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Spellboys

Handyspiele-Test

 

Spellboys

Testdatum:
29. Mai 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Handy-Games
 

Spellboys ist eine kleine Besonderheit, denn das Knobelspiel aus dem Hause HandyGames gefällt durch einige frische Ideen, die zwar nicht völlig neu oder gar ungewöhnlich sind, aber durch ihre Einfachheit schnell in den Bann ziehen. Was der Titel noch so bietet, verraten die nächsten Zeilen.

Bewertung:

83%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
8/10
Sound:
9/10
Umfang:
9/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Spellboys Screenshots

  • Screenshot: Spellboys
    Screenshot: Spellboys
  • Screenshot: Spellboys
    Screenshot: Spellboys
  • Screenshot: Spellboys
    Screenshot: Spellboys
 
Vorteile:
  • Einfallsreiches Spielprinzip
  • Macht süchtig
  • Simple Bedienung
  • Zahlreiche Levels
 
Nachteile:
  • Etwas langsamer Spielverlauf in den ersten Missionen
 

Review

In Spellboys geht es im wahrsten Sinne des Wortes magisch zu, denn der Spieler übernimmt die Rolle des Jungen Hocus, der einmal ein mächtiger Zauberer werden möchte. Doch auch Pocus hat das gleiche Ziel und daher versuchen beide, den großen Meister zu beeindrucken. Zudem erlernen sie die Kraft der „Vier Elemente“, entdecken mysteriöse Geister und reisen durch das gewaltige Königreich. Was bis jetzt wie ein Action- oder Rollenspiel klingen mag, ist in Wirklichkeit ein klassisches Knobel-Abenteuer, welches einfach zu verstehen, aber schwer zu meistern ist. Der kleine Hocus lässt stets auf Tastendruck an gewünschter Stelle ein Kristall fallen, so dass sich das Spielfeld langsam mit bunten Steinen füllt. Diese gilt es allerdings in Kombinationen anzuordnen, damit sie verschwinden. Die Schwierigkeit besteht darin, die Kristalle sinnvoll und überlegt zu platzieren. Konkret bedeutet dies: Sobald drei gleichfarbige Steine horizontal eine Reihe bilden, werden alle identischen entfernt, die horizontal oder vertikal mit diesen verbunden sind. Im 50 Levels umfassenden Story-Modus muss man ebenfalls so genannte „Zielkombinationen“ erreichen. Eine kleine Schriftrolle am Display-Rand zeigt stets an, welche Kombinationen abgearbeitet werden müssen, um einen Abschnitt zu beenden. Was die ersten Missionen noch äußerst simpel ist, entpuppt sich spätestens im fünften Level als knifflig und angenehm herausfordernd. Zusätzlich erhält man bei Erfolg Punkte, die den Highscore unter Umständen in die Höhe treiben können. Weiterhin wird man im Verlauf auf praktische oder eher unliebsame Boni treffen, die die Punkte verdoppeln bzw. halbieren und manche Steine in ihrer Farbe verändern oder völlig verschwinden lassen. Hier lohnt sich übrigens ein Blick in die gute Anleitung, in der sämtliche Extras genauestens erklärt werden.

Spellboys hat allerdings noch mehr im Angebot. Für unendlich langen Spaß sorgt der „Profi-Modus“, der im Grunde beliebig lange genutzt werden kann. Lobenswert ist ebenfalls die Tatsache, dass sich der Schwierigkeitsgrad dem Können des Spielers anpasst und es gegebenenfalls einfacher wird, sollte man Startschwierigkeiten haben. Technisch kann sich Spellboys ebenfalls sehen lassen. Die Hintergrundmelodien sind außergewöhnlich gut, angenehm düster und zugleich ohrwurmtauglich. Die Soundeffekte sind dezent sowie passend und die Grafiken gelungen. Vor allem im Storymodus besucht man zahlreiche, optisch verschiedene Szenarien, die sich sehr voneinander unterscheiden. Noch mehr Farbe bringen die 13 Bonus-Steine und die 15 Kristalle ins Spiel.

Ein interessanter Aspekt sei noch erwähnt: Spellboys wird ausschließlich mit einer einzigen Taste gespielt. Dass dies ausgesprochen gut funktioniert, erkennt man bereits nach einigen Minuten. Somit eignet sich der Titel für Einsteiger und Gelegenheitsspieler bestens, denn es gibt schließlich kaum etwas nervigeres als eine umständliche Bedienung.

Fazit: Zauberhafte Knobelei

Obwohl Spellboys nicht direkt mit einem Tetris oder Columns verglichen werden kann, hat es eine große und entscheidende Gemeinsamkeit mit genannten Klassikern: Es macht süchtig! So einfach das Spielprinzip ist, so faszinierend kann es sein, wenn man sich für das Knobel-Genre begeistern kann. Das bedachte Anordnen der Kristalle, die stets schwieriger werdenden Levels und die saubere technische Präsentation sorgen dafür, dass man immer wieder zum Handy greifen möchte, um noch ein paar Minuten zu spielen. Genau das unterscheidet gute von schlechten Spielen und Spellboys beweist auf simple Art und Weise, wie man Spieler an die kleinen Handy-Displays fesseln kann. Kurzum: Wer gerne seine grauen Zellen verwendet und neue Herausforderungen sucht, sollte sich Spellboys nicht entgehen lassen. Sven Wernicke

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