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Resident Evil - Confidential Report

Handyspiele-Test

 

Resident Evil - Confidential Report

Testdatum:
13. März 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Capcom
 

Resident Evil gehört mit zu den berühmtesten Spieleserien des letzten Jahrzehnts. Der vorerst letzte Teil begeisterte Gamecube- und Playstation 2- Spieler und mit „Resident Evil Confidential Report File 1“ wird nun auch die Handy-Plattform mit dem Zombie-Virus infiziert. Erwartet Sie ebenfalls clevere und spannende Survival-Horror-Adventure-Kost?

Bewertung:

63%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
6/10
Grafik:
6/10
Sound:
7/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Resident Evil - Confidential Report Screenshots

  • Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
    Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
  • Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
    Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
  • Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
    Screenshot: Resident Evil - Confidential Report
 
Vorteile:
  • Basiert auf berühmter Spielereihe
  • Rundenbasierter Kampf
  • 2 unabhängige Story-Verläufe
 
Nachteile:
  • Unglaublich hässliche Menüs
  • Wenig intuitive Steuerung
  • Durchschnittliche Grafiken
 

Review

„Resident Evil Confidential Report File 1“ bietet nicht nur eine, sondern gleich zwei verschiedene Storys, die Sie parallel oder nacheinander absolvieren können. Sie haben die Wahl, ob Sie als Tyler Hamitton andere FBI-Agenten retten wollen oder doch besser als Naomi McClain herausfinden möchten, was sich hinter dem Experiment in einem Forschungslabor verbirgt. In beiden Fällen haben Sie es mit fiesen Zombies, düsteren Gemäuern und harten Kämpfen zu tun. Die Unterschiede halten sich also in Grenzen: Hier helfen Sie noch lebenden Menschen bei der Flucht und da suchen Sie nach Informationen, indem Sie die diverse Räume durchlaufen.

Gegenüber den herkömmlichen „Resident Evil“-Episoden wandern Sie allerdings nicht in Echtzeit durch die Landschafen. Stattdessen wurde „Confidential Report File 1“ eine Art rundenbasiertes Spielprinzip spendiert. Aus der Sicht von „schräg-oben“ wird der eigene Charakter gesteuert, der Schritt für Schritt seinen Weg geht. Nähert man sich einem Kontrahenten, kann durch das Betätigen der „5“-Taste ein Radius angezeigt werden, der wiederum signalisiert, ob sich der Gegner im Schussbereich befindet. Ist dies der Fall, darf geschossen werden. Zur Auswahl stehen hier die aus „Resident Evil“ bekannten Werkzeuge wie Pistole, Maschinengewehr oder Schrotflinte. Für den Nahkampf eignet sich das obligatorische Messer. Insgesamt erwarten Sie keine actionreichen Metzeleien, sondern relativ geruhsame Runden-Schlachten, in denen sich auch die gehirnlosen Fieslinge bewegen. Diese watscheln behäbig zu Ihrer Spielfigur und greifen ggf. sogar an. Interessant ist hierbei, dass manche Bösewichte unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Die einen können sich kurze Zeit unsichtbar machen, die anderen haben z.B. einen größeren Bewegungsspielraum als Sie. Taktik und etwas Überlegung sind keine unwichtigen Elemente, da ein falscher Schritt dazu führen kann, dass Sie attackiert werden. Dies resultiert freilich in einem Sinken der Energieleiste, die durch Kräuter oder Medikits aufgefüllt wird. Zusätzlich spielt es eine Rolle, wie Sie gerade zu einem Gegner stehen, denn die Figur kann sich in vier Richtungen bewegen und eine Drehung um jeweils 45 Grad bedeutet auch eine Runde warten, bis der nächste Zug vollzogen werden kann. Das Problem bei „Confidential Report File 1“ wird schnell deutlich: Alles wirkt sehr träge, ungenau und wenig intuitiv. Das Ausführen von Aktionen wie z.B. das Nachladen, der Wechsel ins Hauptmenü, um dort die Waffe zu ändern, oder das Lesen von aktuellen Nachrichten, ist umständlich und benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit. Spannung kann so leider nicht so recht aufkommen.

Doch „Confidential Report File 1“ hat auch positive Aspekte: Fast überall finden sich Dinge, die Freunde der Serie kennen werden. Die legendären Schreibmaschinen entdeckt man an sinnvoll verteilten Stellen – hier wird der Spielstand abgespeichert. Munitionskisten sind zum Glück keine Seltenheit, so dass es meist nicht an Nachschub mangelt. Die Gegner-Arten, z.B. gefährliche Zombie-Hunde, sind „Resident Evil“-Experten bestens bekannt. Schade nur, dass die KI nicht wirklich überzeugen kann, denn häufig laufen die Kämpfe nach immer dem gleichen Schema ab. Die Akustik ist zwar nicht sensationell, doch die gebotenen Stücke bzw. Effekte sind passend und stimmig. Grafisch wird einiges an Abwechslung geboten, so richtig schön sind die Gebäude und Räume allerdings nicht. Zudem nervt es gewaltig, dass man immer bestätigen muss, wenn man den nächsten Raum betreten möchte. Hat man etwas länger gespielt, wiederholen sich die Szenarien leider ständig.

Fazit

„Resident Evil Confidential Report File 1“ wirkt fast wie die PC-Version des großartigen „Resident Evil 4“: Lieb- und belanglos, kombiniert mit einer fast katastrophalen Steuerung. Allerdings bietet das Handy-Abenteuer einige Vorzüge, die zumindest für große „Resident Evil“-Fans interessant sein könnten: Die beiden unabhängigen Storys sorgen für Abwechslung und das rundenbasierte Spielprinzip ist doch erfrischend und interessant. Zu dumm, dass die Entwickler die Bedienung nicht sinnvoller und den Spielverlauf etwas actionreicher gestaltet haben. Durch diese zwei großen Makel sinkt „Confidential Report File 1“ leider in der Mittelmäßigkeit. Sven Wernicke

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