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Starship Troopers: Roughnecks

Handyspiele-Test

 

Starship Troopers: Roughnecks

Testdatum:
25. Juli 2007
Redakteur:
Andreas Altenheimer
Hersteller:
Ojom
 

Alle Jahre wieder werden wir daran erinnert, dass es Bugs und “Starship Troopers“ gibt. Zuerst kam das Buch, dann ein Kino-Film, darauf folgte eine Video-Produktion, sowie eine Zeichentrickserie, zwei Computerspiele und jetzt sind die Handys dran. “Starship Troopers: Roughnecks“ schickt den Spieler durch fünfzehn actionlastige Missionen, welche konzeptechnisch gerne anspruchsvoll wären, doch aufgrund der langweiligen Umsetzung wenig motivieren.

Bewertung:

51%
Leserwertung:Leser: 98%
Gameplay:
5/10
Grafik:
5/10
Sound:
3/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Starship Troopers: Roughnecks Screenshots

  • Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
    Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
  • Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
    Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
  • Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
    Screenshot: Starship Troopers: Roughnecks
 
Vorteile:
  • komplexe, aber gut erlernbare Steuerung
  • ausreichend verschiedene Konzeptelemente (siehe Waffen, Bug-Arten)
 
Nachteile:
  • abwechslungsarmes Leveldesign
  • Grafik mehr zweckmäßig als ansehnlich
  • piepsige Musik und keine Sound-Effekte
 

Review

Auf dem Papier hört sich das noch recht komplex an: Sie steuern einen Marine aus der Vogelperspektive, müssen gegen Bugs kämpfen, verwundete Kameraden finden und zum Levelende eilen. Anfangs steht Ihnen einzig ein MG mit begrenzter Munition zur Verfügung, später kommen noch Flammenwerfer und Zeitbomben hinzu. Weitere Hilfen existieren in Form von Lockstoffen und einem Tarnanzug, mit dem Sie für kurze Zeit für ihre Gegner unsichtbar sind. All diese Dinge liegen einfach so in der Gegend herum und warten nur darauf, eingesammelt zu werden. Bleibt zu guter letzt das Geschütz, welches an bestimmten Stellen fest platziert steht, eine besonders hohe Feuerrate aufweist und ohne Munitionsbegrenzung auskommt.

Es gibt vier verschiedene Arten von Bugs, wobei die zuerst vorkommende auch die am häufigsten zu sehende ist. Sie krabbelt zielstrebig auf den Spieler zu und schafft es nicht einmal, kleine Hindernisse zu umgehen. Dies ist für die fliegenden Bugs kein Problem, dafür flattern sie schnöde in festen Bahnen herum. Später folgen größere Gegner, welche mit ihrem Flammenangriff relativ viel Schaden anrichten können und einiges an Munition einstecken, bevor sie verpuffen. Dafür laufen sie praktisch nur seitwärts und können deshalb mit etwas Geduld ganz leicht besiegt werden. Gleiches gilt für den abschließend auftauchenden Brain Bug, der einfach nur mehr aushält, allenfalls bei Sichtkontakt des Spielers kurz nach vorne stürmt und ansonsten keine neuen Verhaltensmuster zeigt.

Die Steuerung trennt strickt Laufen und Schießen, genau genommen müssen Sie mittels Tastendruck zwischen beiden Modi hin- und herschalten. Somit ist zwar beides gleichzeitig nicht möglich, aber dafür ist gezieltes Feuern in eine beliebige Richtung kein Problem, ohne versehentlich dem Feind in die Krallen zu rennen. Das Umschalten der Waffen ist gar auf zwei Arten möglich, nämlich entweder per Tastendruck oder über ein kleines Menü. Allerdings ist das Auswählen der Lockstoffe und des Tarnanzuges nur über letztere Option möglich, was ein wenig verwirrt. Manchmal nervt das Festhängen an Ecken, obwohl diese optisch gesehen ein paar Pixel vom Spieler entfernt liegen, aber unterm Strich ist die Benutzerführung das Beste am ganzen Produkt.

Hindernisse in Form von Steinen können einfach weggeballert werden, während manche Areale, in denen verwundete Soldaten liegen oder das Levelende wartet, versperrt bleiben, bis alle in der Mission herumkriechenden Bugs tot sind. Diese Aufgabe ist sehr einfach zu bewerkstelligen, weil Ihre Gegner wirklich Strunzdumm reagieren und die Spielgeschwindigkeit nicht allzu hoch ist. In Anbetracht der Tatsache, dass eine Mission zwei bis maximal fünf Minuten Spielzeit beansprucht, ist “Starship Troopers: Roughnecks“ zudem keine Ehe auf Dauer.

Auch der Wiederspieleffekt ist eher mau, schließlich wirken die Missionen schon von Anfang an karg und öde. Zwar haben sich die Entwickler Mühe gegeben, die einzelnen Spielelemente erst nach und nach einzuführen. Doch im Endeffekt läuft die Mechanik stets auf das gleiche Prozedere hinaus, taktischen Anspruch können Sie jedenfalls vergessen. Die einzige, wirkliche Herausforderung besteht darin, zu Erkunden, wo welche Waffen liegen. Sollten Sie nämlich zuerst in die falsche Richtung laufen, kann Ihnen schnell die Munition ausgehen. Das die Designer sich selbst unnötig eingeschränkt haben, merkt man spätestens beim Geschütz: Dieses gibt es immer in der gleichen Ausführung und kann seltsamerweise nur nach Norden schießen.

Grafisch punktet das Spiel ebenso wenig, was einerseits an der mehr für ein Strategie- als ein Actionspiel geeigneten Perspektive, andererseits an den sehr staksigen Animationen und dem allgemein kümmerlich wirkenden Erscheinungsbild der Bugs liegt. Wenigsten ist die Farbwahl kräftig und variiert immerhin alle paar Missionen. Extra schwach ist dafür der Sound, denn außer einer sehr piepsigen Adaption des “Starship Troopers“-Themas, welches im Hauptmenü ertönt, gibt das Spiel keinen Mucks von sich.

Fazit

Das Begeisterungsbarometer schlägt nicht gerade hohe Wellen: Die verschiedenen Waffen und Bug-Arten versprechen Abwechslung, wo es keine gibt. Die ersten paar Missionen wirken noch vielversprechend, danach durchschaut man das simple Design und es stellt sich Eintönigkeit und Langweile ein. “Starship Troopers: Roughnecks“ ist dank dummer KI zu schnell durchgespielt und besitzt mangels taktischer Tiefe kaum Wiederspieleffekt. Einzig die brauchbare Steuerung verhilft der Motivation zur Durchschnittswertung.

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