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Aircraft Gear

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Aircraft Gear

Testdatum:
5. Februar 2007
Redakteur:
-
Hersteller:
funmobile
 

Mit „Aircraft Gear“ hat Funmobile einen neuen Retro-Shooter für Handys im Angebot. Genauer gesagt handelt es sich um ein vertikal scrollendes Shoot´em Up im Stil berühmter Titel wie „Strikers 1945“, „Galaga“ oder „Tiger Heli“. Das Problem bei „Aircraft Gear“ ist allerdings: Auch in den 80er oder 90er Jahren hätte der Titel kaum für Begeisterungsstürme gesorgt.

Bewertung:

49%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
3/10
Grafik:
4/10
Sound:
5/10
Umfang:
2/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Aircraft Gear Screenshots

  • Screenshot: Aircraft Gear
    Screenshot: Aircraft Gear
  • Screenshot: Aircraft Gear
    Screenshot: Aircraft Gear
  • Screenshot: Aircraft Gear
    Screenshot: Aircraft Gear
 
Vorteile:
  • Bewährtes Spielprinzip
 
Nachteile:
  • Nur zwei wählbare und nicht aufrüstbare Waffen
  • Zu wenig Abschnitte
  • Spielverlauf wiederholt sich zu schnell
  • Zufällig generierte Gegner zerstören sinnvolle Highscore-Jagd
 

Review

Die Geschichte von „Aircraft Gear“ wird einzig in zwei, drei englischen Sätzen erzählt: Ihr Ziel ist es, in ein Raumschiff zu steigen und sich durch ein paar Levels zu kämpfen, um letztendlich den riesigen A.I. Robot von „Triple Six“ zu vernichten. Nach der Wahl des Schwierigkeitsgrades, bei dem zwei zur Auswahl stehen, geht es gleich zur Sache. Sie steuern Ihren Flieger aus der vertikalen Position, d.h. Sie düsen automatisch über die Landschaften und bekämpfen allerlei böse Flugobjekte. Zur Verfügung stehen zwei Waffen, die Sie jederzeit mit der Raute-Taste wechseln können. Wie wäre es mit einem schicken Laser? Oder doch besser dem sogenannten „Smash“, bei dem viele kleine Schüsse gleichzeitig im Himmel umher fliegen? Beides kein Problem. Hin und wieder lassen ein paar Feinde spezielle Items fallen, mit denen Sie beide Waffenarten durch Raketen aufwerten können. Geschossen wird übrigens automatisch, Sie müssen also keine Tasten betätigen oder gedrückt halten.

Herausforderungen gibt es natürlich auch und diese sind – speziell im normalen Schwierigkeitsgrad – nicht so einfach zu meistern. Die Bösewichte ballern ebenfalls und häufig tauchen innerhalb der Abschnitte mittelgroße Bosse auf. Diese vertragen ein paar Feuersalven mehr und so zählen schnelle Reaktionen, schließlich muss man den feindlichen Angriffen auch ausweichen. Am Ende eines Levels wartet dann ein bildschirmfüllender Endgegner, eine rote Leiste deutet schon an, dass dieser meist nicht so einfach zu „knacken“ ist. Zum Glück haben Sie noch eine so genannte „Ultra Bomb“ im Angebot, mit der Sie für Verwüstung auf dem Display sorgen. Diese können ebenfalls durch herumfliegende Bonus-Kisten aufgefüllt werden , aber sie sind meist immer sehr knapp bemessen. Das eigene Schiff besitzt eine eigene Energie-Anzeige. Hat diese das Minimum erreicht, verliert man eines von drei Leben. Daher muss man orangefarbene Pakete einsammeln, die die meisten Gegner nach der Zerstörung fallen lassen.

Das Problem von „Aircraft Gear“ ist nicht das grundlegende Spielprinzip, das man trotzdem aus unzähligen anderen Genrevertretern kennt, sondern die eigentliche Umsetzung. Im „easy“-Schwierigkeitsgrad durchfliegen Sie drei Levels, die offensichtlich zufällig generiert werden. Das bedeutet, dass Sie meist die gleichen Szenarien besuchen, die Gegner und Endbosse aber hin und wieder andere sind. Trotzdem ist schon der zweite Anlauf unglaublich öde, da man schon alles gesehen und erlebt hat. Im nächst höheren Schwierigkeitsgrad kommen ein paar Szenarien dazu, aber diese bekommt man nur dann zu Gesicht, wenn man ein wirklich guter Shoot´em´Up-Zocker ist, da z.B. die Energieleiste viel zu schnell sinkt und manche Endbosse auch noch richtig unfair agieren. Zwar existiert eine Highscore-Liste, aber so recht mag diese nicht motivieren. Dies liegt vielleicht daran, dass das Punktesystem nicht transparent ist und man im Spielverlauf nicht erkennt, was eigentlich verdient wurde. Weiterhin ist „Aircraft Gear“ optisch nicht wirklich attraktiv und auf Soundeffekte müssen Sie gänzlich verzichten. Wenigstens gefallen die besonders großen Monster-Raumschiffe und die sporadisch erklingenden Musikstücke. Doch das allein reicht leider nicht.

Fazit Das war wohl nichts. „Aircraft Gear“ hätte eigentlich ein netter 2D-Shooter werden können, allerdings haben es die Entwickler versäumt, ein paar frische Ideen zu integrieren. Auch ist die Anzahl der Abschnitte viel zu gering, die zufällig angeordneten Feinde lassen kaum Spielraum für eine spannende Punktejagd. Sozusagen fehlt „Aircraft Gear“ somit das wichtige Element, das Genreliebhaber so sehr schätzen. Grafisch und akustisch ist das Spiel nur durchschnittlich und überall hinterlässt der Titel einen inspirationslosen Eindruck. Wer Shoot´em´Ups mag, sollte sich besser eine andere Alternative suchen. Mit „Aircraft Gear“ hat man höchstens zehn Minuten Spaß. Sven Wernicke

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