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Guitar Rock Tour

Testdatum:
5. Januar 2009
Redakteur:
Simon Weiß
Hersteller:
Gameloft
 

Guitar Rock Tour? Das klingt doch nach… Genau! Gameloft hat sich das aktuell so beliebte Spielprinzip der Guitar Hero-Spiele auf den großen Konsolen angeschaut und eine eigene Interpretation auf die Touchscreens von iPhone und iPod Touch gezaubert. Nur ein liebloser Klon oder echter Rock´n´Roll für die Hosentasche?

Bewertung:

90%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
9/10
Grafik:
9/10
Sound:
9/10
Umfang:
6/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Guitar Rock Tour Screenshots

  • Screenshot: Guitar Rock Tour
    Screenshot: Guitar Rock Tour
  • Screenshot: Guitar Rock Tour
    Screenshot: Guitar Rock Tour
  • Screenshot: Guitar Rock Tour
    Screenshot: Guitar Rock Tour
 
Vorteile:
  • Abwechslungsreiches Gameplay
  • Hervorragende Präsentation
  • Gelungene Songauswahl
 
Nachteile:
  • Recht geringer Umfang
  • Schlagzeugmodus keine Herausforderung
 

Review

Der Stoff, aus dem die Träume sind: Zu Beginn von Guitar Rock Tour dürft ihr aus sechs Charakteren euren Favoriten wählen und ihn im „Tour“-Modus vom unbekannten Gesicht zum echten Weltstar aufsteigen lassen. Egal, ob ihr euch für die Gitarre oder das Schlagzeug entscheidet: 17 Weltsongs warten darauf, von euch gemeistert zu werden. Dabei handelt es sich – wie bei den ersten Guitar Hero-Teilen - nicht um lizenzierte Stücke, sondern um sehr professionelle Cover-Songs. Zwar kann man hier gerade anhand des Gesangs oft die „Fälschung“ heraushören, meistens bemerkt man den Unterschied allerdings kaum. Von Michael Jackson´s „Beat it“ über „Heart-Shaped Box“ von Nirvana bis zum Klassiker „Smoke on the Water“ von Deep Purple wird fast alles geboten, was die Rock-Welt an Abwechslung zu bieten hat.

Screenshot: Guitar Rock Tour
Screenshot: Guitar Rock Tour

Das Spielprinzip orientiert sich nah am offensichtlichen Vorbild: Passend zur Musik kommen farbige Symbole in vier Reihen auf euch zu, ihr müsst im richtigen Moment an der entsprechenden Stelle den Touchscreen berühren, um die Note anzuschlagen. Auch Akkorde tauchen besonders auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade häufig auf, diese dürft ihr wahlweise mit mehreren Fingern anschlagen oder die Noten mit einem Fingerstreich „verbinden“. Habt ihr erstmal das richtige Timing gefunden und euch an das Gameplay gewöhnt, zaubert ihr die Noten mit links auf den Bildschirm. Aber Vorsicht: Bereits auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad fliegen euch die bunten Symbole nur so um die Ohren, sodass ihr viel Konzentration und schnelle Finger braucht, um nicht vorzeitig von der Bühne gebuht zu werden.

Aber nicht nur Nachwuchsgitarristen werden bedient, auch die Rhythmusfraktion ist in Guitar Rock Tour vertreten: Wählt ihr statt der Gitarre das Schlagzeug aus, müsst ihr euch nur noch um zwei Notenreihen kümmern und auf den richtigen Takt achten. Als Alternative für zwischendurch ist das ganz nett, allerdings ist der Schlagzeugmodus wenig herausfordernd, da die zwei Tonspuren sehr übersichtlich sind und ihr nicht ständig umgreifen müsst, wie es bei der Gitarre der Fall ist.

Natürlich belohnt das Spiel auch besonders virtuose Gitarristen und Schlagzeuger: Spielt ihr viele Noten in Serie fehlerfrei, erhaltet ihr einen Punktemultiplikator, der so lange wächst, bis ihr euch einmal verspielt. Wichtig sind auch die brennenden Notensymbole: Vollendet ihr eine dieser Sequenzen fehlerfrei, lädt sich ein Balken am Bildschirmrand mit Superstar-Power auf. Per Knopfdruck könnt ihr diese Power dann entfesseln, was für zusätzliche Punkte sorgt. Ist der Balken voll und wird aktiviert, fegt als Bonus eine Feuerwalze einige Noten vom Bildschirm, was besonders in schwierigen Solo-Passagen sehr hilfreich sein kann.

Das Gameplay ist also ziemlich komplex und abwechslungsreich, leider wurde beim Umfang wieder etwas gespart: Neben dem „Tour“-Modus wartet nur noch das „schnelle Spiel“ auf euch. Hier dürft ihr in allen in der Karriere freigespielten Songs euren Highscore verbessern. Etwas mehr Auswahl bei den Modi wäre wünschenswert gewesen, auch versteckte Boni oder anpassbare Instrumente und Charaktere hätten den Titel noch bereichern können. Immerhin schaltet ihr im Laufe des Spiels Erfolge frei, also kleine Trophäen, beispielsweise für fehlerfreies Spielen oder eine besonders hohe Punktzahl. Das motiviert und sorgt dafür, dass man auch den letzten Erfolg freischalten will.

Was Guitar Rock Tour besonders macht, ist die Liebe zum Detail, die die Entwickler in den Titel gesteckt haben: Während der Stücke könnt ihr eure Band im Hintergrund in schönster 3D-Grafik auf der Bühne bewundern, im „Tour“-Modus erzählen kleine Einspieler eine auf euren Charakter zugeschnittene Geschichte und verknüpfen so die einzelnen Auftritte logisch miteinander. Generell ist die Präsentation sehr gelungen und braucht sich auch vor der hauseigenen Nintendo DS-Version nicht zu verstecken. Jede gespielte Note wird mit einem netten Grafikeffekt quittiert, jedes Bildschirmelement ist ständig in Bewegung. Erfreulicherweise konnten wir trotz allem während der Tests keine Ruckler und Slowdowns feststellen. Da der Sound bei einem Spiel dieser Art besonders wichtig ist, hat man sich auch hier nicht lumpen lassen und liefert besonders über die Kopfhörer einen glasklaren Klang, der nicht erkennen lässt, dass es sich um stark komprimierte Tonspuren handelt.

Fazit

Guitar Rock Tour erfindet das Musikspiel-Rad nicht neu, bedient sich aber gekonnt bekannter Elemente und verbindet diese zu einem technisch einwandfreien Spiel. Wer mit Guitar Hero, Rock Band oder dem iPhone-Klassiker Tap Tap Revenge seinen Spaß hatte, der wird auch von Guitar Rock Tour bestens unterhalten werden. Bis auf den leicht aufgesetzt wirkenden Schlagzeug-Modus und den geringen Umfang kann der Titel besonders in Sachen Präsentation und Gameplay voll überzeugen.

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