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Need for Speed ProStreet

Handyspiele-Test

 

Need for Speed ProStreet

Testdatum:
28. November 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
EA Mobile
 

Der elfte Teil der Need for Speed – Serie ist zugleich eine Besonderheit: Erstmals in der Geschichte der Reihe nimmt man nicht mehr an illegalen Renn-Events teil, sondern auch hoch offiziellen Herausforderungen. Ob diese Änderung eine gute Idee war und auch die Handy-Umsetzung überzeugt?

Bewertung:

68%
Leserwertung:Leser: 78%
Gameplay:
7/10
Grafik:
7/10
Sound:
4/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Need for Speed ProStreet Screenshots

  • Screenshot: Need for Speed ProStreet
    Screenshot: Need for Speed ProStreet
  • Screenshot: Need for Speed ProStreet
    Screenshot: Need for Speed ProStreet
  • Screenshot: Need for Speed ProStreet
    Screenshot: Need for Speed ProStreet
 
Vorteile:
  • Detaillierte Fahrzeugmodelle
  • Gut funktionierendes Drift-System
  • Offizielle Rennwagen und Events
 
Nachteile:
  • Ungenaue Kollisionsabfrage
  • Schwierigkeitsgrad nicht ausbalanciert
  • Unfaires Gegnerverhalten allgemein
  • Nahezu keine Abwechslung
 

Review

Screenshot: Need for Speed ProStreet
Screenshot: Need for Speed ProStreet

Statt bei Nacht- und Nebel- Rennen in High-Speed ständig gegen das Gesetz zu verstoßen, gilt es dieses Mal, an echten Matches zum Beispiel durch die Wüste oder Canyons teilzunehmen. Wer gleich damit loslegen möchte, startet selbstverständlich eine „Karriere“. Das anfängliche Budget ist mit 10.000 Dollar nicht gerade üppig, das reicht nur für eine alte Flitzer-Kiste. Für die ersten Rennen sollte der Toyota Corolla CTS (1986er Modell) aber locker reichen, zumal man diesen im Tuningshop mit dem übrigen Geld noch etwas aufpimpt. Mit einem recht schwachen Power-Boost geht es prompt auf die Piste. Hier gilt es, drei Runden zu fahren, stets werden Sie gegen acht Kontrahenten antreten. Die grundlegende Spielmechanik ist denkbar einfach: Mit „links“ bzw. „rechts“ steuern Sie ihr Vehikel über die Strecke bzw. rasen um die Kurve, mit der Taste „8“ oder „unten“ wird gebremst. Beschleunigt wird dagegen automatisch – so wie man es von etlichen anderen Handy-Racern gewohnt ist.

Screenshot: Need for Speed ProStreet
Screenshot: Need for Speed ProStreet

Soweit erinnert Need for Speed ProStreet frappierend an handelsüblichen Genrevertretern. Allerdings werden Sie auf den zweiten Blick einige Besonderheiten kennen lernen. So können Sie mit ihrem Flitzer um Kurven driften, indem rechtzeitig die Taste „5“ betätigt wird. Nun gilt es, möglichst rechtzeitig nach „links“ oder „rechts“ zu drücken, damit eine kleine Anzeige stets im Mittelfeld bleibt. Dies ist zugegeben ziemlich schwierig, zu Beginn werden etliche Fehlversuche zu einem Überschlagen des Wagens führen. Wer dagegen erfolgreich sein Auto unter Kontrolle behält, profitiert von einem maximal aufgefüllten Nitro-Boost, mit dem Sie kurze Zeit andere Gegenspieler überholen können. Aber auch durch das Fahren im Windschatten anderer oder durch eine gute Kurvenlage füllt sich diese Anzeige kontinuierlich, wenn auch deutlich langsamer. Bei späteren Rennevents ist es dringend nötig, durch Drifts den Nitro-Boost-Vorrat aufzufüllen, ansonsten hat man wirklich kaum eine Chance. Ohnehin ist der Schwierigkeitsgrad recht hoch angesetzt, Anfänger werden sich schon bei den ersten Rennen die Haare raufen. Kurz vor dem Überqueren der Ziellinie wird man nicht selten von einem KI-gesteuerten Fahrer überholt, ebenso scheinen die Mitbewerber stets die besser ausgestatteten Wagen zu haben. Da Sie aber immer dann Geld erhalten, wenn Sie unter den ersten drei Plätzen landen und erfolgreich Drifts bewältigen, steht einem kontinuierlichem Tuning oder gar dem Neukauf eines besseren Boliden nichts im Weg. In den Bereichen Motor, Getriebe, Handling und Nitro kann man ein ausgewähltes Modell in vier Stufen optimieren und somit die Chancen auf einem Sieg während eines Events deutlich erhöhen.

