmöglich erscheint. Haben wir dieses Problem überstanden steht uns ein recht originelles Spielprinzip offen: damit unser Held sich nicht zu Tode friert, schließlich geistert er nackt durch die Gegend, müssen wir Kleidungsstücke wie Hose, Hut und Mantel finden. Haben wir uns jedoch erst einmal eingekleidet, tut sich uns ein weiteres Problem auf. Vorher konnten wir zumindest umherschweifende Passanten noch davon überzeugen, dass wir unsichtbar sind, jetzt schlagen diese konsequent Alarm wenn sie uns sehen.

Konnten wir unsere Verfolger abhängen und haben einen Koffer gefunden, können wir diesen öffnen und dort unsere Kleidung sowie die gefunden Bestandteile unseres Heiltrankes ablegen oder – zumindest im Falle unsere Bekleidung – wieder anziehen. Während wir in unserem Koffer herumstöbern wird die Spielzeit der Gerechtigkeit wegen angehalten. Unser Streifzug durch die recht großen, wenn auch farblich manchmal recht öde ausfallenden Landschaften und Örtlichkeiten wird erst dann als erfolgreich gewertet, wenn wir in jedem Level einen kleinen Teil unseres Heiltrankes gefunden haben. Insgesamt vier Anteile müssen wir aufstöbern. Ergo gibt es auch nur vier Levels. Wie oben schon erwähnt fallen diese manchmal farblich eher abwechslungsarm aus. Gerade der erste Spielabschnitt mit seinem dominanten blauen Ton wirkt sehr langweilig. Trotzdem kann die Grafik durch liebevoll gestaltete Gebäude und ein stimmiges Setting punkten, auch wenn die Animationen der Charaktere sehr hölzern ausfallen.

Etwas mehr Mühe hätte man sich indes bei der Übersetzung der Bildschirmtexte ins Deutsche geben sollen. Grammatikfehler und falsche Vokabeln wohin das Auge nur sieht. Dadurch wird das Lesen der Hilfetexte zu einer wahren Qual und manch eine Information lässt sich erst nach etwas Denkarbeit entschlüsseln. Unverständlich auch, warum in der deutschen Version die komplette Hintergrundgeschichte fehlt. Das, sowie die nervige Dudelmusik und der mit vier Levels sehr kurz ausfallende Spielumfang sind dann gepaart mit der gewöhnugsbedürftigen Steuerung die Fallstricke von The Invisible Man und lassen den Titel obgleich seiner grafischen und spielerischen Qualitäten leider ins Mittelmaß versinken.

Fazit: Aus The Invisible Man hätte durchaus mehr werden können. Die Spielidee ist witzig und teilweise sogar innovativ, das Setting stimmig und die grafische Präsentation gelungen. Dennoch vergraulen die laienhafte Übersetzung, die vermurkste Steuerung und der kurze Spielumfang den Spieler so sehr, dass am Ende nur ein durchschnittlicher Titel übrig bleibt. Konrad Kelch

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