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Jagdfieber

Handyspiele-Test

 

Jagdfieber

Testdatum:
12. November 2006
Redakteur:
-
Hersteller:
Gameloft
 

Dass Erfolg Nachahmer beflügelt ist nichts Neues und so verwundert es kaum, dass Sony Pictures mit "Jagdfieber" nun ebenfalls einen Animationsfilm auf die Kinoleinwand bringt, der sich an den Produkten der Konkurrenten Dreamworks und Pixar Studios orientiert.
Das von Gameloft entwickelte Handyspiel verlässt sich ebenfalls auf Altbewährtes und kommt als reinrassiges Jump & Run-Spiel daher.

Bewertung:

81%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
9/10
Grafik:
9/10
Sound:
5/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Jagdfieber Screenshots

  • Screenshot: Jagdfieber
    Screenshot: Jagdfieber
  • Screenshot: Jagdfieber
    Screenshot: Jagdfieber
  • Screenshot: Jagdfieber
    Screenshot: Jagdfieber
 
Vorteile:
  • Gameplay
  • Steuerung
  • Rasante Spielgeschwindigkeit
  • Grafik
 
Nachteile:
  • Nur 11 Level
  • Schwacher Sound
  • Etwas zu einfach
 

Review

Doch was zunächst langweilig klingt entpuppt sich schnell als Spaßgarant, denn "Jagdfieber" bietet weitaus mehr als der Genre-Durchschnitt und orientiert sich an erfolgreichen Genre-Vertretern anderer Spielsysteme.

In den insgesamt 11 Leveln übernimmt der Spieler die Kontrolle über die beiden Hauptfiguren des Spiels und steuert den Bären Boog, den Hirschen Elliot oder beide zusammen. Das Spielziel ist stets identisch, denn es gilt in jedem Level den Ausgang zu finden, der in die nächste Welt führt. Die Geschichte des Films wird dennoch nicht außer acht gelassen und in kleineren Zwischensequenzen erzählt.

Das Gameplay und die Steuerung von "Jagdfieber" können von Anfang an überzeugen, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Charaktere sich präzise und dennoch schnell bewegen lassen. Die Höhe von Sprüngen lässt sich beinahe intuitiv variieren und die zahlreichen witzigen Spielideen sind unkompliziert in den Rest des Spiels eingebaut. Zu den zahlreichen Features gehören unter anderem bewegliche Büsche, die als Versteck genutzt werden können, Reittiere, durch Springen betriebene Aufzüge, Katapulte und Seilbahnen.
Des Weiteren finden sich zahlreiche Kaninchen in der Spielwelt, die unter anderem dazu genutzt werden können, die Jäger auf die ein oder andere Art und Weise zu erledigen. Diesbezüglich fällt positiv aus, dass man nicht dazu gezwungen ist die Brechstange auszupacken, sondern Gefahren auch oft genug einfach umgehen kann. Dennoch spielt sich "Jagdfieber" größtenteils linear.
Neben den "normalen" Leveln, in denen man aggressive Eichhörnchen oder eben Jäger erledigt, versteckte Orte sucht und abwechslungsreiche Jump & Run-Passagen meistert, gibt es auch noch Level, in denen die beiden Hauptfiguren eine wilde Lorenfahrt erleben. Dieser Teil des Spiels weist ebenfalls Parallelen zu Genrevertretern wie "Donkey Kong Country" auf und ist mit der spaßigste Teil des Spiels, da die Spielgeschwindigkeit wirklich atemberaubend ist.

"Jagdfieber" bietet ingesamt 3 verschiedene Schwierigkeitsstufen, die sich allerdings nur durch die Anzahl der Leben unterscheiden, die dem Spieler zur Verfügung stehen. Während man im leichten Schwierigkeitsgrad eine unbegrenzte Anzahl an Leben besitzt, darf man im schweren Schwierigkeitsgrad nur eines verlieren. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad im Spielverlauf moderat ansteigt, ist "Jagdfieber" unterm Strich leider etwas zu einfach. Einzig das letzte Level, in dem man einer Flutwelle ausweichen muss, ist etwas anspruchsvoller.

Die grafische Präsentation von "Jagdfieber" ist makellos. Die Hintergrundgrafiken können ebenso wie die Spielobjekte durch Detailreichtum überzeugen und die Animationen setzen neue Maßstäbe. Dies liegt unter anderem daran, dass nahezu immer Bewegung auf dem Bildschirm ist, sei es durch zappelige Spielfiguren, Lichtkegel von Taschenlampen oder interaktive Objekte. Hinzu kommen einige wirklich überzeugende Einfälle der Entwickler, die Elliot nach dem Sprung auf einen zum Hüpfkissen umgebauten Reifen beispielsweise verkleinern und somit in den Hintergrund zu schleudern scheinen. Erfreulich ist ebenfalls, dass sich "Jagdfieber" trotz der hohen Grafikqualität ruckelfrei spielt.
Der Sound von "Jagdfieber" fällt leider mehr als enttäuschend aus, weil er größtenteils fehlt. Während im Hauptmenü noch eine mehr oder weniger ansprechende Hintergrundmusik vor sich hin dudelt, erwarten den Spieler im eigentlichen Spiel nur wenige Ereignisse, die vertont wurden. Hier stellt sich die Frage, warum das Thema von den Entwicklern ignoriert wurde, denn Titel wie "Sonic the Hedgehog 2" zeigen, wie es besser geht.

Fazit: "Jagdfieber" ist eine mehr als würdige Umsetzung des Kinofilms und überzeugt nicht nur dank der zahlreichen witzigen Spielideen. Die Steuerung ist makellos und die unterschiedlichen Spielwelten könnten abwechslungsreicher kaum sein.
Dennoch ist auch "Jagdfieber" nicht perfekt, denn der relativ geringe Umfang und der mangelhafte Sound können nicht von dem ansonsten sehr guten Spiel kompensiert werden. Mario Siewert

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