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Ducati Extreme

Handyspiele-Test

 

Ducati Extreme

Testdatum:
26. Januar 2005
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Wer auf Motorsportsimulationen steht, hatte bisher auf Mobiltelefonen das Nachsehen. Die gebotene Kost war zwar meist recht zugänglich, bot jedoch wenig Tiefgang.
Ducati Extreme von MFORMA schafft da Abhilfe: Die Motorradsimulation sorgt nicht nur bei den Fans der italienischen Kultmarke für ausreichend Fahrspaß.

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
7/10
Sound:
7/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Ducati Extreme Screenshots

  • Screenshot: Ducati Extreme
    Screenshot: Ducati Extreme
  • Screenshot: Ducati Extreme
    Screenshot: Ducati Extreme
  • Screenshot: Ducati Extreme
    Screenshot: Ducati Extreme
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Der Spieler darf auf 9 verschiedenen Pisten, die allesamt in Italien liegen und unterschiedlichste Wetterverhältnisse bieten, entweder im Trainingsmodus mit optionalem Wetteinsatz oder in einer Meisterschaftsrunde gegen 6 Wettstreiter antreten.
Die Steuerung ist genau unkompliziert wie fortschrittlich: Das Beschleunigen und Bremsen wird vom Programm übernommen, lediglich lenken und schalten muss der Spieler selbst. Auf diese Weise lässt sich die Geschwindigkeit trotz Tempomat relativ gut steuern.
Wie in der Realität steigt die Leistung des Motors mit der Drehzahl, so dass es vor allem beim Anfahren auf die richtige Bedienung des Schaltknüppels ankommt.

Hat der Spieler die Höchstgeschwindigkeit erreicht, stellt sich ihm mit den langgezogenen Kurven der Strecken das nächste Problem: Um trotz der hohen Geschwindigkeiten nicht aus der Bahn zu schleudern gilt es optimal in die Kurve einzufahren. Schafft man dies nicht oder fährt unbeschleunigt in eine Kurve, so kann man durch extreme Seitenlage des Fahrers versuchen das Schlimmste zu verhindern. Tut man dies jedoch zu lange kann es passieren dass sich das Motorrad überschlägt. Die Folgen eines Sturzes lassen sich in den unteren der 3 Schwierigkeitsgrade zwar meist beheben, wer öfters stürzt wird seine Mitfahrer aber auch dort so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen.
Glücklicherweise wird der Spieler auf Kurven durch Warnschilder aufmerksam gemacht, deren Anzahl Aufschluss über die Länge der Kurve gibt.
Hat man sich erstmal mit dem Schalten sowie dem Lenken vertraut gemacht kann man auch schon die ersten Erfolge anpeilen.
Ist man durch Siege oder Wetteinsätze zu Geld gekommen darf mein seine Ducati reparieren, tunen oder sich sogar eine neue kaufen.

Die technische Umsetzung von Ducati Extreme ist zwar nicht das Maß aller Dinge, aber durchaus gelungen.
Ähnlich wie in Wacky Races wird die Landschaft in einer schlichten 3D-Welt dargestellt. Objekte wie Bäume, Zäune oder Häuser sind mehr eckig als alles andere.
Die Hintergrundmusik ist trotz des hohen Dudel-Faktors noch erträglich, das Fehlen von Motorengeräuschen jeglicher Art stellt jedoch einen Mangel dar, den auch die guten Sounds im Menü nicht ersetzen können.

Fazit: Ducati Extreme bietet ein außergewöhnliches Rennvergnügen: Die extrem schnellen Fahrten, bei denen jede Kurve eine neue Herausforderung darstellt machen umso mehr Spaß, je länger man sich mit dem Spiel beschäftigt.
Rennsportfans können trotz des Fehlens von Motorengeräuschen durchaus zugreifen.

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