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Warriors of Fate

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Warriors of Fate

Testdatum:
11. Mai 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Capcom
 

„Warriors of Fate” erschien erstmals im Jahre 1992 in der Spielhalle. Vor über 15 Jahren konnte man das Beat´em´Up also schon erleben. Dank „Capcom“ dürfen jetzt auch Handy-Gamer dieses asiatische Abenteuer erleben, denn die mobile Umsetzung orientiert sich sehr an dem Klassiker.

Bewertung:

69%
Leserwertung:Leser: 98%
Gameplay:
6/10
Grafik:
7/10
Sound:
3/10
Umfang:
5/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Warriors of Fate Screenshots

  • Screenshot: Warriors of Fate
    Screenshot: Warriors of Fate
  • Screenshot: Warriors of Fate
    Screenshot: Warriors of Fate
  • Screenshot: Warriors of Fate
    Screenshot: Warriors of Fate
 
Vorteile:
  • Spieleklassiker
  • Gute Umsetzung der Arcade-Vorlage
  • Wählbare Charaktere
 
Nachteile:
  • Mit der Zeit eintöniges Spielprinzip
  • Recht hoher Schwierigkeitsgrad
  • Komplizierte Steuerung
 

Review

Wenn Sie “Final Fight”, “Streets of Rage“ oder „Double Dragon” kennen, wissen Sie sofort, um was es bei „Warriors of Fate“ geht. In einer klassischen 2D-Perspektive steuern Sie Ihren Helden und per Knopfdruck wird fleißig ausgeteilt. Zur Wahl stehen zu Beginn drei verschiedene Charaktere, die alle ihre individuellen Fähigkeiten besitzen. „Portor“ hat z.B. ein hübsches Schwert zur Hand, „Kadan“ ist dagegen ein exzellenter Bogenschütze. Egal für wen Sie sich entscheiden - jeder bringt persönliche Attacken mit, die auf hübsche Namen wie „Magenschlitzer“ oder „Drehwurf“ hören. Weiterhin wird zwischen Nah- und Fernkampf unterschieden, was auch Sinn macht: Bereits nach den ersten Spielminuten wird emsig gemetzelt, denn unzählige Gegner tummeln sich auf dem kleinen Handy-Display. Am Ende eines jeden der neun Abschnitte wartet ein dicker Endbosse, der alles andere als leicht zu besiegen ist. Zum Glück stehen – gegenüber der Arcade-Version – unendlich viele Continues zur Verfügung, nach dem zweimaligen Tod darf man sogar die Spielfigur wechseln.

Überzeugend ist bei „Warriors of Fate“, dass sich die Entwickler ganz offensichtlich sehr an der Spielhallenvorlage orientiert haben. Zwischensequenzen werden teils in dezent animierten Szenen präsentiert und so erfährt man langsam, wieso man gegen den Oberschurken „Akkila-Orkhan“ antreten muss. Obligatorische Boni können durch das Zerstören von Kisten oder Truhen aufgesammelt werden, hier findet man gelegentlich auch Nahrung, die den Energievorrat auffüllt. Nicht vergessen sollte man die neuen Waffen, die man hin und wieder entdeckt und sofort einsetzen kann. Manchmal sind wirklich sehr gefährliche Tötungswerkzeuge dabei.

Die Belegung der Tasten ist leider etwas umständlich ausgefallen. Bei „Warriors of Fate“ benötigt man drei Knöpfe, um zu springen, den Special-Move auszuführen und einen normalen Angriff zu starten. Das führt während der actionreichen Schlachten dazu, dass man sich manchmal fast die Finger verbiegt. Noch schwieriger wird es, wenn man auf einem Pferd sitzt, welches sich schnell in eine andere Richtung drehen soll. Das funktioniert nämlich nur, wenn man längere Zeit nach „links“ oder „rechts“ drückt. Hier ist etwas Einarbeitungszeit nötig, ansonsten wird man sozusagen von den Gegnern fast immer „vermöbelt“. Sowieso ist der Schwierigkeitsgrad recht happig, vor allem die Endbosse besitzen einen riesigen Energiebalken, der erst mal minimiert werden muss.

Grafisch ist „Warriors of Fate“ eigentlich sehr ansehnlich. Zwar ist das Spiel in der Ursprungsform weit über 10 Jahre alt, aber für Handy-Verhältnisse sieht das erstaunlich zeitgemäß aus. Die Animationen hätten zwar weicher sein können, aber das war schon beim Original nicht der Fall. Nervig dagegen: Öfter fehlt die Übersicht, da die eigene Spielfigur zum Beispiel an den linken oder rechten Rand gedrängt wird. Das ist ziemlich frustrierend, da man den Kämpfer so kaum noch unter Kontrolle hat.

Fazit

Zugegeben: „Warriors of Fate“ ist eigentlich uralt und das Spielprinzip ist ebenfalls ein Relikt der Vergangenheit. Aber das Beat´em´Up macht trotz des Alters wirklich Spaß, was an dem simpel gestrickten und allseits bekannten Spielprinzip liegt. Kritikpunkte gibt es trotzdem einige: So ist der Schwierigkeitsgrad zu hoch, die KI dumm wie Heu und die Steuerung gewöhnungsbedürftig. Wer sich etwas durch die antike Mongolei prügeln möchte, liegt aber bei „Warriors of Fate“ genau richtig. Und wenn Sie Titel wie „Final Fight“ oder „Streets of Rage“ mochten, dann machen Sie auch mit „Warriors of Fate“ nichts falsch. Sven Wernicke

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