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The Penguin Menace

Handyspiele-Test

 

The Penguin Menace

Testdatum:
19. Februar 2008
Redakteur:
Andreas Altenheimer
Hersteller:
In-Fusio
 

Was ist in 99% aller Plattform-Spiele möglich? Richtig: springen. Denn sinnigerweise ist dies die beste Methode, von einer Plattform zur nächsten zu gelangen. Alternativ gibt es auch Plattform-Spiele, in denen man Leitern rauf und runter klettert. Ein schönes Beispiel hierfür ist Lode Runner, welches bis heute auf Handy-Systemen sein Unwesen treibt. The Penguin Menace ist ebenfalls ein Plattform-Spiel, wo das Springen nicht möglich ist. Und während solche Konzepte wie bei Lode Runner zeigen, dass soetwas durchaus Spaß machen kann, offenbart The Penguin Menace ein paar Probleme dank des ungelenken Heldens.

Bewertung:

63%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
4/10
Grafik:
8/10
Sound:
6/10
Umfang:
5/10
Multiplayer:
0/10
 
 

The Penguin Menace Screenshots

  • Screenshot: The Penguin Menace
    Screenshot: The Penguin Menace
  • Screenshot: The Penguin Menace
    Screenshot: The Penguin Menace
  • Screenshot: The Penguin Menace
    Screenshot: The Penguin Menace
 
Vorteile:
  • sehr schöne Grafik
  • sehr gut komponierte Titelmelodie
  • gute Steuerung
  • ein paar clevere Spielelemente...
 
Nachteile:
  • welche aufgrund der niedrigen Levelanzahl kaum zur Geltung kommen
  • schlechtes Konzept für ein Plattformspiel
  • oftmals viel zu offensichtliche Lösung
  • leicht unübersichtlich in den letzten Levels
  • kurze Spielzeit dank niedriger Levelanzahl
  • abseits der Titelmelodie kaum Sound
 

Review

Screenshot: The Penguin Menace

Eine Story wird im Spiel selber nicht präsentiert, doch augenscheinlich stellen Pinguine und deren ominöse Fabrik das Feindbild. Angeblich plant der böse Pinguinherrscher die gesamte Erde einzufrieren. Helfen können nur noch Leo, das Huhn, und Flex, der Wurm: Die beiden haben sich in die Fabrik einschleusen können und wollen diese zerstören. Der Spieler erhält in jedem Level die Aufgabe, ein großes Rohr mit Hilfe einer Kiste zu verstopfen. Netterweise wird zu Beginn gezeigt, wo sich das Rohr, die Kiste und der Ausgang befindet.

Herausforderungen gibt es in zweierlei Form: Zum einen laufen Pinguine auf den Plattformen herum, welche der Spieler unter gar keinen Umständen berühren darf. Zur Gegenwehr setzt er Flex ein, welcher sich auf Tastendruck hin als peitschenartige Waffe entpuppt. Zum anderen transportieren die Pinguine Schrottteile Stück für Stück zu jenem Rohr hin, was wohl den Bau der Einfrierungsmaschine vorantreibt. Sobald eine bestimmte Anzahl von Schrottteilen durch das Rohr geschickt wurden, muss der Level neu gestartet werden.

Das Level-Design besteht nicht nur aus Plattformen, sondern auch aus Förderbändern und Sprungfedern. Letztere sind essentiell wichtig für das Spielkonzept, denn Leo kann wie bereits erwähnt nicht springen. Sobald Leo auf eine dieser Sprungfedern tritt, wird er in eine vorgegebene Richtung geschleudert, was der Spieler wiederum nur leicht beeinflussen kann. Später kommen noch vereinzelte Windböen oder Magnetfelder hinzu. Bei ersteren wird Leo in die entsprechende Richtung gepustet, letztere hingegen ziehen Metallkisten an.

