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Hades

Handyspiele-Test

 

Hades

Testdatum:
28. Mai 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
X-PROTECT Technology
 

Wie wäre es mit einem Action-Rollenspiel für unterwegs? Theoretisch kein Problem, denn Triacom hat mit Hades ein passendes Abenteuer parat. Praktisch dagegen erwartet uns ein grafisch mieses wie sinnloses Hack´n´Slay ohne wirklich interessante Ideen.

Bewertung:

36%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
4/10
Grafik:
3/10
Sound:
3/10
Umfang:
4/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Hades Screenshots

  • Screenshot: Hades
    Screenshot: Hades
  • Screenshot: Hades
    Screenshot: Hades
  • Screenshot: Hades
    Screenshot: Hades
 
Vorteile:
  • Spielstand jederzeit speicherbar
  • Highscore-Liste
  • Zufällig generierte Levels
 
Nachteile:
  • Miese Grafik
  • Stupides Spielprinzip
  • Kaum Rollenspiel-Elemente
 

Review

Hades ist nicht nur der Gott der Unterwelt, sondern auch ein fieser Kerl. Er raubt vorzugsweise die Seelen verstorbener Menschen und dieses Mal hat er sich gleich mehrere geschnappt – von der Familie des Protagonisten, die fortan ewige Qualen erleiden soll. Doch unser namenloser Held macht sich auf, die Seelen der Angehörigen zu befreien und Hades in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Mit einem Dolch bewaffnet beginnt man die Reise, um böse Spinnen und Fledermäuse in düsteren Verliesen zu töten. Was dies mit Hades zu tun hat? Das sollte man die Entwickler fragen. Aber was tut man nicht alles, den verlorenen Seelen den Aufstieg ins Elysium zu ermöglichen…

Aus der klassischen Vogelperspektive steuert man seine Figur durch insgesamt 20 zufällig generierte Levels. Das bedeutet, dass die Abschnitte bei jedem Start des Spiels völlig neu generiert werden. Manchen dürfte genau diese Tatsache nicht gefallen, schließlich kann man somit nicht aus eigenen Fehlern lernen und diese anwenden. Die Levels sind optisch wenig vielfältig, man wandert von grauen Dungeons in braune, um dann wieder in orangefarbenen zu landen. Hin und wieder steigt man Leitern in einen nächsten Abschnitt herab und begutachtet matschige Blutflecke oder gefährliche Kreaturen. Diese wiederum sollte man am besten erdolchen; mit der Zeit findet man noch zahlreiche andere Waffen wie Schwerter oder Bögen. Stets werden diese automatisch eingesammelt, durch das Drücken der 7-Taste kann das Tötungswerkzeug gewechselt werden. Mit etwas Glück ergattert unser Kämpfer die eine oder andere Rüstung, die ihn vor dem angreifenden Viehzeug schützt. Wer aus Versehen auf die 1-Taste kommen sollte, wird sich über eine praktische Mini-Karte freuen, die für Orientierung sorgt.

Schon nach 5-6 Levels wird es hammerhart, denn z.B. die Spinnen sind fast immun gegen die Dolch-Stiche und folglich sinkt die Lebensenergie stetig, so dass man Ausschau nach Tränken oder Brunnen halten sollte. Zudem erkennt man stets, wie viel Kraft man noch besitzt und wie stark die eigene Magiefähigkeit ist. Richtig gelesen, denn später dürfen auch simple Zauber angewandt werden, genauso gabelt man mit etwas Glück Schuhe auf, die das Laufen beschleunigen. Das ewige Herumlaufen in den immer größer werdenden Levels lohnt sich entsprechend, häufig gibt es praktische Extras zu ergattern, die sich in Genre-typischen Kisten befinden. Mit dabei ist das obligatorische Gold. Umso mehr man sammelt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, am Ende oder beim Verlust des einzigen Lebens, in die Highscore-Tabelle zu gelangen. Dies ist übrigens das eigentliche Hauptziel von Hades, also das Knacken des Bestenliste. Richtig reizvoll ist das allerdings nicht. Was dagegen positiv und nicht immer üblich ist: Den Spielstand kann man jederzeit abspeichern und laden.

Wie bereits angedeutet ist die Optik von Hades unterdurchschnittlich, da farbarm, langweilig und schlicht gesagt veraltet. Abgesehen von spärlichen Feuerflammen wirkt die Präsentation äußerst lieb- und ideenlos. Dazu passt der fade Sound und die nicht selten recht hakelige Steuerung. Nervig wird es spätestens dann, wenn Gegner nicht getroffen werden, da man seine Figur ungünstig platziert hat.

Fazit: Hades möchte ein Action-Rollenspiel sein, doch abgesehen davon, dass man umfangreichere Rollenspiel-Elemente gar nicht erst vorfindet, überzeugt der Rest des Titels ebenfalls in keiner Weise. Die Grafik ist grausig, die Akustik öde, die zufällig generierten Levels frustrieren stets aufs Neue und das stupide Schwingen der Waffen nervt bereits nach einigen Minuten. Übrig bleibt ein Titel, den niemand braucht und erst recht niemand spielen will. Hier finden sich zahlreiche andere Genrevertreter, die dem Spieler auch etwas bieten. Und nach diesen sollte man Ausschau halten. Sven Wernicke

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