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Ufo Predator

Handyspiele-Test

 

Ufo Predator

Testdatum:
16. November 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
funmobile
 

Sie lieben die legendäre PC-Strategiereihe UFO und haben vielleicht sogar den vielfach gelobten Film Predator mit Arnold Schwarzenegger in Ihrer DVD-Sammlung? Das freut uns natürlich, allerdings hat das Action-Spiel UFO Predator aus dem Hause Funmobile nichts mit genannten Dingen zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine witzige Zerstörungsorgie im Stil uralter B-Movies.

Bewertung:

70%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
5/10
Grafik:
6/10
Sound:
5/10
Umfang:
5/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Ufo Predator Screenshots

  • Screenshot: Ufo Predator
    Screenshot: Ufo Predator
  • Screenshot: Ufo Predator
    Screenshot: Ufo Predator
  • Screenshot: Ufo Predator
    Screenshot: Ufo Predator
 
Vorteile:
  • Witzige Ideen
  • Endbosse
  • Schräger Humor
 
Nachteile:
  • wird recht schnell eintönig
  • Kurze Spieldauer
 

Review

Konsumieren die Aliens neuerdings Drogen? In UFO Predator hat eine außerirdische Kreatur etwas die Orientierung verloren und nun weiß sie nicht mehr, wie sie nach Hause – zu irgendeinem weit entfernten Planeten – kommen soll. Zum Glück ist die Erde eigentlich ganz gut geeignet, um sich niederzulassen. Doch dummerweise leben hier noch merkwürdigere Lebewesen: Die Menschen. Fortan macht sich das Alien auf, um diese blöden Humanoiden zu vernichten. Ungewöhnlich ist, dass unser aller Feind nicht wie bei Destroy All Humans! vorrangig zu Fuß unterwegs ist, sondern ausschließlich mit seinem hübschen, Untertassen-förmigen Raumschiff. Nicht nur die Story erinnert etwas an Filmklassiker wie „Kampf der Welten“, sondern auch das Spielprinzip ist recht trashig, dafür aber nicht minder witzig.

Sie steuern ein UFO in einem Stadtgebiet aus der 2D-Perspektive nach links oder rechts. Die Besonderheit ist, dass Sie eine Art Magnetstrahl besitzen, mit dem Sie auf der Straße umherfahrende Autos schnappen, um diese wiederum auf andere Fahrzeuge zu schleudern. Das klingt simpel und im Grunde ist es das auch. Nach dem ersten Level kommen Sie mit der einfachen Bedienung klar und ab dann geht es zur Sache: Panzer, Flugzeuge und gewaltige Geschütze fahren diese nervtötenden Menschen auf, um Sie und Ihr UFO in Einzelteile zu zerlegen. Doch zum Glück rasen genügend LKWs umher, die sie gen Armee schicken. Im Verlauf wird die Anzahl der Gegner natürlich immer höher, genauso gesellen sich hin und wieder einige härtere Gegner hinzu, die man sozusagen als „Endbosse“ bezeichnen könnte. Hier gilt es sogar, etwas taktischer vorzugehen, sonst verliert das eigene Flugobjekt z.B. durch Raketenbeschuss Energie. Apropos: Sehr amüsant ist die Tatsache, dass Sie Ihren Energievorrat durch das Aufsagen von Menschen aufladen können. Hierzu fliegen Sie einfach ganz nah an den Boden heran. Schon werden die kleinen Pixel-Männchen eingesammelt und in kostbare Energie verwandelt. Lustig anzusehen ist es weiterhin, wie die unschuldigen Zivilisten flüchten oder in Scharen durch die Luft fliegen, wenn Sie einen Truck aus hoher Entfernung auf den Boden fallen lassen.

Grafisch präsentiert sich UFO Predator solide. Der Spielverlauf ist immer angenehm flüssig, die zahlreichen Objekte auf dem Bildschirm sind detailreich genug gestaltet und die Hintergründe – wenn auch in zu geringer Anzahl – können gefallen. Besonders besagte Endbosse sind einfallsreich, schließlich kämpft man nicht alle Tage gegen Dinosaurer oder dick bewaffnete Panzer. Das größte Problem von UFO Predator ist allerdings ein wichtiger: Es fehlt die Langzeitmotivation. Zwar erhalten Sie stetig Punkte für besonders effektive Zerstörung, eine integrierte Highscore-Funktion genügt allerdings nicht, um einige Stunden später noch mal neu beginnen zu wollen. Die Levels sind inhaltlich immer gleich, sogar die großen Gegner wiederholen sich später. Hier hätten sich die Entwickler noch einige Ideen einfallen lassen können, schließlich bietet das Spielkonzept genügend Potential.

Fazit: UFO Predator ist ohne Frage ein witziger und actionreicher Genrevertreter, mit dem Fans von schrägem Humor sicher ihren Spaß haben werden. Die Ideen mit dem Magnetstrahl und dem Aufsaugen von Menschen sind gut umgesetzt worden, genauso gefallen die Endbosse und die intuitive Steuerung. Doch einen Tadel verdient sich UFO Predator trotzdem: Es fehlt an Langzeitmotivation, so dass nach höchstens einer Stunde die Freude am Spiel deutlich sinkt. Zumindest weitere Hintergründe und eine größere Anzahl an Endgegnern hätten die Entwickler integrieren können. Somit ist der Titel aus dem Hause Funmobile nett, aber nicht mehr. Sven Wernicke

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