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LEGO Escape

Handyspiele-Test

 

LEGO Escape

Testdatum:
20. Februar 2008
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
EA Mobile
 

Der Spielstein-Hersteller LEGO entdeckte vor einigen Jahren die Welt der Computer- und Videospiele. Mittlerweile sind etliche LEGO-Games für große und kleine Plattformen erhältlich, ein Ende ist nicht in Sicht. Ein aktueller Neuzugang nennt sich LEGO Escape. Das Puzzlespiel von EA Mobile setzt auf ein durchaus interessantes Konzept, das Knobelfreunde einige Zeit unterhalten kann.

Bewertung:

75%
Leserwertung:Leser: 88%
Gameplay:
7/10
Grafik:
5/10
Sound:
5/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

LEGO Escape Screenshots

  • Screenshot: LEGO Escape
    Screenshot: LEGO Escape
  • Screenshot: LEGO Escape
    Screenshot: LEGO Escape
  • Screenshot: LEGO Escape
    Screenshot: LEGO Escape
 
Vorteile:
  • Clevere Spielidee
  • Verschiedene Szenarien
 
Nachteile:
  • Zu wenig Boni oder Spielmodi
  • Steuerung manchmal etwas überempfindlich
 

Review

Screenshot: LEGO Escape
Screenshot: LEGO Escape

Von einem Denkspiel sollte man natürlich keine anspruchsvolle Story erwarten und so bietet LEGO Escape im Grunde ebenfalls keine. Einziges Ziel ist es, ein kleines LEGO-Männchen aus einer Art Loch zu helfen. Auf dem Spielfeld befindet man sich in diesem, von oben fallen ständig diverse LEGO-Steine nach unten. Die Figur kann diese aufnehmen und auf dem Boden platzieren. Nach und nach baut man einen Turm auf, der zur Flucht aus diesem Loch dienen soll. Klingt simpel? Ist es in der Theorie auch. In der Praxis dagegen nicht, denn wer die Steine falsch verbaut, sorgt dafür, dass der Turm einstürzt. Folglich gilt es im entfernten Tetris-Stil, immer komplette Reihen fertig zu stellen, sonst wird das eigene Werk sehr baufällig, Steine zerbrechen und man entfernt sich wieder ein Stück vom Ausgang, den man schließlich unbedingt erreichen muss. Zum Glück wird eine „Stabilitätsleiste“ dargestellt, die verdeutlicht, ob der Turm gut gebastelt wurde. Und wer sich daran hält und horizontale Reihen regelmäßig erschafft, muss sich eh keine Sorgen machen.

Screenshot: LEGO Escape
Screenshot: LEGO Escape

Aber es gibt natürlich noch einige Dinge zu beachten. Unter anderem besitzen die Steine verschiedene Formen, die erst einmal angeordnet werden wollen. Drehen – eben wie bei Tetris - ist nicht möglich, zum Glück kann man unbrauchbare Steine entweder wegwerfen oder temporär woanders hinlegen. Gelegentlich fallen Boni nach unten, mit denen man zum Beispiel Fugen schließen oder höher springen kann. Zweitgenanntes hat einen elementaren Vorteil: Man erreicht ggf. schneller den Ausgang, spart Zeit und erhält mehr Punkte. Und keine Sorge: Die späteren Levels werden natürlich kniffliger. So kommen weitere Steinarten hinzu, die zur Verfügung stehende Zeit sinkt oder die Größe des zu erreichenden Turms steigt an. Diverse „Welten“ sorgen zudem für optische Abwechslung. Und wer von LEGO Escape nicht genug bekommen kann, darf sich später an den höheren Schwierigkeitsstufen versuchen, die separate Highscore-Listen haben.

LEGO Escape ist grafisch eigentlich ganz putzig, denn der kleine LEGO-Mann springt und läuft ständig hin und her, um die Steine aufzunehmen, die er dann platziert. Sicher ist dies optisch nicht sensationell, dafür passt der Stil einfach zu einem solchen Spielprinzip. Die Steuerung ist manchmal etwas überempfindlich, vor allem wenn man einen Stein ganz genau in eine Lücke packen will. Im schlimmsten Fall geht das daneben und die Stabilität des Turmes leidet darunter. Schade, denn das kann manchmal etwas nerven. Und auch der Sound hätte ein paar Melodien mehr vertragen können. Während des Spielens ist es erstaunlich ruhig.

Fazit

LEGO Escape richtet sich keinesfalls nur an Kids, die die Spielzeugsteine abgöttisch lieben. Denn das Knobelspiel, das ein wenig an ein actionreicheres Tetris erinnert, eignet sich für alle, die dem Genre nicht überdrüssig geworden sind. Zwar fehlt einmal mehr die Langzeitmotivation, da es einfach zu wenig Boni oder anders designte Levels gibt, aber sonst wird man einige Stunden gut mit LEGO Escape unterhalten.

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