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Rayman Raving Rabbids

Handyspiele-Test

 

Rayman Raving Rabbids

Testdatum:
4. Dezember 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Gameloft
 

Rayman gehört zu den beliebtesten Jump & Run Helden überhaupt. In seinem neuesten Abenteur bekommt er es mit außerirdischen Hasen zu tun. Ob es die Handy-Version von "Rayman Raving Rabbids" mit "Sonic the Hedgehog 2" aufnehmen kann, verrät ihnen unser ausführlicher Test.

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
8/10
Grafik:
9/10
Sound:
7/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Rayman Raving Rabbids Screenshots

  • Screenshot: Rayman Raving Rabbids
    Screenshot: Rayman Raving Rabbids
  • Screenshot: Rayman Raving Rabbids
    Screenshot: Rayman Raving Rabbids
  • Screenshot: Rayman Raving Rabbids
    Screenshot: Rayman Raving Rabbids
 
Vorteile:
  • Zahlreiche abwechslungsreiche Spielelemente
  • Detaillierte Grafik
 
Nachteile:
  • Relativ geringer Spielumfang
 

Review

Auch wenn der Vergleich mit Segas kultigem Igel auf den ersten Blick hinken mag, so bedient sich "Rayman Raving Rabbids" mehr als seine Vorgänger an einigen Spielelementen des Sega-Titels. Bereits zu Beginn fällt auf, dass es neben reinen Hüpf-Einlagen nun wesentlich mehr rasante Elemente wie Loopings oder Wasserrutschen gibt, die zwar schön aussehen, aber größtenteils recht linear und ohne Einfluss des Spielers ablaufen.
Dennoch bieten die 8 Levels eine ganze Reihe von Hüpfeinlagen, die sich durch zahlreiche mehr oder weniger innovative Einfälle der Entwickler auszeichnen: Während fliegende Ufos, an denen sich Rayman entlang hangelt relativ einzigartig sind, finden sich viele Spielelemente aus anderen Spielen des Genres. In einer Lavawelt erwartet den Spieler beispielsweise eine Schlange aus sich bewegenden Blöcken, die mitsamt der Umgebung bereits in "Super Mario World" zu finden war.

Neben Hüpfeinlagen darf die Auseinandersetzung mit Gegnern natürlich ebenfalls nicht in "Rayman Raving Rabbids" fehlen. Die einfachen Gegner stellen kaum ein Hindernis dar und können mit den bloßen Fäusten oder einer Saugnapf-Pistole besiegt werden. Gegen Ende des Spiels erhält Rayman außerdem eine Luftpistole, mit der er die Hasen aufblasen und anschließend als schwebendes Transportgerät benutzen kann.
Die unregelmäßig in den Leveln auftauchenden Zwischen- und Endgegner sind da schon ein anderes Kaliber und es erfordert oft mehrere Versuche, bis ein solcher Gegner von Rayman besiegt wurde. Das liegt unter anderem daran, dass man oft erst einmal ausprobieren muss, wie sich dem jeweiligen Gegner Schaden zufügen lässt, denn wie in den meisten Jump & Run-Titeln müssen die von Riesenhasen bis zu Kampfrobotern reichenden Gegner zunächst außer Gefecht gesetzt werden, bevor Rayman auf sie einprügeln kann.

Wenn es etwas gibt, dass man in "Rayman Raving Rabbids" im Überfluss findet, dann ist das Abwechslung: Aufgrund der zahlreichen Sorten von Trampolinen, Katapulten und Seilbahnen gleicht keine Hüpfeinlage der anderen. Zudem gibt es neben den Zwischen- und Endgegnern noch weitere abwechslungsreiche Passagen, die sich vom Rest des Spiels unterscheiden: Eine Wasserskieinlage fehlt ebenso wenig wie ein durchaus anspruchsvoller Ritt auf einem Schwein. Am Strand findet Rayman schließlich einen Piratenhut, den er als Schlitten und Schiff einsetzen kann. Des Weiteren erwartet den Spieler unter anderem eine Minispieleinlage im Arkanoid-Stil, die aber sehr einfach gehalten ist.
Auch wenn ein solches Feuerwerk an Abwechslung prinzipiell natürlich wünschenswert ist, wäre bei "Rayman Raving Rabbids" weniger möglicherweise mehr gewesen. Hätte man die Abstände zwischen Minispielen, Zwischengegnern und Action-Einlagen etwas in die Länge gezogen, wären vielleicht mehr als die vom Umfang her enttäuschenden 8 Levels dabei rumgekommen, nach deren Abschluss noch nicht einmal eine richtige Endsequenz auf den Spieler wartet.

Grafisch setzt "Rayman Raving Rabbids" zumindest im Jump & Run Genre neue Maßstäbe: Detailliertere Umgebungsgrafiken gab es in solchem Umfang noch nie, zumal die Umgebung in "Rayman Raving Rabbids" zumindest teilweise nicht statisch dargestellt wird. Gerade die animierten Umgebungsgrafiken wie blubbernde Lava-Seen können sich wirklich sehen lassen. Die Animationen der Spielfiguren wissen ebenfalls zu gefallen und strahlen einen kultigen Commic-Charme aus.
Der Sound von "Rayman Raving Rabbids" ist zwar keinesfalls so gelungen wie die Grafik, liegt aber immerhin noch im Mittelmaß: Kurze Musikstücke und Jingles sorgen zum Beginn und am Ende der Levels für Abwechslung. Während des eigentlichen Spiels ertönen einige gut umgesetzte Soundeffekte. Dies ist zwar viel zu selten der Fall, dennoch bleibt positiv festzuhalten, dass bei "Rayman Raving Rabbids" nicht völlige Stille während des Spielens herrscht.

Fazit: "Rayman Raving Rabbids" bietet alles, was man von einem Top-Jump & Run erwartet: Abwechslungsreiche Levels, witzige Spielideen und unglaublich detailliert gezeichnete Umgebungsgrafiken.
Dass das Spiel dennoch an einer Top-Wertung scheitert liegt vor allen Dingen an der Tatsache, dass der Umfang mit insgesamt nur 8 Levels dann doch relativ kurz ist. Innovative Spielelemente sind zwar schön, jedoch sollte man dem Spieler auch ausreichend Spielwelt zur Verfügung stellen, in der er diese ausgiebig testen kann. Mario Siewert

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