Screenshot: Need for Speed ProStreet
Screenshot: Need for Speed ProStreet

Soweit funktioniert Need for Speed ProStreet eigentlich – abgesehen vom recht unausgewogenen Schwierigkeitsgrad – recht gut. Die größeren Probleme finden sich allerdings auf der technischen Seite des Spiels. Denn ständig muss man SlowDowns in Kauf nehmen, die die Steuerung eines Wagens deutlich erschweren. Auch stößt man öfter mit anderen Wagen an, was teils zu seltsamen Resultaten führt. Zwei Mal angerempelt kann es durchaus vorkommen, dass man plötzlich durch einen Gegner einfach durchfährt. Das sieht nicht nur komisch aus, sondern ist offenbar ein perfektes Beispiel dafür, dass die Entwickler bei der Kollisionsabfrage unsauber gearbeitet haben. Von Zeit zu Zeit sorgen u.a. eingeblendete Rundenzeiten dafür, dass man nicht mehr sieht, dass man geradewegs in eine Kurve hinein düst – ein deutliches Abbremsen ist die Folge und schon brausen die Gegner an dem eigenen Vehikel vorbei. Und nicht genug: Der bei Rennspielen bekannte „Gummiband“-Effekt ist bei Need for Speed ProStreet mehr als deutlich: Richtig abhängen kann man die anderen Fahrer eigentlich nie, fast immer hängen sie direkt hinter einem. Das ist manchmal ziemlich lästig, da man das Gefühl hat, ein Nitro-Boost bringt schlichtweg keine Vorteile. Weiterhin sinkt die Motivation extrem schnell, da sich alle Rennen immer gleich spielen. Abgesehen von ein paar anderen Szenarien verläuft alles stets nach dem gleichen Muster, hier fehlen eben völlig verschiedene Rennspiel-Arten.

Richtig nervig sind zudem die Soundsamples. Die Motorengeräusche wiederholen sich im Sekundentakt, als würde man ständig einen Gang hochschalten – was natürlich nicht der Fall ist. Manchmal verstummt der Handy-Speaker sogar plötzlich, vorwiegend dann, wenn man um Kurven fährt, Gegner überrundet und dann abbremst. Klingt nach Schlamperei der Produzenten? Ja, das ist tatsächlich anzunehmen. Wenigstens ist die Grafik allgemein gut gelungen. Hübsche 3D-Szenarien erwarten Sie, ein Lob verdienen sich die recht detaillierten Fahrzeuge. Schade nur, dass es nicht mehrere Perspektiven zur Auswahl gibt.

Fazit

Need for Speed ProStreet bietet im Kern einige interessante Elemente. Das Driften ist eine gute Idee, genauso das Ausnutzen des Windschattens oder das dezente aber effektive Tunen. Trotzdem krankt das Spiel an etlichen Schwächen. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht ausbalanciert, die Kollisionsabfrage ungenau, Abwechslung wird kaum geboten und die Akustik ist fehlerhaft. In Anbetracht der Tatsache, dass es mittlerweile einige gute Konkurrenz-Titel anderer Hersteller gibt, braucht im Grunde niemand mehr Need for Speed ProStreet, zumal die Makel einfach viel zu offensichtlich sind. Einzig beinharte Need for Speed-Fanatiker sollten ein Blick riskieren, auch weil sie in der Handy-Version Codes freispielen können, mit denen sie in einer Spielkonsolenfassung Boni aktivieren dürfen.

