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Army of Heroes

Handyspiele-Test

 

Army of Heroes

Testdatum:
6. September 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Handy-Games
 

Wenn fiese Skelettkrieger die Welt bedrohen, müssen sich offenbar die Menschen, Orks und Elfen zusammen tun, um die Bedrohung aufzuhalten. In Army of Heroes aus dem Hause Handy Games arbeiten die drei sehr verschiedenen Rassen zusammen, um gegen die Gefahr anzutreten. Aber wie gut ist das simple Strategiespiel wirklich?

Bewertung:

68%
Leserwertung:Leser: 98%
Gameplay:
6/10
Grafik:
6/10
Sound:
5/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Army of Heroes Screenshots

  • Screenshot: Army of Heroes
    Screenshot: Army of Heroes
  • Screenshot: Army of Heroes
    Screenshot: Army of Heroes
  • Screenshot: Army of Heroes
    Screenshot: Army of Heroes
 
Vorteile:
  • Einfache Spielidee
  • Abwechslungsreiche Levels
 
Nachteile:
  • Wird mit der Zeit etwas zu hektisch
  • Kaum Komplexität
 

Review

Wer sich nur die Screenshots von Army of Heroes anschaut, meint sofort, es handele sich um ein anspruchsvolles und komplexes Strategiespiel, bei dem man erst rundenbasiert plant, um dann auf großen Schlachtfeldern in den Krieg gegen ekelige Skelette zu ziehen. Genreliebhaber werden aber schon nach ein paar Levels arg enttäuscht sein, denn letztendlich handelt es sich nur um ein sehr simples Knobelspiel, das inhaltlich frappierend an das Game Meine Modelleisenbahn erinnert, welches „rein zufällig“ ebenfalls von Handy Games stammt. Ziel ist es, auf einer übersichtlichen Karte Menschen, Orks und Elfen zum Ziel zu geleiten. Alle Krieger laufen automatisch, bleiben aber sofort stehen, wenn ein Weg versperrt ist. Durch das Umstellen von Kreuzungen gehen sie dann weiter bis zu ihrem Ort der Bestimmung. Das klingt vielleicht einfach, doch später muss man unter Zeitdruck gleich mehrere Kreuzungen im Sekundentakt anpassen, sonst kommt es zum Stau, was dazu führt, dass nicht genügend Einheiten zum Ziel kommen.

Sollte das passieren, stehen die Chancen für einen Sieg im späteren Kampf nicht mehr so gut. Denn man muss unbedingt genügend Soldaten besitzen, um die Gegner erfolgreich zu vernichten. Nachdem die Zeit in dem eingangs beschriebenen „Taktikmodus“ abgelaufen ist, wird prompt in den Schlachtfeld-Modus gewechselt. Hier stehen die Elfen, Orks und Menschen den Feinden gegenüber, leider wird hier aber völlig automatisch gemetzelt, Einflussmöglichkeiten gibt es nicht. Vermutlich aus diesem Grund kann dieser Teil sofort übersprungen werden, um somit schneller wieder die Kreuzungen im nächsten Level einzustellen. Schön ist hierbei immerhin, dass die Story ganz nett in Form von Texttafeln erzählt wird, auch steigt der Schwierigkeitsgrad angenehm an. In späteren Abschnitten muss man gleich fünf, sechs Weichen...pardon...Wege ständig anpassen, was zwar für Hektik sorgt, aber auch Spaß macht. Letztendlich ist Army of Heroes also ein recht rasantes Denkspiel, das flotte Reaktionen abverlangt. Für etwas Langzeitmotivation sorgt hier eine Highscore-Liste.

Grafisch wird Army of Heroes ansehnlich präsentiert, rein subjektiv betrachtet war die Optik von „Meine Modelleisenbahn“ aber etwas knuffiger und einfach niedlicher. Trotzdem kann sich Army of Heroes sehen lassen, die 40 Levels sind teils abwechslungsreich, sogar verschiedene Szenario-Typen gibt es. Die Schlachtfelder ähneln sich zwar sehr, laden aber trotzdem zum gelegentlichen Zuschauen ein. Trotzdem wird man diese nach einigen Levels ständig überspringen – sie sind eben überflüssig. Die Steuerung ist allgemein sehr simpel gestaltet, schließlich muss man nur rechtzeitig eine bestimmte Taste drücken. Langes Herumprobieren ist hier nicht nötig.

Fazit

Eigentlich schade, dass Army of Heroes so ein einfaches Knobelspiel ist, denn es wäre schon reizvoll gewesen, hätte man Kämpfe erst rundenbasiert geplant und sich später direkt auf dem Schlachtfeld ausgetobt. Das alles bietet der Titel nicht, dafür aber immerhin ein cleveres Konzept, das zwar ultrasimpel ist und schon Meine Modelleisenbahn bot, aber in dem Fantasy-Szenario für neuen Spielspaß sorgt. Trotzdem sinkt mit der Zeit die Motivation enorm, gerade weil das Umlegen von vielen Kreuzungen recht chaotisch sein kann und dann etwas nervig wird.

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