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Eyes in the Dark

Handyspiele-Test

 

Eyes in the Dark

Testdatum:
29. Juli 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Herocraft
 

„Eyes in the Dark“ klingt nach einem gruselig düsterem Spiel oder einer Umsetzung des witzigen Horrorfilm-Klassikers „Gremlins“. Doch weit gefehlt: Der neue Titel aus dem Hause „Herocraft“ ist ein ziemlich klassisches Knobel-Abenteuer. Aber macht es auch Spaß?

Bewertung:

63%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
6/10
Grafik:
3/10
Sound:
4/10
Umfang:
5/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Eyes in the Dark Screenshots

  • Screenshot: Eyes in the Dark
    Screenshot: Eyes in the Dark
  • Screenshot: Eyes in the Dark
    Screenshot: Eyes in the Dark
  • Screenshot: Eyes in the Dark
    Screenshot: Eyes in the Dark
 
Vorteile:
  • Interessanter Mix aus Sortier- und Memory-Spiel
 
Nachteile:
  • Kaum Abwechslung
  • Träger „Mauszeiger“
  • Etwas zu düster, kaum guter Kontrast
 

Review

Wenn man „Eyes in the Dark“ das erste Mal startet, fragt man sich, was das für ein Quatsch sein soll. Denn auf einem quadratischen Spielfeld wird man nur von einigen Augen beobachtet, die man selbst durch über das Spielfeld schicken kann. Doch nach kurzer Einarbeitungszeit und Begutachtung der leider schlecht lesbaren Story wird klar: Unzählige Haustiere haben sich in einem finsteren Wald verirrt. Und nun liegt es am Spieler, gleichartige Lebewesen zusammen zu führen, damit sie gemeinsam den Weg aus der dunklen Gefahr finden. Die Schwierigkeit besteht darin, dass zu Beginn noch nicht klar ist, was sich hinter den kleinen Augen verbirgt. Vielleicht ein Hase? Ein Hund? Oder eine Katze. Erst nach einiger Zeit zeigen sie ihr Gesicht, allerdings füllt sich der Spielbildschirm von Runde zu Runde mit weiteren Tieren. Entsprechend gilt es, schnellstmöglich gleiche Haustiere in Reihen oder Blöcke zu bringen, hat man z.B. fünf Hunde nebeneinander, verschwinden sie und es wird wieder Platz auf dem Feld frei.

Herausfordernder wird das Sortieren der Knuddelwesen dadurch, dass sie manchmal wieder verschwinden und nur noch ihre Augen zu sehen sind. Sozusagen muss man also nicht nur flott Tiere sortieren, sondern sich auch noch die Stellen merken, wo z.B. Hasen aufgetaucht sind. Das „Memory“-Element macht das an sich simple Spielprinzip deutlich kniffliger. Zugegeben, der Einstieg ist dezent verwirrend, aber nach einigen Minuten hat man den Dreh raus. Und hier sei betont: Das Konzept hinter „Eyes in the Dark“ ist durchaus reizvoll und kann einige Zeit gut beschäftigen. Schade nur, dass die Spielmodi nicht so sehr abwechslungsreich sind, hier gibt es u.a. eine schwere Spielart und zwei leicht abgeänderte Aufgabenstellungen.

Technisch ist „Eyes in the Dark“ auch nicht besonders überzeugend. Die Hintergründe sind etwas zu düster, so dass der Kontrast zum Spielfeld nicht sehr groß ist. Und die Schriftfarbe in den Optionen ist grundsätzlich falsch gewählt – hier fällt das Lesen überaus schwer. Schön wäre es gewesen, hätte man die Geschwindigkeit des kleinen „Mauspfeils“ anpassen können. Viel zu träge bewegt sich der Zeiger, mit dem die Tiere aufgehoben werden, um sie an einem anderen Ort zu platzieren. Das kostet eine Menge Zeit und nicht selten etwas Geduld. Ansonsten ist die Präsentation solide, aber eben auch nicht besonders. Hier bieten andere Knobelspiele wie z.B. „Meteos“ deutlich mehr Farbe.

Fazit

„Eyes in the Dark“ ist ein nettes Knobelspiel mit einer sehr interessanten Grundidee. Leider wird auf Dauer kaum Vielfalt geboten, die längere Zeit vor den Handy-Display bannt. So hat man nach eins, zwei Stunden wirklich keine Lust mehr, zumal die Spielmodi keine frischen Ideen mitbringen. Auch die technische Seite ist nicht herausragend, so dass sich der Titel im Grunde nur für wirkliche Genreliebhaber eignet, die mal Lust auf was Neues haben. Unbedingt muss niemand „Eyes in the Dark“ gespielt haben.

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