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Harry Potter meistert Magie

Handyspiele-Test

 

Harry Potter meistert Magie

Testdatum:
6. Februar 2008
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
EA Mobile
 

Die „Harry Potter“-Romane von Joanne K. Rowling haben mittlerweile Kultstatus erreicht – auch dank einer massiven Marketing-Maschinerie des verantwortlichen Buchverlages und durch die Kinofilme, die die meisten Skeptiker überzeugen konnten. Logisch, dass passende Spiele nicht fehlen dürfen – Electronic Arts konnte sich damals rechtzeitig die Lizenzen sichern. Auch die Handy-Plattform wird hin und wieder mit verzauberten Games versorgt, das aktuelle Werk von EA Mobile nennt sich Harry Potter meistert Magie.

Bewertung:

68%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
7/10
Grafik:
6/10
Sound:
6/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Harry Potter meistert Magie Screenshots

  • Screenshot: Harry Potter meistert Magie
    Screenshot: Harry Potter meistert Magie
  • Screenshot: Harry Potter meistert Magie
    Screenshot: Harry Potter meistert Magie
  • Screenshot: Harry Potter meistert Magie
    Screenshot: Harry Potter meistert Magie
 
Vorteile:
  • 8 verschiedene Spiele in einem
  • Stimmige „Harry Potter“-Atmosphäre
 
Nachteile:
  • Fehlender Langzeitspielspaß
  • Steuerung manchmal etwas träge
 

Review

Screenshot: Harry Potter meistert Magie
Screenshot: Harry Potter meistert Magie

Bei Harry Potter meistert Magie handelt es sich ausnahmsweise nicht um ein Action-Spiel, bei dem Sie in die Rolle der drei Zauberlehrlinge „Harry Potter“, „Hermine Granger“ oder „Ron Weasley“ schlüpfen. Diese stehen bei dem Start eines neuen Abenteuers zwar auch zur Auswahl, doch statt mit dem Zauberstab herumzufuchteln, müssen die grauen Zellen angestrengt werden. „Harry Potter meistert Magie“ setzt ausschließlich auf acht Minigames. Nur wer diese beherrscht, kann gute Noten in verschiedenen Fächern erhalten und irgendwann einmal den begehrten Lernerfolg-Pokal gewinnen. Zugegeben: Die Hintergrundstory ist irgendwie albern, zum Glück steht sie sowieso nicht im Vordergrund bzw. spielt keine wesentliche Rolle. Zeitlich ist das Knobel/Strategiespiel übrigens im fünften Schuljahr („Harry Potter und der Orden des Phönix“) angesiedelt.

Screenshot: Harry Potter meistert Magie
Screenshot: Harry Potter meistert Magie

Hat man sich anfänglich für einen Helden entschieden, geht es nach einigen kleinen Erklärungen schon los. Ein Kalender zeigt an, welche der 16 Fächer gerade anstehen, die alle zu bewältigen sind. Meist gilt es hierbei, bestimmte und vorgegebene Bestzeiten zu unterbieten und sich somit vor die Kontrahenten zu stellen. Die Aufgaben sind zumindest anfänglich recht abwechslungsreich. Bei „Wahrsagen“ erscheint langsam in einer Hellseher-Kugel ein Symbol, was schnellstmöglich ausgewählt werden sollte. Umso flotter man ist, umso mehr Punkte verdient man. Bei „Verwandeln“ soll ein Gegenstand in einen anderen transformiert werden. Konkret bedeutet dies, dass Sie in eine vorher definierte Form diverse Einzelteile einsetzen und ggf. Stücke drehen müssen. Dies setzt tatsächlich logisches Denkvermögen voraus. Und bei „Zauberkessel“ fallen ständig Zutaten in einen Bottich, die man sich merken sollte.

Screenshot: Harry Potter meistert Magie
Screenshot: Harry Potter meistert Magie

Weiter geht’s mit „Astrologie“, wo man sich richtige Sternenkonstelletationen erschafft. Bei „Zauberkunst“ muss man versteckte Namen finden und bei „Kräuterkunde“ sollen Pflanzen richtig wachsen bzw. geschrumpft werden. Insgesamt ist die Auswahl sehr vielfältig und die Spielideen zwar simpel, aber durchaus clever inszeniert. Für längeren Spielspaß sorgt die Tatsache, dass es anfänglich nicht so einfach ist, die beste Platzierung in einem Fach zu erhalten. Übung macht aber bekanntlich den Zaubermeister, ebenso werden die Herausforderungen mit der Zeit deutlich knackiger. Wer mit einer Spielart wider Erwarten gar nicht klar kommt, sollte sich die automatisierten Tutorials anschauen, die praktische Tipps geben. Und sogar an einen Zwei-Spieler-Modus wurde gedacht, allerdings misst man sich hier nur abwechselnd an einem Handy. Aber für ein kleines Match zwischendurch ist das allemal ausreichend.

Grafisch ist Harry Potter meistert Magie nicht sensationell, aber insgesamt stimmungsvoll und passend zu einem „Potter“-Spiel. Störend ist aber vor allem, dass die Texte in den Hauptmenüs aufgrund der Schriftart kaum erkennbar sind und manchmal die Steuerung in den Spielarten etwas träge reagiert. Gerade bei Spielen, wo jede Millisekunde zählt, kann dies sehr ärgerlich sein. Abgerundet wird der Titel mit hübschen Melodien, die dezent düster wirken.

Fazit

Harry Potter meistert Magie richtet sich ohne Frage an die großen „Harry“-Fans, die keine Lust mehr haben, ständig durch die Zauberschule Hogwards zu wandeln, um dort irgendwelche Kreaturen zu erlegen. Dieses Mal ist der Kopf gefragt und die acht Knobelspiele sind teils wirklich ziemlich fordernd und spaßig. Schade nur, dass es irgendwie nach eine Stunde an Abwechslung mangelt – da hilft es nicht viel, dass manche Spiele zufällig die Aufgaben generieren und sich dadurch gelegentlich etwas ändert. Trotzdem: Freunde des Zauberlehrlings, die gerne knobeln, können einen Blick wagen.

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