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Asteroids

Handyspiele-Test

 

Asteroids

Testdatum:
23. Oktober 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Glu Mobile
 

Es gibt Dinge, die die Menschheit einfach nicht braucht. Ein perfektes Beispiel für diese Aussage ist der Arcade-Shooter Asteroids. Der Titel von Glu Mobile dürfte mittlerweile die millionste Auflage des Videospiele-Urgesteins sein – aber im 21. Jahrhundert will diese eigentlich keiner mehr unbedingt spielen...

Bewertung:

43%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
2/10
Grafik:
3/10
Sound:
5/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Asteroids Screenshots

  • Screenshot: Asteroids
    Screenshot: Asteroids
  • Screenshot: Asteroids
    Screenshot: Asteroids
  • Screenshot: Asteroids
    Screenshot: Asteroids
 
Vorteile:
  • Klassiker
  • Powerup-Modus
 
Nachteile:
  • Veraltete Grafik
  • Langweiliges Gameplay
  • Keine Abwechslung
 

Review

Pong und Asteroids gehören zweifelsohne zu den berühmtesten Spielen überhaupt, schließlich begründeten sie eine völlig neue Art der Unterhaltung. Vor über 28 Jahren erschien der erste "Asteroids“ –Spielautomat, mittlerweile stehen solche Geräte in Museen und dienen zur Belustigung der Besucher. In Zeiten, wo sogar kleinste Handys attraktive 3D-Grafiken auf die Displays zaubern können, stellt sich die Frage: Möchte noch jemand wirklich das Original Asteroids spielen? Die Antwort fällt – nach dem Test des Handy-Titels Asteroids – recht leicht: Nein! Zumindest hat es Glu Mobile nicht geschafft, den Klassiker auch spielerisch in die Moderne zu katapultieren, auch wenn ein paar Neuerungen integriert wurden.

Screenshot: Asteroids
Screenshot: Asteroids

Schon das Hauptmenü von Asteroids wirkt mehr als angestaubt, von Attraktivität keine Spur. Wer „just for fun“ loslegen möchte, kann sich sofort an einem „Schnellen Spiel“ versuchen. Hauptaugenmerk sollte man allerdings auf den „Klassischen Modus“ legen, welcher wahrlich klassisch beginnt. Ganz wie im Original steuert man ein Dreieck über einen schwarzen Hintergrund, um per Knopfdruck Laserfeuer abzuballern. Mit diesem Geschoss trifft man Asteroiden, die wiederum in kleinere Stücke zerfallen. Hat man alle Steine auf dem Bildschirm zerstört, geht’s weiter ins nächste Level. Wenn man mit dem eigenen Flieger links aus dem Bildschirm düst, kommt man auf der rechten Seite wieder heraus – genauso verhält es sich mit oben und unten. An sich eine praktische Sache, denn somit ist es möglich, etwas taktisch zu agieren und sogar herannahenden Asteroiden auszuweichen. Denn wird das Raumschiff von einem Stein getroffen, verliert man eines von drei Leben. Das alles haben wir schon unzählige Male erlebt – zum Beispiel in diversen Freeware-Spielen, die es im Internet gibt. Immerhin kann man recht schnell drei Themen frei schalten, die Asteroids etwas hübscher machen. Zur Wahl stehen später die Szenarien „Modern“, „Techno“ und „Virus“. Spielerisch ändert sich dagegen überhaupt nicht, nur das Raumschiff ist plötzlich als solches zu erkennen, die Explosionen der Asteroiden ist etwas ansehnlicher und die Hintergründe bunt. Das Gameplay bleibt aber veraltet und aus heutiger Sicht einfach langweilig. Zudem kann man ganz offensichtlich einfach in der Spiefeld-Mitte mit dem Raumschiff stehen bleiben und alles abballern, was einem zu nahe kommt. Herausfordernd ist das nicht wirklich.

Screenshot: Asteroids
Screenshot: Asteroids

Einziger Lichtblick ist der so genante „Powerup-Modus“. Hier erhält man durch das Zerstören der Hindernisse zahlreiche neue Waffen oder Effekte, beispielsweise ist man kurzzeitig unsichtbar oder schießt Lenkraketen ab. Ebenso gibt es eine Energieleiste, so dass das Raumschiff nicht sofort bei einem Kontakt mit einem Stein kaputt geht. Trotzdem: Im Kern ist alles wie immer, d.h. einfach nicht mehr zeitgemäß. Tiefgang oder gar Abwechslung wird zu keinem Zeitpunkt geboten. Das Raumschiff bewegt sich weiterhin relativ lahm und beschleunigt recht trägt. Die Hintergründe wirken billig und Grafikspielereien sucht man vergebens. Einzig die dezente Akustik und die intuitive Steuerung gehen soweit in Ordnung.

Fazit

Obwohl Asteroids quantitativ einiges bietet, macht es einfach keinen Spaß. Zu alt ist das gesamte Spiel-Konzept, das die Entwickler nahezu unberührt gelassen haben. Zwar ist der „Powerup“-Modus ganz nett, aber auch dieser motiviert höchstens fünf Minuten. Weiterhin wirkt die Optik für ein Spiel aus dem Jahre 2007 ziemlich antiquiert und alles andere als attraktiv. Daher die Empfehlung: Finger weg! Einzig diejenigen, die den Klassiker nach wie vor lieben, können einen Blick riskieren. Wir können uns aber kaum vorstellen, dass es wirklich hartgesottene Fans gibt, die nach knapp 30 Jahren noch immer Lust auf Asteroids haben...

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