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Peter Jackson's King Kong

Handyspiele-Test

 

Peter Jackson's King Kong

Testdatum:
16. November 2005
Redakteur:
-
Hersteller:
Gameloft
 

Wenn im Dezember die Neuverfilmung des Klassikers King Kong in die Kinos kommt, dürfte dies sicher für zahlreichen Diskussionsstoff sorgen: Die von Starregisseur Peter Jackson inszenierte Umsetzung könnte zum Kinoereignis des Jahres werden.
Nachdem Ubisoft die Lizenz zur Entwicklung von Videospielen, die auf Peter Jackson's King Kong basieren erhielt, stand schnell fest, dass es neben der PC-Version und zahlreichen Konsolenumsetzungen auch eine mobile Version geben würde, die natürlich vom Tochterunternehmen Gameloft entwickelt wurde.
Nun ist das Spiel endlich in Deutschland erhältlich und lässt Ungeduldige die Geschichte des Films schon vor dem Kinostart erleben.

Bewertung:

81%
Leserwertung:Leser: 95%
Gameplay:
8/10
Grafik:
8/10
Sound:
8/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Peter Jackson's King Kong Screenshots

  • Screenshot: Peter Jackson's King Kong
    Screenshot: Peter Jackson's King Kong
  • Screenshot: Peter Jackson's King Kong
    Screenshot: Peter Jackson's King Kong
  • Screenshot: Peter Jackson's King Kong
    Screenshot: Peter Jackson's King Kong
 
Vorteile:
  • Filmnahe Handlung
  • Abwechslungsreiches Gameplay
 
Nachteile:
  • Teilweise recht wenig Sound
 

Review

King Kong kommt auf den ersten Blick mit der von Gameloft gewohnt guten Menüführung daher: Im schön gestalteten Hauptmenü kann man ein neues Spiel starten, ein bestehendes fortsetzen oder ins Optionsmenü gelangen und sich gleichzeitig einen ersten Eindruck von der musikalischen Untermalung machen.
Erstellt man ein neues Spiel, so findet man sich in der Rolle des gigantischen Gorillas King Kong wieder und muss sich seinen Weg durch die Hindernisse des Urwalds bahnen, bei denen es sich um Abgründe und Felsvorsprünge handelt. Während des kurzen Parcours wird der Spieler vom Programm interaktiv in die Steuerung eingeführt.
Anschließend wechselt der Schauplatz und der Spieler steuert den Charakter Jack, der sich in Begleitung von Ann befindet. Auch in dieser Passage wird dem Spieler die Steuerung erklärt. Ann kann vom Spieler zwar nicht selbst gesteuert werden, hilft ihm aber an einigen aussichtslos erscheinenden Stellen weiter.

In den darauf folgenden Levels, von denen es insgesamt neun Stück gibt, steuert der Spieler abwechselnd den Helden Jack oder King Kong. Während sich letzterer am Anfang vor allen Dingen mit Dinosauriern unterschiedlicher Größe rumplagen muss, trifft Jack auf Eingeborene, die ihm nicht unbedingt friedlich gesonnen sind und daher mit Waffen wie einem Blasrohr beseitigt werden müssen. Die Steuerung der Waffe orientiert sich dabei an dem ebenfalls von Gameloft entwickelten Splinter Cell, wird Neulingen aber auch beim Auffinden der Waffe erklärt.
Die Levels sind in drei verschiedene Umgebungen (Urwald, Tempel, New York) unterteilt, die sich nicht nur grafisch teils stark unterscheiden: Panzer und Bomber machen es King Kong in der Stadt erheblich schwerer als die nur in Horden gefährlichen Dinosaurier im Urwald. Die Kämpfe bleiben dennoch stets fair, erfordern allerdings kaum taktische Finessen des Spielers: King Kong besitzt zwar unterschiedliche Attacken, diese unterscheiden sich aber vor allen Dingen optisch voneinander. Sollten er von Gegnern angesprungen werden, die sich anschließend an ihm festklammern, so versucht King Kong beim Ausführen einer Attacke automatisch die Störenfriede los zu werden.

Glücklicherweise bietet das Spiel neben den Kämpfen weitere Spielelemente, ohne die das Gameplay doch arg eintönig wäre: Ab und zu gibt es mehr oder weniger umfangreiche Jump&Run-Einlagen, die wenigstens ein bisschen Können vom Spieler verlangen und bei Unterschätzung auch schnell zum Tod führen können. Im Fall der Fälle steht man aber nicht ganz mit leeren Händen da, sondern kann das Spiel ohne Einschränkungen an einem der zahlreichen Speicherpunkte wieder aufnehmen. Da die Punkte allerdings nicht sichtbar sind, kann es beim Ableben manchmal zu der ein oder anderen Überraschung kommen.
Neben dem Jump&Run-Einlagen bietet Peter Jacksons's King Kong außerdem noch einige weitere Aufgaben, die in Form von Minispielen ins Geschehen integriert werden. So muss man beispielsweise an einer Stelle als King Kong Ann helfen, über einen Wasserfall zu gelangen. Hierzu muss man durch wiederholtes Drücken einer Taste einen Baumstamm ausreißen und diesen dann durch Drücken zweier unterschiedlicher Tasten balancieren, während Ann auf dem Baumstamm den Wasserfall überquert.

Technisch bietet Peter Jackson's King Kong kaum Kritikpunkte, verfügt aber weder über innovative Spielelemente, noch über grafische Highlights.
Die Fortführung der Story durch Ingame-Sequenzen ist gelungen und die Grafiken sind in der von Gameloft gewohnt guten Qualität. Allerdings hängt die Spielgeschwindigkeit stark vom verwendeten Endgerät ab: Auf einem Sony Ericsson K700i lief das Spiel absolut flüssig, auf einem Nokia N-Gage QD war das Spiel zwar immer noch gut spielbar, ruckelte aber merklich. Dies lässt sich wohl damit erklären, dass die älteren Geräte der Serie 60 durch Spiele wie King Kong an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht werden.
Der Sound ist größtenteils gut, wenngleich es einige Passagen im Spiel gibt, die etwas dürftig vertont wurden. Die Qualität der Hintergrundmusik und Effekte ist allerdings sehr gut.

Fazit: Optimale Umsetzung des Films für Mobiltelefone

Peter Jackson's King Kong erfüllt alle Erwartungen, die man an eine Handy-Version der Filmumsetzung stellen kann: Das Gameplay ist dank Kampf-, Jump&Run- und Geschicklichkeitselementen recht ausgeglichen und die Story lässt sich anhand des Spielverlaufs gut nachvollziehen, ohne den Spieler dabei zu sehr einzuschränken.
Auch die technische Umsetzung ist beinahe makellos, gäbe es nicht die Probleme die auf einigen älteren Testgeräten auftreten.
Wer ein leistungsfähiges Handy hat und Gefallen an abwechslungsreichen Action- oder Jump&Run-Spielen findet kann bei Peter Jackson's King Kong jedoch bedenkenlos zugreifen. Mario Siewert

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