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Fort Apocalypse

Handyspiele-Test

 

Fort Apocalypse

Testdatum:
10. Juli 2008
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Living Mobile
 

Ältere Semester werden sich mit Gewissheit noch an den Action-Klassiker Fort Apocalypse aus dem Jahre 1982 erinnert. Auf dem Atari 800 bzw. C64 sorgte das Hubschrauber-Spektakel von Steve Hales für stundenlangen Spielspaß. Ob dies über 25 Jahre später auch für die Handy-Umsetzung gilt?

Bewertung:

80%
Leserwertung:Leser: 96%
Gameplay:
7/10
Grafik:
7/10
Sound:
6/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Fort Apocalypse Screenshots

  • Screenshot: Fort Apocalypse
    Screenshot: Fort Apocalypse
  • Screenshot: Fort Apocalypse
    Screenshot: Fort Apocalypse
  • Screenshot: Fort Apocalypse
    Screenshot: Fort Apocalypse
 
Vorteile:
  • Gelungenes Remake eines Klassikers
  • Original ist mit dabei
  • Action und Geschicklichkeit wechseln sich ab
 
Nachteile:
  • Stellenweise Level-Recycling
 

Review

Screenshot: Fort Apocalypse
Screenshot: Fort Apocalypse

Ohne Frage gilt Fort Apocalypse für viele Retro-Freunde als genialer Action-Titel der 80er Jahre. Damals musste man mit seinem Hubschrauber eine unterirdische Anlage erkunden, um einen Kernreaktor zu zerstören. Vorrangig wurde natürlich geballert, nebenbei galt es zudem, Geiseln zu retten. Der Erfinder von Fort Apocalypse gab für die Handy-Konvertierung ganz offensichtlich sein „OK“, denn neben einem Remake, das an dieser Stelle auch vorgestellt wird, darf man ebenfalls das Urgestein der Videospielgeschichte auf dem eigenen Handy-Display erleben. Denn die Entwickler von Living Mobile packten das Original mit dazu. Dieses ist im 21. Jahrhundert natürlich nicht mehr sensationell, aber dank einer ordentlichen Anpassung nach wie vor wunderbar spielbar. Für manche dürfte dies ein gutes Argument sein, sich das Remake ohne zu zögern zuzulegen.

Screenshot: Fort Apocalypse
Screenshot: Fort Apocalypse

Bei der Neuauflage von Fort Apocalypse hat sich im Kern wenig geändert. Die Fortsetzung konzentriert anfänglich auf das Zerstören von Panzern und Jets, die der bösen Kralthan-Armee angehören. Zudem sammelt man automatisch Geiseln ein, die zu einem bestimmten Ziel gebracht werden müssen. Später aber geht es auch in finstere Höhlensysteme mit einem kleineren Hubschrauber, der – genauso wie in der Vorlage – aufgetankt werden muss. Weiterhin verfügt dieser nicht über Bomben, die auf Knopfdruck auf den Boden geworfen werden, dafür ist er immerhin eine ganze Ecke flotter als sein „großer Bruder“ außerhalb der Reaktor-Anlage. Sie düsen nun recht frei durch die Gegend, achten auf Energie und Sprit, schießen Kontrahenten und Hindernisse ab und folgen zudem einer recht einfach gehaltenen Story. Dank Checkpoints ist es meist nicht so tragisch, wenn Sie ein Leben verlieren, was übrigens häufiger passieren wird, wenn Sie nicht aufpassen. Denn Fort Apocalypse ist nicht nur ein klassisches Shoot´em´Up, sondern ebenfalls ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem flotte Reaktionen elementar sind.

Screenshot: Fort Apocalypse
Screenshot: Fort Apocalypse

Richtig gelungen ist der ständige Wechsel zwischen Kampf- und Flug- Helikopter. Steuern Sie das erstgenannte Modell, wird Ihnen vorrangig ein typischer Sidescroll-Shooter präsentiert, bei zweitgenannter Spielart steht etwas Taktik auf der Tagesordnung. Letztendlich machen aber beide Spielarten Spaß und auch das Drumherum stimmt positiv. Die Optik ist ansprechend, das Leveldesign im Großen und Ganzen sehr ordentlich und die Steuerung simpel und genau. Akustisch ist Fort Apocalypse etwas schwach, was zum Glück kaum ins Gewicht fällt.

Fazit

Fort Apocalypse ist wirklich ein richtig gutes Remake eines Klassikers geworden, das perfekt für die Handy-Plattform geeignet ist. Das Gameplay zieht schnell in den Bann, dank vielen Geschicklichkeits-Herausforderungen muss man zudem nicht nur stupide ballern. Hinzu gesellen sich eine zeitgemäße Technik und sogar das Original als kostenlose Beigabe. Freunde des 80er-Jahre-Hits können bedenkenlos zugreifen! Neueinsteiger, die die Vorlage nicht kennen, erhalten aber auch einen sehr guten und vor allem unterhaltsamen Genrevertreter.

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