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My Mobile Pocket People

Handyspiele-Test

 

My Mobile Pocket People

Testdatum:
09. Januar 2005
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Reallife-Simulationen, bei denen der Spieler ein oder mehrere Menschen durch das tägliche Leben begleitet sind bei PC-Spielern momentan sehr beliebt.
Dass es da nur eine Frage der Zeit war, bis das Genre auch von Handy-Spielen aufgegriffen wird, war spätestens seit der Ankündigung von Gamelofts New York Nights: Success klar.
Als erstes Spiel dieser Gattung erscheint nun My Mobile Pocket People von MDES Mobile, das durch eine komplexe Spielwelt begeistert und die Messlatte schon sehr hoch anlegt.

Bewertung:

90%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
10/10
Grafik:
7/10
Sound:
6/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

My Mobile Pocket People Screenshots

  • Screenshot: My Mobile Pocket People
    Screenshot: My Mobile Pocket People
  • Screenshot: My Mobile Pocket People
    Screenshot: My Mobile Pocket People
  • Screenshot: My Mobile Pocket People
    Screenshot: My Mobile Pocket People
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Zu Beginn des Spiels gilt es einen Charakter-Typ sowie das Geschlecht der Spielfigur zu wählen, die man steuert. Anschließend kann man mit der Möblierung seiner Wohnung beginnen. Wem dies zu lästig ist, dem bietet das Programm die Möglichkeit eine möblierte Wohnung zu übernehmen wobei die Kosten für die jeweiligen Gegenstände in diesem Fall vom Startkapital abgezogen werden.

Die Spielfigur besitzt insgesamt 6 Bedürfnisse, die auf die ein oder andere Art befriedigt werden müssen. Während man den Wunsch nach Schlaf nur durch ein Bett besänftigen kann lässt sich beispielsweise die Zufriedenheit der Spielfigur sowohl durch das Spielen am Computer oder durch eine Unterhaltung mit einem der computergesteuerten Charaktere erhöhen. Elementare Bedürfnisse wie das Verrichten des Geschäftes oder Hunger gehören ebenso zu den Eigenschaften wie "Luxusbedürfnisse" wie Hygiene oder Bequemlichkeit.
Nur wenn alle diese Faktoren stets auf einem gewissen Level gehalten werden kann der Charakter des Spielers alle seine Aufgaben erledigen: Hunger und Müdigkeit sind nicht gerade die idealen Bedingungen beim Arbeiten, das zwingend erforderlich ist um Geld zu verdienen. Wer den Gang zur Toilette verpasst, dem kann übrigens noch weitaus Schlimmeres passieren.

Da bei der Ausführung von Tätigkeiten wie Arbeiten, Trainieren oder Lesen ein Lerneffekt eintritt ist es erforderlich, dass alle Bedürfnisse der Spielfigur befriedigt sind bevor sie mit der Ausübung dieser Tätigkeiten beginnen kann. Wer beispielsweise lange arbeitet lernt neue Fähigkeiten und darf sich aufgrund dieser auf ein höheres Gehalt freuen. Grundlegende Tätigkeiten wie Essen oder Schlafen sind dagegen immer möglich.
Gerade zu Beginn des Spiels ist es schwer alle Bedürfnisse zu erfüllen und gleichzeitig noch genug Geld für die zum Überleben notwendigen Dinge zu verdienen. Hat man jedoch seinen optimalen Tagesrhythmus gefunden und verdient langsam aber sicher mehr Geld bei geringerer Arbeitszeit kann man sich den unterschiedlichsten Freuden des Lebens widmen. Zu diesen gehören neben Fitness und Literatur auch die Reize des anderen Geschlechts.
Die unterschiedlichen Aktivitäten lassen sich entweder in der eigenen Wohnung durchführen oder stehen in einem der vier weiteren Schauplätze zur Verfügung. Während das Büro lediglich dem Arbeiten dient kann man in der Bücherei oder dem Fitnessstudio Arbeiten oder Spaß haben. Im Bistro schließlich steht vor allem letztere Tätigkeit im Vordergrund.
Die vielseitigen Schauplätze unterscheiden sich aber auch durch unterschiedlichste computergesteuerte Charaktere.

Die Langzeitmotivation von My Mobile Pocket People ist enorm: Im weiteren Verlauf des Spiels kommen neue Aspekte wie Liebe hinzu. Außerdem kann der Spieler versuchen die Gegenstände in seiner Wohnung durch höherwertige zu ersetzen, die ihren Zweck besser erfüllen, aber natürlich mehr kosten. Auch hierbei überzeugt die Vielzahl der Objekte.

Die Steuerung kann als gelungen bezeichnet werden, da alle Menüs selbsterklärend sind, die Steuerung der Spielfigur mit lediglich vier Tasten geschieht und sich bei Kontakt mit einem Objekt sofort ein Menü mit allen zur Verfügung stehenden Optionen öffnet.
Die Grafik wirkt teilweise etwas schwach, erfüllt aber ihren Zweck: Die Qualität der Objekte fällt dank einer großzügigen Sternskala sofort ins Auge und der Fortschritt beim Ausüben von Tätigkeiten wird durch kleine Balken dargestellt.
Auch der Sound ist nicht optimal, da die meiste Zeit Stille herrscht. Die musikalischen Einspielungen während bestimmter Tätigkeiten können jedoch überzeugen. Leider lässt sich die Lautstärke nicht regeln, wem der Sound zu laut ist der muss ihn komplett abschalten.

Fazit: My Mobile Pocket People bietet beinahe alles, was einen Sims-Spieler vom PC locken könnte:
Unterschiedliche Charaktere, unzählige Objekte, fünf verschiedene Schauplätze, ein Haufen computergesteuerter Charaktere und unglaublich viele Eigenschaften und Fähigkeiten der eigenen Spielfigur.
Wer sich an der mäßigen technischen Umsetzung nicht stört wird mit My Mobile Pocket People sicherlich viele Stunden Spaß haben.

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