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Townsmen 3

Handyspiele-Test

 

Townsmen 3

Testdatum:
1. Dezemeber 2005
Redakteur:
-
Hersteller:
Handy-Games
 

Vor gut zwei Jahren konnte Handy-Games mit einem Spiel namens Townsmen für Furore sorgen, welches als einer der ersten Titel das Computerspielern nur zu gut bekannte Aufbaustrategiegenre auf Mobiltelefone portierte.
Ein Jahr später folgte mit Townsmen 2 Gold eine noch erfolgreichere Fortsetzung, die dank Echtzeitstrategieelementen und Wuselfaktor viele Fans gewann.
Pünktlich zur Weihnachtszeit erscheint nun mit Townsmen 3 der dritte Ableger der Reihe, an den natürlich ziemlich hohe Erwartungen gestellt werden.

Bewertung:

85%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
8/10
Grafik:
8/10
Sound:
7/10
Umfang:
9/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Townsmen 3 Screenshots

  • Screenshot: Townsmen 3
    Screenshot: Townsmen 3
  • Screenshot: Townsmen 3
    Screenshot: Townsmen 3
  • Screenshot: Townsmen 3
    Screenshot: Townsmen 3
 
Vorteile:
  • Endlosmodus
  • Langzeitmotivation
  • Zeitrafferfunktion
 
Nachteile:
  • Schwacher Sound
 

Review

Diesmal fallen die Änderungen zum Vorgänger weniger gravierend aus - Kein Wunder, warum sollte man ein tolles Spielprinzip auch ändern? Nach wie vor muss der Spieler in mehreren Missionen oder im Endlosmodus jeweils ein Dorf mit funktionierendem Wirtschaftssystem aufbauen. Hierzu stehen ihm Produktionsgebäude wie Bauernhöfe, Minen oder Holzfällerhütten zur Verfügung, die auf Wunsch Rohstoffe oder Industriegüter produzieren. Diese werden wiederum für neue, fortgeschrittenere Gebäude und zum Unterhalt der bestehenden Siedlung benötigt.
Das grundlegende Spielprinzip ist also gleich geblieben. Änderungen gibt es aber dennoch eine Menge, wenn auch im Detail: Das Szenario wechselt vom Mittelalter in einen fremden Kontinent, der vom Spieler besiedelt und kolonialisiert werden will. Daher beginnt man jede Mission nicht mit einer Burg, sondern einem Hafen, der nützlicherweise Nahrung in Form von Fisch produziert und als Lager dient. In unregelmäßigen Abständen kommen zudem Handelsschiffe vorbei, mit denen der Spieler im Hafen handeln kann.

Neben den Händlern gibt es noch ein weiteres Volk, mit dem der Spieler interagieren kann: Die Eingeborenen lassen sich bei angemessener Behandlung gerne auf Tauschgeschäfte ein, diese können vom Spieler durch die Verteilung von Geschenken sogar zu seinen Gunsten beeinflusst werden. Auf keinen Fall sollte man es sich mit den Eingeborenen verscherzen, denn Angriffe werden mit Zerstörungsfeldzügen und schlechtem Handel gerächt. Dies kann dem Spieler beispielsweise bei Wasserknappheit das Genick brechen, falls er selber nicht über eine Wassermine verfügt und somit auf die Eingeborenen angewiesen ist.

Die 14 Missionen sind allesamt recht abwechslungsreich gestaltet: Mal muss man ein bestimmtes Gebäude errichten und dort Waren produzieren, ein anderes Mal gilt es, bestimmte Waren durch Handeln mit Eingeborenen oder Handelsschiffen zu erlangen. Leider läuft das Spiel aber in beiden Fällen auf das gleiche hinaus, nämlich das Errichten der Produktionsstätten, die sich auf der aktuellen Karte anbieten. Die nicht vorhandenen Rohstoffe müssen anschließend durch Handeln mit den anderen Parteien erworben werden.
Der Spieler wird während der Missionen von einem Townie genannten Dorfbewohner beraten, der ihn gleichzeitig auch über die Missionsziele aufklärt.

Technisch hat sich im Vergleich mit dem Vorgänger noch weniger getan, als spielerisch, was nicht weiter verwundert, da bereits Townsmen 2 sehr gut von den Entwicklern umgesetzt wurde.
Vor allen Dingen bei der Grafik fallen sofort die Parallelen zum Vorgänger auf: Die verwendete isometrische Perspektive wurde ebenso wenig verändert wie die Menüführung - erfahrene Spieler finden sich daher sofort zurecht.
Die Darstellung der Spielwelt kann wie beim Vorgänger überzeugen. Landschaft und Gebäude sind sehr detailreich gezeichnet und auch die Animationen der Dorfbewohner sind in Ordnung, womit für einen ausreichend hohen Wuselfaktor gesorgt ist. Das veränderte Szenario wirkt sich natürlich auch auf die Grafik aus: Wälder wurden durch Dschungel ersetzt und der Spieler bekommt nun Tempel und Eingeborenendöfer zu sehen. Zudem erhielten alle aus dem zweiten Teil bekannten Gebäude eine Generalüberholung.
Der Sound beschränkt sich leider auf die Vertonung weniger wichtiger Ereignisse, die Qualität der Effekte ist allerdings gut.

Fazit: Townsmen 3 ist zwar keine Sensation, schafft es aber dennoch, dem hohen Erwartungsdruck gerecht zu werden. Von den spielerischen Neuerungen kann vor allen Dingen der Handel mit Schiffen und Eingeborenen überzeugen.
Auch grafisch macht das Spiel eine gute Figur, das neue Szenario sorgt für abwechslungsreiche Umgebungsgrafiken.
Freunde von ruhiger Aufbaustrategie werden an einer Anschaffung des Spiels ebenso wenig vorbeikommen wie alle Fans der Serie, denn Townsmen 3 knüpft genau an das Gameplay der Vorgänger an. Mario Siewert

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