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Stolen in 60 Seconds

Handyspiele-Test

 

Stolen in 60 Seconds

Testdatum:
10. Juni 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Herocraft
 

Rauben, plündern, stehlen – bei dem Strategiespiel „Stolen in 60 Seconds“ aus dem Hause „Herocraft“ dreht sich alles um illegale Machenschaften, clevere Diebstähle und die Planung von kriminellen Touren. Und diejenigen, die sich für frische Ideen begeistern können, erhalten mit „Stolen in 60 Seconds“ ein überraschend einfallsreiches Abenteuer.

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
4/10
Sound:
4/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Stolen in 60 Seconds Screenshots

  • Screenshot: Stolen in 60 Seconds
    Screenshot: Stolen in 60 Seconds
  • Screenshot: Stolen in 60 Seconds
    Screenshot: Stolen in 60 Seconds
  • Screenshot: Stolen in 60 Seconds
    Screenshot: Stolen in 60 Seconds
 
Vorteile:
  • Großartige Spielidee
 
Nachteile:
  • fordernde Missionen
  • Grafik recht einfach
  • Umständliche Bedienung
  • „Live-Modus“ manchmal etwas langweilig
 

Review

Das Konzept von „Stolen in 60 Seconds“ ist gar nicht mal so komplex, denn eigentlich geht es einzig darum, den perfekten Coup zu landen. Doch wie es im Gangster-Leben nun mal so ist, muss eine Dieberei genauestens geplant werden. Daher beginnt jede der rund 20 Missionen gleich: Sie befinden sich in Ihrem Versteck und organisieren den Ablauf den anstehenden Diebstahls. Was ist zu tun? Welcher Kriminelle soll die Arbeit übernehmen? Zu welchen Werkzeugen sollte man greifen? Wie soll vorgegangen werden? All diese Aspekte bearbeiten Sie nach und nach. Auf einer kleinen Übersicht bewegen Sie Ihren Zeiger, um die jeweiligen Punkte auszählen und entsprechende Angaben zu machen. Bricht man besser mit einem Brecheisen oder einem Hammer ein? Diese Frage werden Sie sich im Verlauf öfter stellen.

Besonders wichtig bei „Stolen in 60 Seconds“ ist der skizzierte Diebesplan. Auf diesem erkennt man meist ein Haus, in das zum Beispiel eingebrochen werden soll. Durch Bewegen des Handy-Sticks bzw. der Tasten 4, 8, 6, 2 orientiert man sich auf diesem Lageplan und markiert die Wege und die Aufgaben, die Ihr Gauner gehen bzw. absolvieren soll. Bis ins kleinste Details wird hier organisiert, schließlich soll bei der Tat später nichts schief gehen. Doch keine Sorge: Dieses theoretische Vorbereiten ist gar nicht so schwierig zu verstehen, einzig die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da zahlreiche Tasten eine Funktion besitzen. Zum Glück gibt es bei den wählbaren Schwierigkeitsgraden auch eine „Tutorial“-Option, die langsam und sehr einfach in die Gauner-Simulation einführt.

Hat man nun alles vorbereitet, kann man in eine Art „Live-Modus“ schalten. Hier betrachtet man das Geschehen, welches völlig automatisch abläuft. Somit kann in Ruhe geprüft werden, ob man die richtige Vorgehensweise gewählt hat und alles nach eigenen Vorstellungen klappt. Ärgerlich ist nur, dass die Einbrüche oder das Installieren von Bomben in Echtzeit präsentiert werden. Dies bedeutet zugleich, dass Sie vom Beginn bis hin zur Flucht mit dem Auto nicht selten ein paar Minuten zuschauen. Eine Beschleunigungsfunktion wäre hier auf jeden Fall angebracht gewesen. Trotzdem: Auch das Beobachten ist durchaus reizvoll und in späteren bzw. schweren Missionen sogar spannend. Da schaut man gerne darüber hinweg, dass die Grafik aus der Vogelperspektive sehr einfach gehalten ist. Für ein solches Spiel ist dies allemal ausreichend.

Auch erfahrene Spieler werden bei „Stolen in 60 Seconds“ nicht zu kurz kommen. Neben den bereits erwähnten Schwierigkeitsgraden wird man ab der zehnten Mission einige Zeit überlegen müssen. Die Auswahl an nützlichen Einbruchs-Werkzeugen ist reichhaltig, ebenso stehen später sogar mehrere Kriminelle zur Auswahl. Insgesamt ist der Titel ziemlich herausfordernd, doch auch im Gaunergewerbe gilt: Übung macht den Meister.

Fazit

„Stolen in 60 Seconds“ ist wirklich eine kleine Überraschung. Das Spiel sieht zwar einfach aus, hinter der Fassade verbirgt sich allerdings eine ungewöhnlich clevere Einbruch-Simulation, die kaum mit anderen Games vergleichbar ist. Wenn Sie schon immer einmal einen kriminellen Plan aushecken wollten und sich für Strategiespiele begeistern können, dann liegen Sie bei „Stolen in 60 Seconds“ genau richtig. Grobe Schwächen leistet sich das Abenteuer nicht, einzig die Steuerung ist zu Beginn etwas verwirrend und der Echtzeitmodus kann manchmal ein klein wenig öde sein. Ansonsten aber erhält man einen unkonventionellen Titel, den man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte. Sven Wernicke

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