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Turok

Handyspiele-Test

 

Turok

Testdatum:
10. März 2008
Redakteur:
Simon Weiß
Hersteller:
Living Mobile
 

Der Krieger Turok hat einen langen Weg hinter sich: Während er damals noch als Indianer in Parallelwelten gekämpft hat, ist er heute zum Soldaten mutiert und geht mit modernen Waffen auf seltsamen Planeten auf die Pirsch. Das Handy-Spiel versucht sich dabei eng an die aktuelle Konsolenvorlage zu halten. War das wirklich eine gute Idee?

Bewertung:

68%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
5/10
Grafik:
6/10
Sound:
7/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Turok Screenshots

  • Screenshot: Turok
    Screenshot: Turok
  • Screenshot: Turok
    Screenshot: Turok
  • Screenshot: Turok
    Screenshot: Turok
 
Vorteile:
  • Gut inszenierte Action
  • Spannende Story
  • Flüssig animierte Dinosaurier
 
Nachteile:
  • Steuerung zu ungenau
  • Schleichpassagen sind zu träge und wirken aufgesetzt
  • Leveldesign zu eintönig
 

Review

Screenshot: Turok
Screenshot: Turok

Immer diese Oberschurken: In diesem Fall ist der junge Soldat Turok mit seiner Kompanie auf der Jagd nach dem Kriegsverbrecher Kane, der mit einer biologischen Waffe die gesamte Galaxie erpressen will. Unglücklicherweise wird das Schiff der mutigen Männer über einem unbekannten Planeten abgeschossen, die überlebenden Mitglieder der Besatzung werden versprengt. Allerdings warten nicht nur die fiesen Schergen des noch fieseren Kane auf die Soldaten, auch Dinosaurier machen die dichten Urwälder des Planeten nicht gerade wohnlich. Also macht sich Turok schwer bewaffnet auf den Weg, um seine Männer zu finden – und natürlich dem Schurken Kane das Handwerk zu legen.

Screenshot: Turok
Screenshot: Turok

Auf den ersten Blick erinnert Turok sofort an den Klassiker Metal Slug: In bester 2D-Manier laufen Sie von links nach rechts durch die Level und schießen in alle acht möglichen Richtungen. Im Laufe des Spiels finden Sie immer mehr Waffen, die sie per Knopfdruck wechseln dürfen. Besondere Erwähnung verdient der Bogen: Mit diesem können Sie Gegner lautlos von hinten ausschalten, ohne die Kameraden zu alarmieren. Damit Sie nicht frühzeitig erspäht werden, dürfen Sie sich in den zahlreichen Gebüschen verstecken. Dreht ihnen ein Fiesling dann den Rücken zu, kommen Sie heraus und schicken ihn in einen langen Schlaf. Leider funktioniert das nur bedingt: Die Steuerung ist viel zu empfindlich. So manche Schleicheinlage endet daher in einem kurzen Sprint in den nächsten Abgrund. Störend ist auch, dass Gegner meist sofort aus dem Bildschirm laufen, wenn sie Ihnen den Rücken zudrehen. Selbst mit flinken Fingern ist der Bösewicht deshalb meist entwischt, bevor Sie aus dem Gebüsch gekrochen sind.

Screenshot: Turok
Screenshot: Turok

Für reichlich Abwechslung sorgen hingegen die „Panik“-Passagen. Immer wieder passiert es unverhofft, dass Turok umzingelt wird: Da hilft nur noch Dauerfeuer in alle Richtungen, will man nicht als Dinofutter enden. In solchen Szenen schaltet das Spiel automatisch um und feuert für Sie: Sie müssen sich keine Sorgen um die Munition machen und geben nur die Richtung vor. So manch lahmer Abschnitt wird dadurch gerettet, und die Aufmerksamkeit des Spielers wird so zurückgewonnen.
Hier liegt leider auch der Hund begraben: Die Schusswechsel mit den verschiedenen Waffen machen wirklich Spaß, auch die Panik-Abschnitte passen hervorragend in das Konzept eines 2D-Shooters. Mit den aufgezwungenen Schleich-Elementen samt Bogen haben sich die Entwickler allerdings keinen Gefallen getan. Die Steuerung ist für ein behutsames Vorgehen einfach nicht gemacht. Außerdem nehmen die Schleicheinheiten das Tempo aus dem Spiel und sind nach all der spannenden Action einfach nur lästig. Immerhin kann die Story den geneigten Spieler eine Weile bei Laune halten, indem sie in netten Zwischensequenzen immer neue Details preisgibt.

Auf der technischen Seite ist Turok ebenso durchwachsen. Die grüne Hölle ist nett anzuschauen, wenn auch auf Dauer recht abwechslungsarm. Turok selbst stapft etwas steif durch die Areale, die Dinosaurier hingegen wurden deutlich flüssiger animiert. Wie so oft hat man nur die Wahl zwischen Musik oder Effekten, beides gleichzeitig ist nicht möglich. Die Wahl sollte hier eindeutig auf die Musik fallen, die auch nach längerer Beschallung nicht störend wirkt. Soundeffekte sind hingegen kaum vorhanden, und selbst dann klingen sie eher blechern.

Fazit

Turok hat ein Problem: zu viel Konkurrenz. Auch wenn man sich mit Schleichpassagen und Panik-Einlagen den Innovationspokal angeln möchte, reicht es einfach nicht für die erste Liga. Die Steuerung treibt einen oft in den Wahnsinn (und in viele Bildschirmtode), die Schleichpassagen sind zu träge inszeniert und wirken aufgesetzt. Auch wenn die reinen Action-Abschnitte wirklich Spaß machen und auch die Story gut erzählt wird: Turok gehört definitiv nicht zu den besten Genre-Vertretern.

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