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John Sinclair

Handyspiele-Test

 

John Sinclair

Testdatum:
05. September 2004
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Ego-Shooter, bei denen man 3D-Welten aus der Ich-Perspektiver erkundet stellten bisher bei Handy-Spielen eine Seltenheit dar.
John Sinclair von Elkware soll diesem Dilemma jetzt Abhilfe verschaffen und schickt den Spieler in dunkle Verliese und Höhlen um aus diesen das Böse auszutreiben.

Bewertung:

65%
Leserwertung:Leser: 99%
Gameplay:
6/10
Grafik:
6/10
Sound:
7/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

John Sinclair Screenshots

  • Screenshot: John Sinclair
    Screenshot: John Sinclair
  • Screenshot: John Sinclair
    Screenshot: John Sinclair
  • Screenshot: John Sinclair
    Screenshot: John Sinclair
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Besonders für Horror-Fans sollte das Spiel daher interessant sein, zumal es die offizielle Lizenz der berühmten Roman-Reihe um den Geisterjäger John Sinclair besitzt.

Nach dem Spielstart landet der Spieler direkt im ersten Verlies, in welchem er auf mehrere Fledermäuse trifft, die ihn attackieren. Glücklicherweise befindet er sich in Besitz eines heiligen Kreuzes, das die Gegner im Nahkampf durch wenige Schläge vernichtet.
In jedem Verlies gilt es einen Ausgang, der durch eine Treppe symbolisiert wird zu finden. Türen lassen sich entweder direkt bzw. durch im Level versteckte Schalter öffnen. Findet der Spieler eine verschlossene Tür vor, so muss er sich auf die Suche des Schlüssels begeben, der für das Öffnen der jeweiligen Tür benötigt wird.
Im weiteren Verlauf des Spiels gelangt John Sinclair in den Besitz weiterer Waffen wie etwa der Beretta-Pistole.
Wild durch die Gegend ballern kann man ab diesem Moment leider nicht, denn Munition lässt sich nur spärlich finden und man muss sich seine Schüsse letztendlich gut einteilen.
An einigen Stellen des Spiels liegen ebenfalls Heiltränke rum, die die Energie des Spielers wieder herstellen, falls er Schaden genommen haben sollte.
Sollte der Spieler dennoch das Zeitliche segnen, so kann er das Spiel am Anfang des aktuellen Levels erneut fortsetzen.

Obwohl John Sinclair grundsätzlich sicher Spaß machen würde und einige herausragende Innovationen besitzt, so gibt es doch ein ganz klares Manko, das den Spielspaß stark trübt:
Die Steuerung des Spiels gestaltet sich leider sehr kompliziert und erlaubt nahezu keine Reaktion auf Ereignisse wie überraschende Angriffe aus einem nicht einsehbaren Winkel.
Mithilfe des Joysticks dreht sich die Spielfigur nach links und rechts bzw. läuft nach vorne oder nach hinten. Will man jedoch seitwärts laufen (in Fachkreisen auch als "strafen" bekannt), so muss man auf die Tasten 4 und 6 auf der Zahlentastatur zurückgreifen. Gleichzeitiges seitwärtiges Bewegen und Drehen, was zum Zielen zwingend erforderlich ist, wird so beinahe unmöglich.
Durch dieses Manko passiert es oft, dass man von Gegnern umzingelt wird und nicht mehr Entkommen kann.
Negativ fällt ebenfalls auf, dass sich die Spielfigur zu langsam dreht, schnelles Reagieren auf gegnerische Angriffe wird dadurch ebenfalls erschwert.
Es gibt zwar eine zusätzliche Taste, mit der sich die Spielfigur blitzschnell um 180° dreht, aber in den meisten Fällen reicht diese halbe Drehung nicht aus, da man sich nach dieser trotzdem noch "manuell" in Richtung des angreifenden Gegners drehen muss.

Die technische Umsetzung von John Sinclair ist eher durschnittlich, jedoch keinesfalls schlecht und das Vorhandensein einer 3D-welt erzeugt eine viel intensivere Atmosphäre beim Spieler als eine 2D-Welt dies tun würde.
Dennoch wirkt die Grafik teilweise etwas schlicht und düster, großartige Effekte werden dem Spieler auch nicht geboten.
Die 3D-Welt sieht zwar in jedem Level sehr ähnlich aus, dennoch gibt es Unterschiede in den Texturen, die an den Wänden prangen. Leider wird in den einzelnen Leveln nur auf sehr wenige Texturen zurückgegriffen, was die einzelnen Bereiche sehr ähnlich aussehen lässt. Eine Vielzahl von Texturen in ein und demselben Level wäre sicher wünschenswert gewesen.
Die Gegner bestehen aus zweidimensionalen Animationen und wirken bei näherer Betrachtung leider sehr pixelig.
Der Sound des Spiels ist dafür gut, schreiende Zombies wurden ebenso spektakulär umgesetzt wie verbrennende Fledermäuse. Auf Hintergrundmusik wurde von den Entwicklern allerdings leider verzichtet.

Fazit: Eine Lizenz alleine reicht leider nicht aus um Spielspaß zu garantieren.
John Sinclair bietet zwar eine ansprechende gruselige Atmosphäre, getrübt wird der Spielspaß allerdings durch die verkorkste Steuerung.
Wer sich dennoch hinab in die dunklen Verliese begibt wird zudem höchstwahrscheinlich enttäuscht vom mageren Leveldesign sein.
Die meisten Level bestehen nur aus ein paar Räumen und sind sehr schnell komplett erkundet.
Hinzu kommt, dass es kaum Gegenstände in den Leveln gibt und auch die Auswahl an Texturen pro Level stark beschränkt ist.
Daher lässt sich John Sinclair wenn überhaupt nur für Fans der Bücher empfehlen.

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