Womit wir beim nächsten Spielelement wären: Es gibt zwei Arten von Kisten, besagte aus Metall und einfache aus Holz. Letztere werden freilich nicht von den Magnetfeldern beeinflusst, doch darüberhinaus mangelt es an Unterschieden. Das merkt der Spieler allein daran, dass es im gesamten Spiel über nur extrem wenige Metallkisten existieren.

Allgemein krankt das Spiel an mangelnden Bewegungsoptionen. Dadurch, dass Leo nicht springen und sich nur mit Hilfe von fest installierten Feldern nach oben bewegen kann, entpuppt sich das Level-Design als viel zu simpel. Daran können auch die paar Greifhaken nichts ändern, mit denen man sich dank Flex von einem Punkt zum anderen schwingen darf: Auch deren Positionen sind fest vorgegeben und lassen wenig Bewegungsspielraum bzw. -alternativen zu.

Es wird noch schlimmer: Es gibt gerade mal zwölf Levels, welche jeder Spieler in weniger als einer Stunde durchgespielt haben sollte. Die einzige, echte Herausforderung dabei entsteht dank der etwas arg groß dargestellten Umgebung und der daraus resultierenden Unübersichtlichkeit. Diese führt in der Endphase zu einem Hang zum Try&Error-Verhalten seitens des Spielers, weil man mit dem Durchprobieren aller gegebenen, wenigen Möglichkeiten, allen voran was das Verschieben der Kiste anbelangt, schlichtweg am schnellsten vorankommt. Zwar ist es dank Pausefunktion möglich, in Ruhe über das komplette Spielfeld zu scrollen, aber das ändert nichts an dem eigentlichen Problem, dass immer nur ein kleiner Ausschnitt auf einmal zu sehen ist.

Bei der Steuerung konnte man kaum etwas falsch machen, schließlich beschränken sich die Möglichkeiten des Spielers auf Laufen und Schlagen. Letzteres dient nicht nur der Gegenwehr gegen die Pinguine, sondern auch zum Fortbewegen der Kiste. Diese Doppelfunktion ist auch das einzige Problem der Steuerung, denn sobald Kiste und Pinguin sich überlappen, wird beim Schlagen stets erstere vorwärts bewegt und letzterer bleibt unberührt. Dies führt im schlimmsten Fall zu einer Kollision zwischen Leo und Pinguin, sollte die Zeit für einen zweiten Schlag nicht mehr ausreichen.

Immerhin stimmt das Drumherum, speziell die Grafik kann sich durchaus sehen lassen. Der comicartige Look wirkt professionell und dem Mangel an Übersicht steht eine dafür detailliertere Darstellung der Figuren gegenüber. Dafür ist tontechnisch gesehen während des eigentlichen Spieles nicht gerade viel los. Allerdings gefällt die erstaunlich gut komponierte Melodie im Optionsmenü.

Fazit

Das sieht alles ganz hübsch und groß aus, doch The Penguin Menace krankt an einem schlechten Spielkonzept. Dank fehlender Sprungoption oder Leitern, mit denen ein vielschichtigeres Design möglich gewesen wäre, beschränken sich die Bewegungsmöglichkeiten des Spielers auf ein Minimum. Die Lösung der meisten Levels ist demnach viel zu offensichtlich. Dies gilt nur nicht für die letzten drei oder vier, doch da stört dann die Unübersichtlichkeit aufgrund der viel zu großen Grafikdarstellung. Das es überhaupt nur zwölf Levels gibt, zeugt auch nicht gerade vor Einfallsreichtum. Die wenigen, wirklich guten Elemente (z.B. die Unterscheidung zwischen Holz- und Metallkiste) gehen nämlich völlig unter, weil gar kein Platz für deren Entfaltung vorhanden ist. So ist The Penguin Menace ein zwar sehr hübsches und gut spielbares Plattform-Spiel, doch Idee und Design verhindern eine entsprechend positive Wertung.

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