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Medieval Combat

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Medieval Combat

Testdatum:
17. Oktober 2005
Redakteur:
-
Hersteller:
Gameloft
 

Prügelspiele wie „Street Fighter“ oder „Tekken“ erfreuten sich schon seit jeher besonderer Popularität. Während sich vor allen Dingen Konsolenspieler regelmäßig über neue Kost aus diesem Genre freuen dürfen, waren Handyspieler bisher außen vor. Dies ändert sich nun glücklicherweise dank Gamelofts „Medieval Combat“, dessen Erscheinen nicht nur für Actionliebhaber ein Grund zum Feiern ist.

Bewertung:

91%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
9/10
Grafik:
8/10
Sound:
9/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Medieval Combat Screenshots

  • Screenshot: Medieval Combat
    Screenshot: Medieval Combat
  • Screenshot: Medieval Combat
    Screenshot: Medieval Combat
  • Screenshot: Medieval Combat
    Screenshot: Medieval Combat
 
Vorteile:
  • Geniales Gameplay
  • Fantastische Spezialeffekte
 
Nachteile:
  • So gut wie keine
 

Review

Hauptbestandteil des Spiels ist der aus nahezu allen klassischen Beat'em Ups bekannte Arcade-Modus, in dem sich der Spieler für einen Kämpfer entscheidet und anschließend auf unterschiedlichste Gegner trifft, die jede Runde besser werden. Bonusrunden, in denen gegen Felsbrocken oder Zombies angetreten werden muss, sorgen für die nötige Abwechslung.
Das Spiel bietet drei Schwierigkeitsgrade, die gut aufeinander abgestimmt sind: Anfänger werden im leichtesten Schwierigkeitsgrad auch ohne vorheriges Training die ersten Runden überstehen, Profis dürfen sich im schweren Modus keine Fehler erlauben und müssen in Bruchteilen von Sekunden auf die Aktionen der computergesteuerten Gegner reagieren.

Das Repertoire an Schlägen und Tritten unterscheidet sich je nach Kämpfer. Grundangriffe wie Schlagen, Abwehren oder Treten lassen sich zwar mit jeder Spielfigur durchführen, selbstverständlich gibt es aber die charakterabhängigen Kombos, die sich mittels Tastenkombinationen der einzelnen Aktionen erzeugen lassen.

Eine Besonderheit gegenüber anderen Beat'em Ups ist, dass die Kämpfer über Magie verfügen, die sie zum Heraufbeschwören besonders mächtiger Spezialattacken verwenden können. Wieviel Magie einem Kämpfer zur Verfügung steht wird während der Kämpfe durch einen Balken am unteren Bildschirmrand angezeigt. Die Wirkung der magischen Attacken ist desto stärker, je mehr Energie man dafür aufwendet. Die stärkste Attacke, für die der komplette Magievorrat verbraucht wird erfordert zudem das Drücken einer Tastenkombination, die nach dem Aufbrauchen der Magie erscheint.
Natürlich verfügen auch die Gegner über Magie und können dem Spieler mit ihr ebenfalls erheblichen Schaden zufügen. Um dies zu verhindern kann man gegnerische Kämpfer provozieren und ihnen so Magie entziehen. Man sollte allerdings beachten, dass man während des Provozierens gänzlich ungeschützt ist.

Auch wenn das Kampfsystem recht umfangreich erscheint, gestaltet sich der Spieleinstieg unkompliziert: Die Grundschläge sowie die Bewegung der Kämpfer sollten auch ohne das Spielen der kurzen, aber dennoch vollständigen Einführung klar sein. Im Zweifel gilt wie bei anderen Spielen dieses Genres die zwar primitive aber nicht weniger erfolgreiche Direktive möglichst viele Tasten auf einmal bei möglichst hoher Anschlagfrequenz zu drücken. Überraschend positiv ist, dass die Kämpfe in einem recht ansehnlichen Tempo ablaufen: Das Spiel ruckelt nicht und auch die Reaktion der Kämpfer auf die Tasteneingaben kann als gut bezeichnet werden.
Bei der Durchführung spezieller Attacken gibt es allerdings ein paar gewollte gut inszenierte Aussetzer. In diesem Fall schaltet das Spiel nämlich in einen Slow-Motion-Modus und auch die Umgebung verschwindet für kurze Augenblicke, was einer der Höhepunkte der insgesamt perfekten Inszenierung der Kämpfe in „Medieval Combat“ ist.

Neben dem Arcademodus bietet das Spiel auch noch weitere Spielmodi: Im Training können Kampftechniken und Taktiken erprobt werden. Hierzu lassen sich umfangreiche Einstellungen wie etwa das Gegnerverhalten tätigen.
Der Überlebensmodus unterscheidet sich vom Arcademodus nur dadurch, dass der Sieger eines Kampfes nicht über drei Runden ermittelt wird, sondern bereits nach dem ersten K.O. Feststeht und dass sich die Lebensenergie nicht auffrischt. Im schnellen Spiel kann man schließlich einfach loskämpfen, ohne vorher irgendwelche Einstellungen getroffen zu haben.

Grafik und Sound von „Medieval Combat“ überzeugen auf der ganzen Linie: Die Mischung aus düsterer Zeichentrickgrafik und blutigen Animationen ist tadellos, wenngleich man anmerken sollte, dass „Medieval Combat“ sicher kein Spiel für Kinder ist.
Die dunkle Atmosphäre wurde brillant in Szene gesetzt, was nicht zuletzt an den hervorragenden Umgebungsgrafiken liegt, die zudem noch sehr abwechslungsreich sind: Von einer Kirche über einen Friedhof bis hin zu finsteren Straßen ist alles dabei. Die Darstellung der recht unterschiedlichen Kämpfer samt ihrer Waffen ist den Entwicklern ebenfalls sehr gut gelungen.

Auch der Sound wurde nicht vernachlässigt: Schmetternde Fanfaren sind ebenso vorhanden wie Schmerzensschreie und Umgebungsgeräusche, so dass „Medieval Combat“ in jedem Fall für ein einzigartiges Spielerlebnis sorgt.

Fazit: Mittelalterliche Klopperei mit Suchtpotential

Klasse Beat'em Up, das alles bietet, was man von einem Spiel dieses Genres erwartet. Acht unterschiedliche Kämpfer, zahlreiche Kombos und Spezialattacken sowie die diversen Spielmodi garantieren viele Stunden Spielspaß. Diese sind Dank nahezu perfekter grafischer Umsetzung und genialem Sound zudem extrem fesselnd. Mario Siewert

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