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Marble Galaxy

Handyspiele-Test

 

Marble Galaxy

Testdatum:
23. Mai 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Infospace
 

Mit Marble Galaxy zeigt Infospace, dass auch auf dem Handy noch Platz für Innovationen ist. Die Mischung aus Flipper und Golf ist gerade wenn man nicht viel Zeit hat eine willkommene Abwechslung und wird schnell zur Sucht.

Bewertung:

90%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
9/10
Grafik:
8/10
Sound:
8/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Marble Galaxy Screenshots

  • Screenshot: Marble Galaxy
    Screenshot: Marble Galaxy
  • Screenshot: Marble Galaxy
    Screenshot: Marble Galaxy
  • Screenshot: Marble Galaxy
    Screenshot: Marble Galaxy
 
Vorteile:
  • Geniales, simples Spielprinzip
  • Karriere-Modus
  • Hintergrundmusik
 
Nachteile:
  • Keine Soundeffekte
 

Review

Was auf den ersten Blick sehr verwirrend aussieht ist ganz einfach: In jedem Level müssen die farbigen Kugeln jeweils in den gleichfarbigen Löchern versenkt werden. Dies geschieht mittels einer Abschussvorrichtung, die sich am unteren Bildschirmrand befindet. Die Steuerung ist bereits nach wenigen Minuten verinnerlicht, was nicht weiter verwundert, da sie sich an gängigen Golf- oder Billardspielen orientiert: Nachdem man den Winkel mittels des Joysticks eingestellt hat, wird die Stärke bestimmt, mit der die Kugel, abgeschossen wird. Hierzu genügt ein Drücken der Mitteltaste des Joysticks, je länger diese gedrückt wird, umso mehr Geschwindigkeit erhält die Kugel beim Abschuss.
Neben den Löchern gibt es in jedem Level noch zahlreiche Gegenstände wie beispielsweise Münzen oder Hindernisse in Form von Blöcken oder die aus Flippern bekannten Bumper. Durch Einsammeln von Münzen oder Reflexionen an den Wänden und Gegenständen erhält man ebenso für das Einlochen einer Kugel Punkte. Das Besondere an Marble Galaxy ist nun, dass alle erspielten Punkte dem Konto des Spielers nur gutgeschrieben werden, wenn die Kugel im selben Spielzug auch im jeweiligen Loch versenkt wird. Der Spieler hat nun die Wahl, ob er Kugel für Kugel einfach nur einlocht, oder durch Einsammeln von Münzen und mehrfacher Berührung der Bande wesentlich mehr Punkte kassiert. Dabei geht er natürlich das Risiko ein, die Kugel nicht einlochen zu können, womit alle in diesem Spielzug erspielten Punkte verloren gehen.

Startet man Marble Galaxy zum ersten Mal, empfiehlt sich neben dem Lesen des Tutorials die Schnellstartfunktion. Diese wartet mit zufällig generierten Levels auf und dient nur dem Vergnügen, denn außer dem Sammeln von Highscores geht es hier nur um den Spielspaß.
Im Karriere-Modus sieht das schon anders aus: Vier Planeten mit jeweils 20 Levels warten darauf, vom Spieler freigespielt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen muss der Spieler Medaillen sammeln, die er für das erfolgreiche Absolvieren von Levels erhält. Locht man beispielsweise alle Kugeln ein, erhält man ebenso eine Goldmedaille, wie wenn man zwar eine Kugel vertändelt, dafür aber mit einer anderen Kugel dank einer besonderen Kombination massig Bonuspunkte sammelt.
Bei weiteren Fehlern gibt es vielleicht noch eine Silber- oder Bronzemedaille, dann ist aber auch schnell Schluss mit der Medaillenvergabe: Wer wenig Punkte sammelt oder mehrere Kugeln nicht versenkt geht leer aus und muss einen neuen Versuch starten. Dies passiert keinesfalls selten, denn die intelligent designten Level stellen bereits gegen Ende der ersten Planetens echte Herausforderungen dar. Glücklicherweise muss man jedoch nicht alle Level erfolgreich absolvieren, um im Spielverlauf voran zu kommen, es genügt bereits in einem von fünf Leveln eine Goldmedaille zu erringen, um fünf weitere Level freizuschalten.
Dennoch stellt Marble Galaxy auch geübte Spieler mitunter auf die Probe. Frust kommt dennoch nicht auf, denn denn die Level lassen sich bei Misslingen sofort neu starten und dank der Möglichkeit den "Tisch" wie bei einem klassischen Flipper anzustoßen, kann man so manche Kugel retten.

Neben den Medaillen gibt es auch noch Preise für besondere Leistungen, beispielsweise das Einlochen einer Kugel mittels mehrfacher Bandenberührung oder das Einlochen von 50 Kugeln hintereinander, ohne dazwischen einen Fehler zu begehen. Die erspielten Preise lassen sich über das Hauptmenü betrachten.
Hat der Spieler einen neuen Planeten frei gespielt, wird er mit zusätzlichen Spielelementen wie beispielsweise Bremsfeldern oder Bergen und Tälern belohnt, die den Kugeln besonderen Drall verleihen oder ihre Geschwindigkeit ändern.
Nicht nur deswegen motiviert Marble Galaxy ständig zum Weiterspielen: Die innovative Gameplaymischung zieht schon nach wenigen Runden in den Bann und im Karriere-Modus wird Marble Galaxy sicher bei nicht wenigen Spielern zur Sucht.

Dass die technische Umsetzung von Marble Galaxy gelungen ist erfreut da umso mehr: Nicht nur die Grafik während des eigentlichen Spiels und in den Menüs kann sich sehen lassen, auch die unterschiedlichen Hintergrundmelodien sind wirklich erstklassig und sorgen für eine angenehme Spielatmosphäre. Dass auf Soundeffekte verzichtet wurde, kann man Marble Galaxy daher sogar fast verzeihen.

Fazit: Marble Galaxy überzeugt auf der ganzen Linie und dürfte sowohl Gelegenheitsspieler als auch Profis in den Bann ziehen: Das Spielprinzip ist nicht nur genial einfach, sondern bietet gerade im späteren Verlauf dank zahlreicher Spielelemente noch ausreichend Abwechslung. Durch die Einbettung in den Karriere-Modus erhält das ganze zusätzlichen Reiz, der durch die gelungene technische Umsetzung zum Glück nicht verloren geht. Mario Siewert

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