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C.O.

Handyspiele-Test

 

C.O.

Testdatum:
14. Juni 2004
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Nachdem schon mehrere Titel wie beispielsweise Ancient Empires bewiesen haben, dass die Entwicklung eines Strategiespiels für Mobiltelefone keine unlösbare Aufgabe darstellt erscheint nun mit C.0. ein weiteres rundenbasiertes Strategiespiel, das auf den höchst seltsamen Namen C.O. hört.

Bewertung:

85%
Leserwertung:Leser: 91%
Gameplay:
8/10
Grafik:
7/10
Sound:
9/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

C.O. Screenshots

  • Screenshot: C.O.
    Screenshot: C.O.
  • Screenshot: C.O.
    Screenshot: C.O.
  • Screenshot: C.O.
    Screenshot: C.O.
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Anders als Ancient Empires spielt sich das Spiel der deutschen Spieleschmiede Triacom jedoch nicht in einer Fantasy-Welt ab. Stattdessen findet das Spiel komplett in einer fiktiven Neuzeit statt:
Statt Rittern, Bogenschützen und Drachen darf der Spieler daher Infanterie, Panzer und schwere Artillerie kommandieren.

C.O. verzichtet auf eine durchdachte Story, stattdessen gibt es lediglich die "Invasoren", gegen deren Angriffe sich der Spieler zu Beginn des Spiels verteidigen muss. Nach erfolgreicher Abwehr kann dann gegen Ende des Spieles zur Gegenoffensive ausgeholt werden.
So kurz und knapp die Geschichte auch ist, so ausreichend ist sie doch für das Spiel, denn C.O. hat es nicht nötig sich hinter pompösen Geschichten oder sündhaften teuren Lizenzen zu verstecken:
Gleich zu Beginn des Spieles fällt auf, dass C.O. über eine sehr gute Menüführung verfügt, die keine Fragen offen lässt und die im Laufe des Spiels neu hinzukommenden Funktionen und Einheiten gut erklärt.
Gleichzeitig ist die Steuerung so simpel, dass man sich bereits nach der ersten Mission vertraut fühlt und Schwierigkeiten in der Regel nicht mehr Auftreten.
Mit einem Cursor, der über die Richtungstasten des Joysticks gesteuert wird lassen sich die eigenen Truppen anwählen. Daraufhin zeigt das Programm dem Spieler die Bewegungsreichweite der jeweiligen Einheit an, diese hängt von der Umgebungslandschaft ab. Befindet sich eine gegnerische Einheit in Reichweite einer eigenen Einheit, so kann man seinen Truppen befehlen, den Gegner anzugreifen. Nachdem der Spieler alle Truppen, die er bewegen wollte bewegt hat und alle geplanten Angriffe durchgeführt hat lässt sich der Zug beenden.
Anschließend bewegt der Computergegner seine Einheiten und greift die Truppen des Spielers an.

Auch wenn C.O auf elementare Funktionen wie die Produktion von Einheiten oder den Basenbau verzichtet, besitzt es doch einige Eigenheiten, die für ein einmaliges Spielerlebnis sorgen.
Zum Einen fällt der recht hohe, fordernde, jedoch nicht frustierende Schwierigkeitsgrad auf: Denn obwohl der Computergegner seine Truppen meist nur stupide in Richtung der Einheiten des Spielers zieht sind die Missionen größtenteils recht schwer und lassen sich kaum beim ersten Mal lösen.
Außerdem kann auch die Art der Missionen überzeugen: Die Aufträge, die dem Spieler im Verlauf der mit 15 Missionen recht langen Kampagne gestellt werden sind sehr abwechslungsreich und reichen vom Erobern einer bestimmten Anzahl von Dörfern bis hin zum Verteidigen einer Stadt, die vom Gegner zumzingelt ist. Die relativ lange Kampagne wird immer wieder durch die Einführung neuer Einheiten aufgepeppt.
Auch taktisch macht das Spiel eine gute Figur, denn im Vergleich zu Ancient Empires hat die Landschaft einen stärkeren Einfluss auf die Kämpfe. Truppen, die sich auf Bergen oder in einer Stadt befinden sind beinahe unschlagbar, Einheiten, die sich in erorberten Dörfern oder Militärstützpunkten befinden regenerieren sich im Laufe der Zeit. Daher richtet sich C.O. vor allen Dingen an erfahrene Strategen, die wissen, wie man taktische Vorteile für sich nutzt.

Die technische Umsetzung von C.O. ist leider ein zweischneidiges Schwert.
Obwohl die Grafik akzeptabel ist, kann sie leider nicht mit Titeln wie Ancient Empires mithalten. Die Kämpfe sind zwar sehr detailliert dargestellt, der Übersichtskarte fehlt es jedoch an Detailreichtum und Abwechslung.
Der Sound des Spiels kann dagegen überzeugen: Jede Einheit besitzt mehrere individuelle Effekte, die von sehr guter Qualität sind und für die richtige Atmosphäre sorgen. Dass die Geräusche nur während der Kämpfe abgespielt werden stört eigentlich nicht, da man während der Planung der Truppenbewegung meistens sowieso sehr konzentriert ist.

Fazit: Für Freunde von Strategiespielen sollte C.O. ein Pflichtkauf sein, nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Kampagne, den vielseitigen taktischen Möglichkeiten und des herausfordernden Schwierigkeitsgrades.
Für alle anderen könnte das Spiel auch interessant sein, solange man sich mit mittelmäßiger Grafik zufrieden gibt und sich eher für moderne Kriegsmaschinerie als für Fantasy-Geschöpfe begeistern lässt. Denn andernfalls ist Ancient Empires nachwievor der Referenztitel.

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