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Zum-Zum

Handyspiele-Test

 

Zum-Zum

Testdatum:
6. August 2008
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Herocraft
 

Mit Zum-Zum hat es Entwickler Herocraft geschafft, einen gewaltigen Erfolg aus dem PC-Bereich auf die mobile Plattform zu übertragen. Aber wie gut ist der Zuma-Klon wirklich?

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: 93%
Gameplay:
8/10
Grafik:
7/10
Sound:
5/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Zum-Zum Screenshots

  • Screenshot: Zum-Zum
    Screenshot: Zum-Zum
  • Screenshot: Zum-Zum
    Screenshot: Zum-Zum
  • Screenshot: Zum-Zum
    Screenshot: Zum-Zum
 
Vorteile:
  • Gelungene Umsetzung des Casual-Game Vorbilds
  • Zahlreiche Levels
 
Nachteile:
  • Softkey reagiert etwas überempfindlich
 

Review

Das Geschicklichkeitsspiel Zum-Zum bietet sogar eine kleine Story, die Genre-typisch natürlich nicht der Rede wert ist. Sie nehmen nämlich an einer archäologischen Expedition teil, die direkt nach Ägypten führt. In einer Pyramide wurde ein geheimnisvolles Artefakt gefunden, das von Wissenschaftlern nun direkt vor Ort untersucht werden soll. Ärgerlich ist aber, dass viele Skarabäen, die heiligen Käfer des Wüsten-Reiches, emsig dabei sind, die Forscher aufzuhalten. Sie kommen immer näher, tragen farbige Kugeln bei sich und müssen natürlich aufgehalten werden.

Screenshot: Zum-Zum
Screenshot: Zum-Zum

Vergessen wir besser die Geschichte, wer sich dafür interessiert, kann sie natürlich jederzeit im Hauptmenü nachlesen. Spannender ist selbstverständlich das eigentliche Spiel. Und dieses ist eigentlich relativ schnell erklärt: Ziel ist es, mit einer Art Kanone farbige Kugeln zu verschießen und am besten an die Stellen, wo sie hingehören. Denn besagte Skarabäen schieben kontinuierlich farblich unterschiedliche Kugeln durch Labyrinthe, um sich einem Endpunkt zu nähern. Haben sie diesen erreicht, gilt der Abschnitt als verloren. Also ballern Sie farbige Kugeln umher, treffen drei identische aufeinander, verschwinden sie automatisch. Sind alle Kugeln vom Bildschirm verschwunden, ist der Abschnitt geschafft. Ansonsten katapultieren Sie Kullern mit der Kanone direkt in die Labyrinthe hinein, wenn Sie also willkürlich Kugeln verschießen, beschleunigen Sie womöglich das „Game Over“. Folglich muss man bedacht umgehen, per Knopfdruck darf man sogar einige Farben wechseln, was das Voranschreiten stellenweise vereinfacht. Richtig zielen sollten Sie aber trotzdem selbst. Und schnelle Reaktionen zählen sowieso, denn manchmal geht es sehr flott zur Sache.

Screenshot: Zum-Zum
Screenshot: Zum-Zum

Das grundlegende Konzept von Zum-Zum ist also alles andere als neu, aber für die Handy-Umsetzung wurden einige Anpassungen vorgenommen. Unter anderem können Sie Ihre Kanone nur geradeaus schießen lassen, schräges Manövrieren der Kugeln ist nicht vorgesehen. Dies verändert den Spiel-Mechanismus aber kaum, so dass dies keinesfalls negativ ins Gewicht fällt. Hinzu kommen auch unzählige Boni, die Sie entweder verschießen oder durch Beschuss aktivieren. Beispielweise können Sie dafür sorgen, dass sich der Skarabäus kurzzeitig vom Ziel entfernt und Sie dadurch mehr Zeit erhalten. Oder man bekommt eine Art Farbjoker, eine Anvisier-Hilfe oder gar keine Rakete, die schnell mal ein Objekt zerstört, was gerade nicht passt. Für Abwechslung ist gesorgt, zumal das Leveldesign insgesamt gut gelungen und vor allem abwechslungsreich ist. Klar, am Gameplay ändert sich im Verlauf nichts, aber die Aufgaben werden fortlaufend härter.

Die Grafik von Zum-Zum ist soweit in Ordnung, alles erinnert natürlich frappierend an das Original. Schlimm ist das sicher nicht. Einzig größerer Kritikpunkt ist höchstens die etwas zu sensible Steuerung, wenn man ausschließlich mit dem Softkey des Handys spielen möchte – dies ist aber abhängig von dem eigenen Mobiltelefon. Alternativ steht immerhin eine zweite Steuerungsart zur Auswahl.

Fazit

Besser gut klauen, als sich selbst schlechte Spiele auszudenken. Bei Zum-Zum hat es Herocraft richtig gemacht und Geschlicklichkeitsfreunde können sich daher auf einen sehr ordentlichen Genrevertreter freuen, der auf jeden Fall simpel gestrickt ist, aber deshalb nicht weniger Spaß macht. Im Gegenteil: Das Suchtpotential ist groß, vor allem dann, wenn man das Original noch nicht kennt. Aber auch Liebhaber von Zuma können gerne zugreifen.

Kommentare

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bonzo - 04. 06. 2010 - 15:18 Uhr
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Habe das Spiel auf Symbian 5th gespielt. Am Anfang echt hoher Suchtfaktor, dann aber der recht entteuschender AHA effekt. Einfach alle Farben bis auf zwei eliminieren und dann immer 2 Kugeln abwechselnd aneinanderreihen. Geht besonders gut in einer Kurve wenn man gegen die Flußrichtung schießen kann. Mit etwas Geduld kann man Riesenreihen entwickeln und dann einfach bis kurz vor schluß volllaufen lassen und eine am Anfang in die richtige Farbe schießen und dem Treiben auf dem Bildschirm zusehen. Da der Multiplikator sich exponentiel erhöht, kommen auf diese Weise schnell mal ein paar MILLIARDEN Punkte zusammen. Bis dann irgendwann oberhalb der 2 Mil. bei irgendwo -2 Mil. weitergerechnet wird. Leider macht das Spiel dann keinen Spaß mehr, weil der Reiz einfach nicht mehr gegeben ist.

 

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