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Puzzle Quest: Warlords

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Puzzle Quest: Warlords

Testdatum:
22. Februar 2008
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
THQ Wireless
 

Was geschieht, wenn man ein an sich simples Puzzlespiel mit einer Story und Rollenspiel-Elementen versieht? Entweder es kommt ein seltsamer Genremix heraus oder ein überraschend gelungenes Abenteuer. Und was ist Puzzle Quest: Warlords geworden?

Bewertung:

90%
Leserwertung:Leser: 88%
Gameplay:
9/10
Grafik:
6/10
Sound:
6/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Puzzle Quest: Warlords Screenshots

  • Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
    Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
  • Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
    Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
  • Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
    Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
 
Vorteile:
  • Cleverer Mix aus RPG und Puzzlespiel
  • Sehr fordernd und abwechslungsreich
 
Nachteile:
  • Relativ hoher Schwierigkeitsgrad
  • Weitere Puzzle-Arten wären schön gewesen
 

Review

Screenshot: Puzzle Quest: Warlords
Screenshot: Puzzle Quest: Warlords

Puzzle Quest: Warlords ist der Handy-Ableger des PC- bzw. Konsolenspiels Puzzle Quest: Challenge of the Warlords. Inhaltlich und konzeptionell bleibt die mobile Umsetzung aber den Vorlagen treu – und das ist auch gut so. Die Idee hinter dem Spiel ist so einfach, dass man sich schon fast die Frage stellt, wieso nicht schon viele andere Entwickler zuvor auf das interessante Konzept gekommen sind. Sie schlüpfen in die Haut einfach frisch gebackenen Helden, der die Mission hat, das Land Etheria von dem bösen „Lord Bane“ und seinen Untertanen zu befreien. Dazu müssen Sie schlicht und ergreifend puzzeln. Was komisch klingt, ist im Grunde auch der Clou des Spiels, denn eigentlich handelt es sich um einen richtig cleveren Mix aus Rollen- und Knobelspiel. Auf einer 2D-Karte können Sie ihre Figur durch das Reich geleiten und an bestimmten Orten Quests erfüllen. Zu Beginn ist aber ein Lehrmeister dabei behilflich, das Spielprinzip zu erklären.

In dem Tutorial zeigt sich schnell, dass Puzzle Quest tatsächlich ein sehr klassisches Denkspiel ist. Auf einem Spielbrett befinden sich unzählige Steine, die durch das Verschieben eines einzelnen verschwinden können. Mindestens drei identische Steine müssen horizontal bzw. vertikal angeordnet werden, um sie aufzulösen. Automatisch werden neue Klötze nachgeschoben, im Optimalfall entstehen somit Kettenreaktionen. Das alles hat man schon unzählige Male in anderen Genrevertretern gesehen, nicht aber die Rollenspiel-Elemente. So füllen rote Edelsteine die eigene Mana-Anzeige auf, andere dagegen erhöhen den Gold-Vorrat oder steigern andere Energie-Balken. Gespielt wird stets rundebasiert und abwechselnd mit einem Gegner. Und diesem muss man Schaden zufügen. Dies geschieht, indem man wenigstens drei Totenschädel-Steine richtig anordnet oder einen Zauber wirkt. Anfänglich besitzt man von diesen – auch abhängig von der gewählten Charakterklasse – wenige, aber durch gewonnene Matches steigt der Held im Level auf und ergattert somit neue Talente und Angriffe, mit denen man die Energie des Kontrahenten fortlaufend senkt. Logisch, dass die Zauber immer bestimmte Mana- und Kraftpunkte voraussetzen, jederzeit kann man also nicht mit Magie attackieren. Schafft man übrigens mit einem Spielzug, vier oder gar fünf gleichfarbige Steine abzuräumen, erhält man einen weiteren Zug und ggf. einen Joker-Stein, was einen zusätzlichen Vorteil gegenüber dem Feind verschafft.

Folglich gibt es bei Puzzle Quest jede Menge zu tun. Sie kämpfen nicht nur direkt in dem Puzzlespiel gegen einen KI-gesteuerten Fiesling, sie powern ihren Charakter auch kontinuierlich auf und bringen ihm so neue Eigenschaften bei, die ihn noch mächtiger machen. Doch nicht genug: Sie besitzen ebenfalls eine Waffe der Elemente, die sich mit Runen verstärken lässt. Ebenso kann man Zauber durch das Besiegen gleicher Gegnerarten erlernen und der Protagonist wird bei einem Levelaufstieg auch noch in etlichen Fähigkeiten „optimiert“. Es handelt sich hierbei also um reinrassige Rollenspiel-Funktionen, die im Grunde perfekt in den Knobel-Spielverlauf integriert wurden. Schön ist weiterhin, dass man nicht nur stur der Story folgt, denn mit der Zeit darf man noch Nebenquests meistern oder einfach aus Spaß ein paar herumlaufende Monster plätten. Für eine Runde zwischendurch eignet sich zusätzlich zur Kampagne der „schnelle Spiel“. Auf Multiplayer-Modi, die u.a. die „großen“ Versionen von Puzzle Quest besitzen, wurde aber grundsätzlich verzichtet.

Grafisch präsentiert sich Puzzle Quest eher solide, allerdings sollte man nicht vergessen, dass es sich um ein Denkspiel handelt. Dafür aber ist das Spielfeld hübsch farbenfroh und die 2D-Karte, auf der man seine Spielfigur bewegt, ist ebenfalls ganz nett. Gleiches trifft auch auf die Akustik zu, die ruhig hätte etwas vielfältiger ausfallen können. Vorbildlich wiederum ist die Steuerung: Obwohl man nach und nach immer mehr Fähigkeiten nutzen kann, bleibt die Bedienung stets intuitiv und logisch.

Fazit

Auf den ersten Blick sieht Puzzle Quest: Warlords wie ein typisches Denkspiel aus. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein großer Rollenspiel-Part, der das Knobel-Erlebnis in eine neue Spielspaß-Dimension katapultiert. Gegen etliche Gegner zu kämpfen, seinen Charakter zu verbessern und ständig neue Puzzle – Quests zu überstehen, ist äußerst spannend und motivierend. Für Einsteiger könnte der sehr fordernde Schwierigkeitsgrad etwas abschreckend sein. Zum Glück kann man das Spiel nie verlieren. Ansonsten erwartet aber alle aufgeschlossenen Spieler ein tolles Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

Kommentare

Deine Antwort

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Bettina - 29. 11. 2009 - 22:22 Uhr
Unregistriert

Das Spiel ist einfach Klasse. Suchtfaktor ist wirklich hoch 10. Das Spiel wird nicht langweilig, auf keinen Fall. Einfach Super.

 
Robin_Lehmann - 05. 03. 2008 - 14:43 Uhr
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Cooles Spiel! Kann es nur weiterempfehlen. Suchtfaktor hoch 10 und man vergisst die Zeit im Nu. Nur Vorsicht wer es in der Bahn spielt. Hab neulich fast den Ausstieg verpasst

Anmeldedatum: 05. 03. 2008 1 Beiträge Handy:

 
Robin_Lehmann - 05. 03. 2008 - 14:38 Uhr
Unregistriert

Hab mir das Spiel auch geholt, und ich muss sagen schon große Klasse. Und Suchtfaktor hoch 10

 

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