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Ratchet & Clank

Handyspiele-Test

 

Ratchet & Clank

Testdatum:
26. April 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Eurofun
 

Ratchet&Clank going mobile! Nach dem unerwartet großen Erfolg der gleichnamigen PS2-Reihe in den letzten Jahren präsentieren sich der beliebteste Zottel-Held der Galaxie und sein ewiger Roboter-Weggefährte nun auch auf dem Handy. Leider werden die großen Erwartungen dabei keineswegs erfüllt.

Bewertung:

67%
Leserwertung:Leser: 87%
Gameplay:
7/10
Grafik:
6/10
Sound:
6/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Ratchet & Clank Screenshots

  • Screenshot: Ratchet & Clank
    Screenshot: Ratchet & Clank
  • Screenshot: Ratchet & Clank
    Screenshot: Ratchet & Clank
  • Screenshot: Ratchet & Clank
    Screenshot: Ratchet & Clank
 
Vorteile:
  • Manuelle Speicherfunktion
  • Lizenz
 
Nachteile:
  • Ödes Spielprinzip
  • Zu geringer Schwierigkeitsgrad
  • Grafik
 

Review

Das Superhelden-Duo ist also zurück. Ratchet und der etwas zu klein geratene Roboter Clank wurden in ein mobiles Kommunikationsgerät teleportiert und müssen sich nun mit eurer Hilfe wieder einen Weg aus diesem System bahnen. Dies kann nach deren Digitalisierung jedoch nur geschehen, indem sich die beiden durch den so genannten „Makrokörperwandler“ begeben, der nun also erstmals gefunden werden muss. Grundsätzlich eine recht spannende Story, die sofort Lust auf mehr macht. Gleich nach wenigen Minuten Spielzeit stellt sich jedoch die Ernüchterung ein: Auf dem Weg durch die verschiedenen Welten (die sich überdies bald als doch nicht so verschieden herausstellen) erwartet einen leider stets das Selbe. Das Jump ’n’ Run mit Combat-Elementen besteht einzig und allein aus dem Prinzip des wenig aufregenden Gegner-Vernichtens, dem Zerschießen von Kisten und dem darauffolgenden Aufsammeln von diversen Spielsteinen, sowie dem Überqueren einiger (un)gefährlicher Bodengräben mit Hilfe der Schwebe-Balken, die einem bereits in der altbekannten Mario-Reihe gekonnt die Nerven geraubt hatten.
Die gegnerischen Roboter-Einheiten erstarren, sobald sie einmal getroffen wurden. Sollte man seine Munition nicht allzu langsam abfeuern, bleibt das auch so, bis diese erledigt sind. Kein großes Problem also. Aber Achtung: Die Munition kann leicht einmal ausgehen, wenn man zuviel in der Gegend herumballert! Das Höchste der abenteuerlichen Gefühle was die Levelstruktur betrifft, stellen schon jene (kurzweiligen) Abschnitte dar, in denen es gilt, sich mit Hilfe eines Seilschwungs an das andere Ende des Grabens zu befördern oder jene, in denen man Ratchet die Rutsche hinuntersausen lassen kann. Im Übrigen spielt man von Haus aus mit Ratchet, die Möglichkeit auf Clank umzustellen scheint gar nicht gegeben zu sein. Der Mini-Roboter erscheint so nur in den Zwischensequenzen am Anfang jeder Stufe, im Spiel selbst bekommt man Clank anscheinend nie zu sehen.

Der so beliebte, mitunter seltsame Formen annehmende Humor als auch der hohe Action-Anteil aus der erfolgreichen PS2-Reihe fehlt der Handy-Adaption völlig. Anstatt dass gegnerische Einheiten mit einer Vielzahl von Waffen erledigt werden können, muss man sich bei ausgegangener Munition mit dem bloßem Schraubenschlüssel als Kampfgerät abfinden. Am Ende jeder Stufe hat man zwar die Möglichkeit, seine hart erarbeiteten Bolts (Art Bolzen, altbewährte Währung im Ratchet&Clank-Universum) im Waffenladen gegen eine Handvoll unterschiedlicher Waffen zu tauschen (von der Schwerkraftbombe bis hin zum Schaltkreisvernichter). Wie diese einzusetzen sind, wird einem jedoch nirgendwo beantwortet. In diese Reihe etwas fragwürdiger Funktionen reiht sich auch der Propeller-Antrieb von Ratchet ein, welcher einen wohl vor einem Absturz in die Schaden bringenden Gräben bewahren soll. Kurzzeitig scheint er dies ja auch zu tun, auch dann wenn es wieder einmal gilt, die Schwebe-Balken rechtzeitig zu erwischen. Insgesamt erschien er aber etwas überflüssig.

Grafisch kann die von uns getestete Version leider ebenso wenig überzeugen: unscharfe Texturen wohin das Auge reicht und stets der selbe, wenig aufregende Hintergrund in Blau. Die Steuerung gestaltet sich im Großen und Ganzen recht angenehm – aber wie sollte es auch anders sein bei dieser beschränkten Auswahl an Funktionen...

Fazit: Die Handy-Version präsentiert sich als ein höhepunkts- und innovationsloses Action-Jump ’n’ Run mit (allzu) geringem Schwierigkeitsgrad. Für die kurzweilige Unterhaltung zwischendurch ganz ok, aber sicherlich kein Spiel, bei dem man selbst einige Zeit danach noch nicht aus dem Staunen gekommen ist. Petra Köstinger

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