Kommentare

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Aju - 15. 02. 2010 - 18:32 Uhr
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und wo soll denn bitte der unfair hohe schwierigkeitsgrad sein? Selbst mit dem Toyota kann man locker auf anhieb alle 9 Rennen gewinnen und mit den besseren wagen ist es nahezu unmöglich die gegener nicht zu überrunden (den im Test angesprochenen Gummiband-Effekt bei der Aufholjagd gibt es nicht!). Haben die tester hier wirklich das richtige Spiel gehabt??? 3x3 Rennen viel zu wenig und wie gesagt hat man nicht mal nen grund die besseren Autos zu kaufen

 
the answer - 30. 09. 2009 - 22:47 Uhr
Unregistriert

@????? Das ist hier auch so. Es gibt nur 3*3 Rennen. Handyspiele sind max für ne halbe Stunde ausgelegt. was du noch machen kannst, ist dir alle Wagen aufmotzen. Mal sehen, ob er es nach fast 9 Monaten noch liest! ;)

 
Ricc - 14. 07. 2009 - 00:03 Uhr
Unregistriert

Das gleiche Problem hatte ich auch. Bin dann alle Rennen nochmal gefahren, habe mir einen bessern Wage gekauft, damit die letzten drei Rennen nochmal durch, aber es tut sich nichts.

 
???? - 05. 01. 2009 - 12:39 Uhr
Unregistriert

hey...kann mir vielleicht jemand helfen ???? ich habe gerade das letzte rennen des 3. events beendet und da wurde der display ganz dunkel...am handy kanns nicht liegen weil ich danach sofort zum handymenü gegangen bin und da war wieder alles ok . jetzt passiert bei mir nach den rennen nichts mehr und es werden auch keine neuen events freigeschaltet , was soll ich machen ???????

 
mr. morammer - 06. 09. 2008 - 21:06 Uhr
Unregistriert

das spiel ist schei**e denn die bilder sind in einer anderen version gespielt worden und wenn man es aufs handy download kommt eine komplett andere version!!!!!!!!!!!!!!!!!BITTE NICHT KAUFEN!!!!!!!!!!

 
- 31. 08. 2008 - 19:55 Uhr
Unregistriert

Es ist gut aber ich kriege glaub ich nicht so welche spiele wie dadrüber(auf dieser seite da oben) freigeschaltet denn ich gwinne kriege geld aber so welche spiele krieg ich nicht freigeschaltet oder ist das bei jedem so? braucch hilfe und erklährung wie das geht!!BITTE!!!!!!!!

 
madinio fr ili - 31. 08. 2008 - 19:42 Uhr
Unregistriert

Es ist gut, aber die bilder die ich oben sehe, sehe ich in meinem spiel nicht!!! D.h. ich gewinne geld es werden auch andere evente freigeschaltet aber nicht sowelche wie auf den bildern da oben! kann mir vllt. jemand helfen? BITTE UM ANTWORT!

 
Rade - 31. 01. 2008 - 16:16 Uhr
Unregistriert

Habs auf Handy funzt aber irgendwie net. ziemlich dämlich obwohls extra für mein razr v3 is.

 
DoSjA - 31. 01. 2008 - 16:16 Uhr
ID uzivatele

Also es sieht nicht schlecht aus ich geh davon aus das es nach einiger zeit dann langweilig wird weil Nahezu keine Abwechslung gibt.

Anmeldedatum: 04. 02. 2008 11 Beiträge Handy:

 
Street FiGHter - 31. 01. 2008 - 16:16 Uhr
ID uzivatele

Ich finde es auch Langweilig macht kein spaß

Anmeldedatum: 04. 02. 2008 10 Beiträge Handy:

 
Dein Name - 31. 01. 2008 - 16:16 Uhr
Unregistriert

voll scheiße deger

 

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