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Fantasy Battle Revenge

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Fantasy Battle Revenge

Testdatum:
5. 10. 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
funmobile
 

Der Kampf der Guten gegen das unsagbar Böse geht in die zweite Runde. Mit Funmobile´s Fantasy Battle: Revenge wird der eher durchschnittliche Vorgänger aus einer anderen Perspektive erzählt. Doch das bedeutet längst nicht, dass sich am Spielprinzip etwas ändert...

Bewertung:

70%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
6/10
Sound:
6/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Fantasy Battle Revenge Screenshots

  • Screenshot: Fantasy Battle Revenge
    Screenshot: Fantasy Battle Revenge
  • Screenshot: Fantasy Battle Revenge
    Screenshot: Fantasy Battle Revenge
  • Screenshot: Fantasy Battle Revenge
    Screenshot: Fantasy Battle Revenge
 
Vorteile:
  • Gameplay
 
Nachteile:
  • Grafik
  • Sound
  • Auf Dauer wenig Abwechslung
 

Review

Durfte man bei Fantasy Battle auf der Seite der Helden kämpfen, ist es dieses Mal die dunkle Macht, die kontrolliert werden darf. Denn nachdem der fiese Hexer aus Teil 1 von den königlichen Truppen besiegt wurde, schmiedet er nun Rachepläne, die seine Soldaten und Kreaturen ausführen sollen. Die Story wird in Form kurzer Texteinblendungen erzählt und bereits einige Sekunden nach dem Start des „Story-Modus“ geht es gleich zur Sache. Spielerisch bleibt alles wie gehabt: Rundenbasiert im besten „Shining Force“-Stil schicken Sie ihr Einheiten gen Feind. Markiert man einen Krieger, wird u.a. der Radius angezeigt, den dieser pro Spielrunde zurücklegen kann. Entsprechend gilt es, sich auf dem teils riesig großen Spielfeld langsam dem Gegner zu nähern, um ihn dann beim Zusammentreffen im typischen Stein-Schere-Papier-Prinzip zu vernichten – oder auch nicht. Stets wechselt man sich mit dem computergesteuerten Kontrahenten ab, d.h. auch die feindlichen Soldaten nähern sich langsam aber stetig, schließlich verfolgen sie das gleiche Ziel wie der Spieler. Nicht selten lohnt es sich daher, überlegte Taktiken anzuwenden, beispielsweise eine gegnerische Einheit einzukesseln oder von einem Wald aus anzugreifen.

Auf den ersten Blick mögen die neun Levels im „Story-Modus“ wenig erscheinen, doch schnell merkt man, dass man besonders in den späteren Missionen gut und gerne eine Stunde benötigt, um in den nächsten Abschnitt zu kommen. Deutlich wird die Größe der Maps anhand der einblendbaren 2D-Karte. Nicht selten müssen große Entfernungen zurückgelegt werden, bis man endlich einen Bösewicht zu Gesicht bekommt. Das kann dann doch ein wenig ermüdend sein. Etwas Abwechslung bringen hier die vielfältigen Einheiten ins Spiel: Ritter, Magier, Kämpfer – sie alle besitzen selbstverständlich spezielle Vor- und Nachteile, u.a. unterschiedliche Bewegungsradien, Magie-Fähigkeiten oder besonders starke Angriffe. Dies sollte man am besten strategisch ausnutzen, denn nicht immer ist es clever, mit einem Zauberer einen Soldaten anzugreifen. Durch gewonnene Kämpfe gibt es übrigens Erfahrungspunkte, die zu einem automatischen Levelaufstieg führen. Das bringt entsprechende Verbesserungen bei den Charakter-Eigenschaften mit sich.

Wie bereits „Fantasy Battle“ sieht „Fantasy Battle Revenge“ nicht sonderlich spektakulär aus. Die Grafik ist auch hier recht simpel gehalten, die Szenarien unterscheiden sich nur marginal. Hübsche Animationen sucht man vergeblich und die Musik dudelt ebenso vor sich hin, so dass man sie nach 10 Minuten ohnehin abstellen möchte. Die langweilige technische Seite passt hier offenbar perfekt zu der Abwechslungsarmut, wie sie bereits der Vorgänger bot. Eigentlich schade, dass sich die Entwickler nicht einige Gedanken mehr gemacht haben.

Fazit: Wer „Fantasy Battle“ kennt, braucht „Fantasy Battle Revenge“ nicht wirklich. Das Sequel sieht fast genauso aus und spielt sich wie der Vorgänger. Abgesehen vom Übernehmen der „bösen Seite“ und anderen Levels ist alles wie gehabt. Leider hat man nicht nur die guten Ideen des von „Shining Force“ inspirierten Games übernommen, denn mit der Zeit wird der Spielverlauf einfach zu langweilig, Abwechslung gibt es einfach nicht. Wer „Fantasy Battle“ schon toll fand, darf zugreifen, schließlich gibt es ja inhaltlichen Nachschub. Alle anderen, die noch keinen Teil kennen und sich für rundenbasierte und durchaus anspruchsvolle Strategiespiele interessieren, haben nun die Wahl: Gut („Fantasy Battle“) oder doch eher Böse („Fantasy Battle Revenge“). Sven Wernicke

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