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Rainbow Six 3

Handyspiele-Test

 

Rainbow Six 3

Testdatum:
12. Juli 2004
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Die Spiele der Serie Rainbow Six besitzen mittlerweile nicht nur auf dem PC, sondern auch auf diversen Spielkonsolen eine riesige Fangemeinde. Auch auf dem Markt der mobilen Spiele wagte Gameloft vor einiger Zeit einen ersten Versuch mit der Veröffentlichung von Rainbow Six - Urban Crisis für Mobiltelefone mit Monochromdisplay und Rainbow Six - Ravenshield für Geräte der neueren Generation.

Bewertung:

75%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
7/10
Grafik:
8/10
Sound:
7/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Rainbow Six 3 Screenshots

  • Screenshot: Rainbow Six 3
    Screenshot: Rainbow Six 3
  • Screenshot: Rainbow Six 3
    Screenshot: Rainbow Six 3
  • Screenshot: Rainbow Six 3
    Screenshot: Rainbow Six 3
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Durchsetzen konnten sich die Spiele nicht, was vermutlich am Leistungsstand der damaligen Mobiltelefone lag.
Das die Tage erscheinende Tom Clancys Rainbow Six 3 zeigt jedoch, dass die mobile Version des Taktikshooters mittlerweile durchaus ihre Existenzberechtigung hat und eine große Fangemeinde finden könnte.

Wie schon bei den Vorgängerversionen, so findet auch in Rainbow Six 3 das Spielgeschehen in der Vogelperspektive und nicht wie aus der PC-Version gewohnt aus der Ego-Perspektive statt. Dies findet seine Begründung zwar in der Technik, die bei Mobiltelefonen leider noch nicht ausgereift genug ist um komplexe 3D-Welten darzustellen, bremst den Spielspaß aber nicht im geringsten und verleiht dem Spiel sogar mehr taktische Tiefe als eine eher actionbasierte 3D-Perspektive es tun würde.
Die Story des Spiels ist auf dem Mobiltelefon zwar nicht so intensiv aufbereitet wie auf dem PC oder diversen Konsolen, die Grundzüge wurden aber beibehalten: Terroristen nehmen an unterschiedlichsten Orten wie beispielsweise dem G8-Gipfel Geiseln, diese müssen anschließend von der Spezialeinheit Rainbow Six befreit werden.
Während dies zu Beginn des Spiels noch relativ einfach ist stellt es im späteren Spiel eine richtige Herausforderung dar, da die Terroristen später sobald es zu einem Schusswechsel kommt mit dem Exekutieren der Geiseln anfangen.
Während des Spielens stehen größtenteils die selben Befehle zur Verfügung, wie in der PC-Version, lediglich auf Funktionen wie Springen, das Klettern auf Dächer oder Benutzen von Leitern wird aufgrund der 2D-Umgebung verzichtet.
Das Gameplay gestaltet sich teilweise recht eintönig, da alle Missionen immer die selbe Handlungsweise erfordern: Man steuert die Spezialeinheit durch das jeweilige Level, wobei man einem streng linearen Verlauf folgen muss. Gegner werden ausgeschaltet, indem man sich entweder von hinten anschleicht und anschließend Gebrauch vom Messer macht oder, falls keine Geiseln in der Nähe sind, das Feuer auf die Terroristen eröffnet. Da man über einen Cursor, den man mit dem Joystick steuert, gleichzeitig die Bewegung der Figuren kontrolliert und zielt gestalten sich größere Feuergefechte leider meistens recht unübersichtlich. Da die Mitglieder der Spezialeinheit jedoch einiges an Kugelhagel vertragen und die Terroristen sich meistens recht ungeschickt anstellen bedarf es schon grober Fehler um einen Soldaten durch feindlichen Beschuss zu verlieren. Dennoch ist das Spiel nicht gerade einfach, denn die Rettung von Geiseln wird im Verlaufe des Spiels immer schwieriger und man benötigt an vielen Stellen oft mehrere Versuche um die Situation erfolgreich zu klären.
Leider lässt sich das Spiel nicht beliebig abspeichern, stattdessen gibt es an festgelegten Stellen jedes Levels Speicherpunkte, an denen abgespeichert wird. Dies führt zu einer enormen Erhöhung des Schwierigkeitsgrades, kann den Entwicklern aber nicht zum Vorwurf gemacht werden, da eine Speicherfunktion in der PC-Version ebenfalls nicht existiert, eine selbige würde dem Spiel wahrscheinlich auch einen Großteil seines Reizes nehmen. Gepaart mit der teilweise unglücklichen Steuerung kommt es dennoch manchmal zu Momenten des Frustes, wenn man in einem hektischen Kampf den Cursor nicht rechtzeitig auf den Gegner richten kann, der gerade dabei ist die Geisel zu erschießen, die unbedingt überleben muss. Echte Rainbow Six-Veteranen wird das sicher nicht zurückschrecken sondern eher noch mehr motivieren das Spiel durchzuspielen.

Technisch präsentiert sich Tom Clancys Rainbow Six 3 in der gewohnt guten Qualität von Gameloft-Titeln: Die Grafik überzeugt durch Detailtreue und perfekte Animationen, die unterschiedlichen Schauplätze (von der verschneiten Schweiz über Stadteinsätze bis hin zu Innenmissionen in Gebäuden) sind überzeugend und abwechslungsreich dargestellt und auch Wettereffekte wie Regen oder Schnee erleben eine eindrucksvolle Premiere.
Der Sound lässt ebenfalls kaum Wünsche offen, alle wichtigen Ereignisse wurden bis auf wenige Ausnahmen gut vertont, lediglich die Musik in den Menüs, die nicht als solche identifiziert werden kann stört ein bisschen.

Fazit: Tom Clancys Rainbow Six 3 besitzt neben einem anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad und einer guten technischen Umsetzung vor allen Dingen die gelungene Atmosphäre der Rainbow Six-Reihe und ist daher für Fans der Serie ein Muss.
Aufgrund der teilweise unglücklichen Steuerung gepaart mit der etwas frustrierenden Speicherfunktion sollten Neulinge des Genres wohl doch eher zu Splinter Cell: Pandora Tomorrow greifen, das zwar ein etwas anderes Spielprinzip besitzt, jedoch ebenfalls auf einer Geschichte von Tom Clancy basiert, vom selben Hersteller wie Rainbow Six 3 stammt und momentan die absolute Referenz unter den Taktik-Shootern darstellt.

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