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Splinter Cell: Double Agent

Handyspiele-Test

 

Splinter Cell: Double Agent

Testdatum:
25. Oktober 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Gameloft
 

Der gute alte Sam Fisher ist zurück! Während uns Ubisoft mit Splinter Cell: Double Agent ein neues Abenteuer für PC und Konsolen spendiert, bringt Gameloft das Stealth-Action-Adventure auf die mobile Plattform. Zwar bietet die Handy-Version eine identische Story, doch spielerisch erwartet Sie ein klassisches 2D-Erlebnis. Ob der tragbare Doppelagent überzeugen kann, klärt unser ausführlicher Test.

Bewertung:

84%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
7/10
Sound:
4/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Splinter Cell: Double Agent Screenshots

  • Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
    Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
  • Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
    Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
  • Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
    Screenshot: Splinter Cell: Double Agent
 
Vorteile:
  • Abwechslungsreiche Levels
  • Doppelagent-Idee
  • Zahlreiche nutzbare Gadgets
  • Viel Schwierigkeitsgrade
  • Gut erzählte Story
 
Nachteile:
  • Etwas kurz
  • Schwacher Sound
 

Review

Wie der Name des Titels bereits andeutet, ist Sam Fisher im vierten Teil der beliebten Serie ein Doppelagent, denn er kämpft nicht nur auf der Seite des Geheimdienstes NSA, sondern auch für die Terroristen, die Böses im Schilde führen. Allerdings sei schon verraten: Der sympathische Protagonist versucht, erst das Vertrauen der Fieslinge zu gewinnen, um an Informationen zu gelangen, die er später – wieder im Auftrag der NSA – gegen sie verwendet. Wie so oft ist dies natürlich einfacher gesagt als getan, denn stets gilt es, geschickt vorzugehen, damit Sams Identität nicht auffliegt. Sozusagen muss man anfänglich mit den Terroristen kooperieren und sie sogar unterstützen.

Zu Beginn finden Sie sich in einem Gefängnis wieder. Ihre erste Aufgabe besteht darin, den Schurken „Jamie“ zu finden und ihn zu retten. Damit beweisen Sie, dass Sie vermeintlich auf der Seite der „Richtigen“ stehen. Fünf Levels müssen für die Terroristen bewältigt werden, u.a. suchen Sie unterhalb der Meeresoberfläche nach Bombenteilen der US-Army, um später die fertig gebastelte Waffe auf einem Schiff zu platzieren. In der zweiten Hälfte des Spiels darf man wieder als NSA-Agent den wahren Sam mimen und Millionen Menschen vor der Vernichtung bewahren. Spielerisch kann sich „Double Agent“ wirklich sehen lassen, denn sowohl dezente Schleich-Elemente als auch ein abwechslungsreiches Spielprinzip kommen zum Einsatz. Beispielsweise dürfen Betäubungspistolen, Maschinengewehre und Granaten verwendet werden, mittels eines Licht-Pointers werden Feinde oder Lichtquellen anvisiert und ausgeschaltet. Dies funktioniert sehr gut, ebenfalls ist die Intelligenz der Gegner solide umgesetzt worden. Erkennt Sie ein Feind, schlägt dieser Alarm und andere Soldaten nähern sich dem Helden. Hier hilft nur Waffengewalt oder besser noch das Suchen eines Verstecks bis die „Alert“-Anzeige wieder gesunken ist.

Dass die Entwickler versucht haben, dem Spieler bei schwierigen Situationen behilflich zu sein, erkennt man nicht nur an den fast immer optimalen Rücksetzpunkten nach einem Tod, sondern auch an den Bildschirmanzeigen. So leuchtet z.B. öfter ein Symbol auf, das kennzeichnet, dass eine Taste gedrückt werden muss, um sich von einer Stelle abzuseilen oder auf einen Gegner zu springen. Daher fällt es meist leicht, Kontrahenten bewusstlos zu schlagen oder gar einen Hubschrauber einzunehmen. Und für Langzeitspielspaß ist gesorgt, denn neben zwei bereits von Anfang an vorhandenen Schwierigkeitsgraden können später noch zwei schwierigere freigeschaltet werden. Zudem lohnt es sich immer, die kostbaren Orden in einem Abschnitt zu finden, schließlich erhöhen diese den Highscore. Interessant sind übrigens die „Quicktime-Events“, bei denen Sie zum richtigen Zeitpunkt eine bestimmte Taste schnell drücken müssen. Diese bringen zusätzliche Action ins Spiel und sind zum Glück nicht schwer zu meistern.

„Double Agent“ überzeugt durch optisch fein gestaltete und sehr abwechslungsreiche Levels, die zwar linear verlaufen, aber immer für eine Überraschung gut sind. Die Animationen z.B. von Sam wirken hochwertig, was besonders bei speziellen Kampfaktionen zur Geltung kommt. Etwas schwach dagegen ist der Sound, der sich auf ein paar spärliche Effekte beschränkt. Zumindest bei den Zwischensequenzen hätte man sich etwas mehr fürs Ohr gewünscht. Obwohl die Steuerung an sich recht umfangreich ist, kommt man bereits nach den ersten Spielminuten gut klar, ebenfalls ist die Kollisionsabfrage genau, so dass sich Frustmomente in Grenzen halten. Allerdings sei erwähnt, dass der Schwierigkeitsgrad recht moderat ist, so dass Ihnen etwas Motivation abverlangt wird.

Fazit: Mit „Splinter Cell: Double Agent“ hat Gameloft wirklich ein sehr gutes Action-Spiel für die Handy-Plattform veröffentlicht. Natürlich mussten gegenüber der PC- bzw. Konsolenvorlage Abstriche in Kauf genommen werden, trotzdem überzeugt der Titel durch eine angenehme Spieltiefe, interessante Features und einem abwechslungsreichen Level-Design. Allerdings wird man „Double Agent“ leider schon nach rund einer Stunde beendet haben, für Motivation sorgen hier immerhin die bis zu vier wählbaren Schwierigkeitsgrade. Insgesamt kann man das Spiel nicht nur „Sam Fisher“-Fans empfehlen, sondern allen, die ein rundum gelungenes Stealth-Action-Adventure für ihr Handy suchen. Hier macht man keineswegs etwas falsch. Sven Wernicke

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