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CardPlayer Poker

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CardPlayer Poker

Testdatum:
19. Dezember 2007
Redakteur:
Andreas Altenheimer
Hersteller:
Twistbox Games
 

Es ist wieder Zockerzeit: Texas Hold’em-Fans dürfen erneut an den virtuellen Spieltisch treten und diesmal in CardPlayer Poker ihr Glück herausfordern. Das Programm trumpft auf den ersten Blick mit einem Feature auf, dank dem man gegen bis zu fünf Computergegner gleichzeitig antreten darf. Doch darüber hinaus mangelt es an Spielvarianten und Präsentations-Goodies.

Bewertung:

68%
Leserwertung:Leser: 86%
Gameplay:
6/10
Grafik:
5/10
Sound:
2/10
Umfang:
5/10
Multiplayer:
0/10
 
 

CardPlayer Poker Screenshots

  • Screenshot: CardPlayer Poker
    Screenshot: CardPlayer Poker
  • Screenshot: CardPlayer Poker
    Screenshot: CardPlayer Poker
  • Screenshot: CardPlayer Poker
    Screenshot: CardPlayer Poker
 
Vorteile:
  • fünf Computergegner gleichzeitig
  • klassische, motivierende Poker-Variante
  • Steuerung nicht perfekt, aber immer noch gut genug
 
Nachteile:
  • keine weiteren Spielvarianten
  • Computer-KI ‚zeigt’ keinerlei Emotionen wie beispielsweise Nervosität oder Selbstsicherheit
  • praktisch nicht vorhandener Sound
 

Review

Screenshot: CardPlayer Poker

Die Spielregeln variieren nicht vom Originalkartenspiel ab: Auch hier erhält jeder Spieler zwei Karten für sich und drei weitere liegen für alle sichtbar auf dem Tisch. Bis zu drei Runden lang wird um Geldbeträge gewettet, dazwischen kommen zusätzliche Einzelkarten ins Spiel. Am Ende gewinnt derjenige mit dem besten Blatt: Bei jedem Spieler werden die fünf Karten auf dem Tisch sowie seine zwei in der Hand zusammengelegt und daraus die Kombination der fünf günstigsten gewertet. Im Idealfall wäre dies ein Royal Flush, aber auch mit einem Full House oder einem schlichten Pärchen lässt sich das eine oder andere Spiel gewinnen.

Sobald einer der Mitspieler kein Geld mehr übrig hat, scheidet er aus. Bevor es überhaupt soweit kommen kann, stellt man triviale Dinge wie den Mindesteinsatz pro Runde oder den Schwierigkeitsgrad der Computer-KI ein. Letzterer offenbart allerdings keine allzu dramatischen Unterschiede zwischen ‚sehr leicht’ und ‚sehr schwer’. Allen voran lässt sich der Computer viel zu häufig durch den ‚All-In’-Trick an der Nase herumführen: Wenn man einfach sein ganzes Geld zum Einsatz anbietet, geben die KI-Kontrahenten fast immer auf, egal ob das eigene Blatt es wirklich wert gewesen wäre oder nicht.

Screenshot: CardPlayer Poker

Womit wir beim genretypischen Problem wären: Kartenspiele gehören nicht aufs Handy, sondern an einen realen Tisch mit menschlichen Mitspielern. Der Faktor der Emotionen, mit denen man bluffende Spieler schnell entlarvt, fehlt hier völlig. Das kürzlich erschienene World Series of Poker – Pro Challenge versuchte immerhin, bei den gezeichneten Computerfiguren Dinge wie Souveränität oder Nervosität zu simulieren. Doch die Comicfigürchen in CardPlayer Poker haben in dieser Hinsicht nichts zu bieten. Allenfalls ein paar blasse, belanglose Sätze erscheinen immer mal wieder in Form von Sprechblasen auf dem Handydisplay. Diese stellt man schnell per Optionsmenü ab, weil sie sich innerhalb weniger Runden wiederholen und entsprechend einfach nur zeitraubend, anstatt Spielspaß fördernd wirken.

Somit ist der Reiz des Spieles schnell verflogen, weil es auch keine alternativen Spielcharaktere oder neue Tische mit variierenden Einsatzregeln gibt. Über zusätzliche Spielvarianten, welche über ‚Texas Hold’em’ hinaus gehen, braucht man gar nicht erst zu denken.

Screenshot: CardPlayer Poker

Die Steuerung bedient sich an einem sehr einfachen Prinzip: Jede Funktion, sei es Geld setzen, den Einsatz halten oder aufgeben, wird über eine eigene Taste ausgelöst. Das funktioniert auch ganz gut, allerdings wäre ein klassisches Menü, in dem man einen Cursor bewegt, etwas übersichtlicher gewesen. Die komplett zur Verfügung stehende Tastenbelegung wird ständig angezeigt, aber nur in Form von kryptischen Symbolen. Immerhin werden diese bei Bedarf vor jeder Runde erklärt, so dass man sich nach einigen Runden daran gewöhnt haben sollte.

Dafür ist die Grafik allenfalls zweckmäßig geraten. Die Comiccharaktere strahlen noch etwas Charme aus, existieren jedoch nur als Standbilder. Der Tisch wirkt aufgrund der großen, möglichen Spieleranzahl leicht überladen und die Spielkarten dürften keinen Deut kleiner dargestellt sein. Noch düsterer sieht es beim Sound aus, welcher außer einer sehr belanglosen, wie kurzen Titelmelodie und extrem mickrigen Effekten nichts zu bieten hat.

Fazit

Es bleibt dabei: Kartenspiele gegen den Computer sind nicht wirklich aufregend. Während das Konkurrenzspiel World Series of Poker – Pro Challenge der KI wenigstens ein paar Emotionen andichtete, abhängig derer sie unterschiedlich stark spielte, fehlt dieses für ein Glücksspiel wichtige Element in CardPlayer Poker völlig. Die Comicgrafik ist auf den ersten Blick hübsch anzusehen, dafür ist sie nicht animiert. Zwar darf man gegen mehrere Gegner gleichzeitig spielen, doch es gibt keine Spielvarianten zum Freispielen. Unterm Strich punktet die souveräne Regelumsetzung und die leichte Handhabung, auch wenn dort ebenfalls der Konkurrent die Nase leicht vorn hat.

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