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Sonic the Hedgehog 2

Handyspiele-Test

Handy Player Award

 

Sonic the Hedgehog 2

Testdatum:
5. November 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Glu Mobile
 

AwardMit "Sonic the Hedgehog 2" schickt Sega den wohl berühmtesten Igel der Videospielgeschichte erneut in ein Abenteuer auf dem Handy. Der zweite Teil besticht ebenso wie sein Vorgänger durch eine originalgetreue Umsetzung der Konsolenversion.

Bewertung:

87%
Leserwertung:Leser: 97%
Gameplay:
9/10
Grafik:
8/10
Sound:
8/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Sonic the Hedgehog 2 Screenshots

  • Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
    Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
  • Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
    Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
  • Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
    Screenshot: Sonic the Hedgehog 2
 
Vorteile:
  • Rasantes Gameplay
  • Original-Musik
 
Nachteile:
  • Hoher Schwierigkeitsgrad
  • Keine Soundeffekte
 

Review

Die mobile Version von "Sonic the Hedgehog" konnte Anfang des Jahres vor allen Dingen durch eine authentische Nähe zu den ersten Titeln der Reihe für Segas "Mega Drive" Konsole glänzen. Ob des daraus resultierenden Erfolges ist es nicht verwunderlich, dass Glu Mobile und Sega nun einen weiteren mobilen Ableger der Serie auf den Markt bringen.

Beim Download des Spiels wird man allerdings stutzig: Mehr als 350 Kilobyte sind selbst in Zeiten grafisch aufwendiger Handyspiele ein ganz schöner Brocken. Gleich nach dem Spielstart erfährt man dann aber auch den Grund für die rekordverdächtige Größe des Spiels: Nicht nur im Hauptmenü erwartet den Spieler der kultige Sonic-Soundtrack mit hohem Wiedererkennungswert, sondern auch das eigentliche Spiel wurde komplett mit Hintergrundmusik unterlegt. Gerade die musikalische Untermalung wurde aber bisher bei Handyspielen größtenteils missachtet und höchstens auf einen gewissen Durchschnitt getrimmt - hier zeigt Sega, wie es besser geht. Allerdings ist auch "Sonic the Hedgehog 2" nicht mit perfektem Sound ausgestattet, denn Effekte sucht man leider vergebens.

Der zweite Sonic-Titel für mobile Endgeräte startet nicht etwa wie erwartet in der aus nahezu allen Sonic-Spielen bekannten bunten Strandwelt voller Loopings und Sonnenschein, sondern in einer "Labyrinth Zone" genannten Höhlenwelt, die zur Hälfte geflutet ist. Statt atemberaubender Sprünge und Rennen erwarten den Spieler dementsprechend erst einmal simple Schalterrätsel (die sich auf das Finden teilweise versteckter Schalter beschränken), knifflige Tauchgänge und recht anspruchsvolle Jump & Run-Einlagen. Hier zeigt sich auch gleich eins der größten Mankos des Spiels, denn der selbst für Sonic-Veteranen recht hohe Schwierigkeitsgrad sorgt schnell für Frust: Da das Handydisplay natürlich nicht so viel Überblick bietet wie ein Fernsehbildschirm, passiert es viel zu häufig, dass man unfreiwilligen Kontakt mit einem der plötzlich auftauchenden Gegner macht. Durch eine langsame Vorgehensweise lassen sich solche Missgeschicke zwar vermeiden, allerdings war Geschwindigkeit bisher eines der Markenzeichen der Sonic-Reihe. Auch die wenigen Speicherpunkte in den angenehm großen Levels und einige unglückliche Stellen im eigentlich guten Leveldesign sorgen für Frust beim Spielen.
Offenbar waren sich die Entwickler aber des hohen Schwierigkeitsgrades bewusst, denn sonst hätten sie nicht die Möglichkeit eingebaut, jede der in 3 Welten und einen finalen Showdown mit Dr. Robotnik aufgeteilten 10 Stufen einzeln auswählen zu können. Somit kommen auch die Freunde rasanter Action auf ihre Kosten, denn die zweite Welt bietet dann endlich das, wofür Sonic steht: Sprungfedern katapultieren den Igel durch die Lüfte oder schleudern in durch wilde Loopings. Erfreulich ist, dass die technische Umsetzung nicht schlapp macht, auch bei einer immens hohen Geschwindigkeit der Hauptfigur läuft "Sonic the Hedgehog 2" noch absolut flüssig.

Die Steuerung hinterlässt einen äußerst positiven Eindruck, denn diese ist nicht nur vorbildlich für ein Jump & Run, sondern orientiert sich auch 1:1 am Original für die Konsole: Beim Springen beispielsweise lassen sich sowohl große als auch kleine Sprünge mit der selben Taste durchführen, je nachdem wie lange diese gedrückt wird. Dass diese an sich simple Idee auch in der Praxis funktioniert und gut umgesetzt wurde, ist umso erfreulicher.
Neben der Steuerung kann auch das Leveldesign bis auf die wenigen bereits erwähnten Unstimmigkeiten überzeugen. Dies ist sicher auch der Verdienst einiger innovativer Einfälle: In der "Labyrinth Zone" erwartet den Spieler eine möglicherweise endlose Fahrt in einem reißenden Fluss, wenn er nicht irgendwann bemerkt, dass er in regelmäßigen Abständen an einem (wenn auch versteckten) Schalter vorbei rast.

Fazit: "Sonic the Hedgehog 2" ist wie schon der erste Teil eine mehr als würdige Handy-Umsetzung des Klassikers. Originalmusik, authentische Steuerung und rasante Grafik stehen dem Original in so gut wie nichts nach. Lediglich der Schwierigkeitsgrad hätte ruhig etwas weniger hart ausfallen können. Während Gamelofts "Tropical Madness" teilweise zu einfach war, ist es bei "Sonic the Hedgehog 2" genau anders herum.
Die freie Levelwahl löst allerdings auch dieses Problem, so dass "Sonic the Hedgehog 2" wirklich jedem Sonic-Fan empfohlen werden kann, der ausreichend Zeit und Motivation für ein kniffliges Abenteuer des stacheligen Heldens besitzt. Mario Siewert

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akm - 18. 01. 2011 - 23:43 Uhr
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