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Prince of Persia: The Sands of Time

Handyspiele-Test

 

Prince of Persia: The Sands of Time

Testdatum:
02. April 2004
Redakteur:
-
Hersteller:
 


Nachdem Gameloft schon mit der Umsetzung des PC-Klassikers Prince of Persia zeigen konnte, dass es auch auf Mobiltelefonen zur Spielsucht kommen kann ist seit einiger Zeit nun der Nachfolger zu Prince of Persia: Harem Adventures erhältlich, welcher gleichzeitig eine Umsetzung des zur Zeit auf allen Spielsystemen populären Spiels Prince of Persia: The Sands of Time ist.

Bewertung:

90%
Leserwertung:Leser: 84%
Gameplay:
7/10
Grafik:
10/10
Sound:
9/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Prince of Persia: The Sands of Time Screenshots

  • Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
    Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
  • Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
    Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
  • Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
    Screenshot: Prince of Persia: The Sands of Time
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Dementsprechend viel Mühe gaben sich die Entwickler von Gameloft bei Prince of Persia: The Sands of Time. Die eingesetzte Technik stellt so hohe Anforderungen, dass das Spiel für Mobiltelefone mit Symbian OS als Symbian-Datei und nicht wie sonst bei Spielen eigentlich üblich als Java-Datei daher kommt.
Nach dem Spielstart wird jedoch sofort klar, warum dies so ist und weshalb das Spiel mit 164kb recht groß geraten ist:

Die Grafik ist wirklich fantastisch und in dieser Form noch nie in einem Handy-Spiel verwirklicht worden. Prince of Persia: The Sands of Time zeigt, dass aktuelle Handy-Spiele ohne Probleme mit Spielen reiner Spielekonsolen wie etwa dem Gameboy Advance mithalten können und diese natürlich preislich gesehen bei weitem übertreffen.
Wie die Screenshots erkennen lassen sind die Levelhintergründe, aber auch die Objekte wie Kronleuchter, Stahlkugeln oder Gegner exzellent gezeichnet. Gleichzeitig läuft Prince of Persia: The Sands of Time auch noch absolut flüssig und bei weitem schneller als der Vorgänger. Wenn man das Spiel in Bewegung sieht wirkt die Grafik noch um einiges besser.
Bemerkenswert ist auch, dass Prince of Persia: The Sands of Time als eines der ersten Handy-Spiele zwei Hintergründe benutzt, die sich beim Bewegen der Spielfigur unterschiedlich schnell bewegen. Es sieht einfach fantastisch aus, wenn man an einem Fenster vorbeiläuft und dabei der Mond langsam am Fenster vorbei zieht.

Auch der Sound ist wirklich gelungen, denn Prince of Persia: The Sands of Time bietet neben orientalischer Musik, die der Musik des Vorgängers ähnelt, jedoch deutlich öfter zur Anwendung kommt vor allen Dingen sehr gute Soundeffekte.
Nahezu jede Aktion der Spielfigur wurde mit einem Geräusch unterlegt. Während der Vorgänger größtenteils auf Geräusche verzichtete (bis auf Kampfgeräusche) ertönen in Prince of Persia: The Sands of Time Töne beim Aktivieren von bestimmten Fallen und sogar beim Springen bzw. beim Auftreffen der Spielfigur auf dem Boden.
Die einzelnen Effekte wirken alle sehr echt, so dass Prince of Persia: The Sands of Time auch was den Sound angeht durchaus mit Spielen für Spielkonsolen wie den Gameboy Advance mithalten kann.

Über das Gameplay lässt sich sagen, dass es leider nicht nur Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger enthält.
So gestalten sich beispielsweise die Kämpfe in Prince of Persia: The Sands of Time sehr langweilig, da man lediglich zuschlagen, jedoch nicht parieren kann, auch die 3 verschiedenen Gegnertypen unterscheiden sich in punkto Schwierigkeitsgrad kaum, auf reine Schwertkämpfe wie im Vorgänger wird verzichtet.
Auch bei den diversen Fallen wurden Änderungen vorgenommen, aus dem Boden ragende Speere lassen sich nun nicht mehr langsam durchqueren sondern müssen in jedem Fall übersprungen werden.
Dennoch schafft es Prince of Persia: The Sands of Time den Spieler zu fesseln. Dies liegt vor allem an den neuen Fähigkeiten, die der Prince durch die Sands of Time im Laufe des Spiels erhält.
Während man am Anfang noch kein Schwert besitzt erhält man dies nach geraumer Zeit. Später erhält man die Fähigkeit an Wänden entlang zu laufen oder sich von diesen abzustoßen um so einen schmalen Schacht hochzuspringen.
Der Schwierigkeitsgrad steigt im Verlauf des Spiels leicht an, wobei die Aufgaben meist nicht ohne Einsetzen der zuletzt erworbenen Fähigkeit zu meistern sind. Richtig schwer wird Prince of Persia: The Sands of Time leider nicht, lediglich der Endgegner stellt eine Herausforderung dar.
Trotzdem sollte man an Prince of Persia: The Sands of Time auch als Profi für einige Zeit Spielspaß haben, denn die 8 Level sind durchaus umfangreich und bieten wie die Level des Vorgängers Bonusorte, wo es zusätzliche Heiltränke gibt.

Fazit: Sowohl grafisch als auch vom Sound her kann Prince of Persia: The Sands of Time vollkommen überzeugen und setzt sicher neue Maßstäbe.
Leider bietet das Spiel jedoch nicht ein so tolles Gameplay wie der Vorgänger, der eine wahre Spielsucht entfesseln konnte. Dennoch ist Prince of Persia: The Sands of Time sicher kein Spiel, bei dem aufgrund von toller Grafik auf den Spielspaß verzichtet werden muss, denn die Spezialfähigkeiten des Helden und die riesigen Level voller zum Teil wirklich innovativer Aufgaben sollten eigentlich überzeugend genug sein.
Für Fans von Jump-n-Run- bzw. Abenteuer-Spielen ist Prince of Persia: The Sands of Time daher auf jeden Fall eins der Spiele, die man immer dabei haben sollte, wenn einem mal langweilig wird.

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