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Die Ägypter

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Die Ägypter

Testdatum:
20. Mai 2008
Redakteur:
Konrad Kelch
Hersteller:
Handy-Games
 

Historische Schlachten oder zumindest als solche getarnte waren schon immer ein beliebter Stoff für Strategiespiele. Bei Die Ägypter verschlägt es Sie dieses Mal, oh Wunder, ins alte Ägypten. Dort verbünden Sie sich mit dem Stamm der Kobra um gegen die dunklen Machenschaften der Khepera vorzugehen.

Bewertung:

86%
Leserwertung:Leser: 90%
Gameplay:
9/10
Grafik:
7/10
Sound:
5/10
Umfang:
9/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Die Ägypter Screenshots

  • Screenshot: Die Ägypter
    Screenshot: Die Ägypter
  • Screenshot: Die Ägypter
    Screenshot: Die Ägypter
  • Screenshot: Die Ägypter
    Screenshot: Die Ägypter
 
Vorteile:
  • detaillierte Häuser
  • simples, aber geniales Spielprinzip
  • einfache Steuerung
  • hoher Umfang
 
Nachteile:
  • öde Hintergrundgeschichte
  • lausige Soundkulisse
 

Review

Die Hintergrundgeschichte ist also schnell erklärt und könnte sowieso weg gelassen werden. Wirklich als Motivationsgrundlage taugt das alte Prinzip dunkle gegen helle Seite der Macht eh nicht mehr. Erst recht dann nicht, wenn die wenigen interessanten Ansätze durch eine dröge Erzählweise und ewig lange Textwüsten im Einheitsbrei der restlichen Handlung unter gehen.

Screenshot: Die Ägypter

Doch das stört nicht weiter, denn das Kommando über die Mitglieder des Kobra-Stammes fällt sehr leicht aus. Gleich zu Beginn wird das Grundprinzip des Spiels erklärt. Zuerst muss die eigene Siedlung auf und ausgebaut werden. Je nachdem, wie viele Moralpunkte sich auf dem Konto befinden, dürfen Obelisken, Ausgrabungsstätten, Pyramiden und noch eine Menge mehr Gebäude errichtet werden. Diese werden wiederum dafür benötigt, um neue Götter anbeten zu können, oder um ganz profan neue Wunder oder Einrichtungen frei zu schalten. Ohne einen gewissen Vorrat an Moralpunkten ist dies aber nicht möglich. Dies ist zudem auch die einzige Ressource im Spiel. Benötigt wird sie auch noch zum Erschaffen und Heilen der Kämpfer und für dessen Ausbildung. Die Moral der eigenen Truppe wird dabei nur durch gefallene Gegner oder neue Gottheiten aufgefrischt.

Screenshot: Die Ägypter

Zu Beginn bauen wir also erst einmal unsere Siedlung aus und sichern diese mit zwei Bogenschützen. Nach wenigen Sekunden erleuchtet ein Warnsymbol am oberen, rechten Bildschirmrand. Gegner sollen sich auf den Weg in Richtung unseres Dorfes gemacht haben. Glücklicherweise haben unserer Späher schon entdeckt, woher sie anrücken werden. Kurzerhand platzieren wir unsere Bogenschützen um und können die feindlichen Truppen schon nach wenigen Sekunden bezwingen. Durch die erstarkte Moral können wir unseren ersten Obelisken bauen. Ohne diesen könnten wir keine Götter anbeten und ohne Götter wird unser Reich nicht wachsen. Doch brauchen wir noch ein seltenes Artefakt. Eine Ausgrabungsstätte sollte uns dabei sicherlich behilflich sein.

Screenshot: Die Ägypter

Nur wenige Minuten später haben wir im einfarbigen und kargen Wüstensand wieder ein paar Gegner gen Boden geschickt. Wir haben nun endlich genügend Moralpunkte auf unserem Konto, um einfach per Navigationskreuz einen sehr schicken Tempel bauen zu können. Unser erster Gott hat uns erhört, per Raute-Taste können wir diesen nun zu uns rufen. Doch vorher greift die dunkle Seite der Macht noch einmal an, dieses Mal mit ihrem Anführer. Gegen unsere mittlerweile zum Feuerbogenschützen und Schwertkämpfer ausgebildeten Truppen hat dieser kleine Gegnerhaufen aber keine Chance. Wenige Sekunden später befinden wir uns schon auf dem Weg zur nächsten Mission.

Screenshot: Die Ägypter

Insgesamt gesehen spielt sich Die Ägypter sehr intuitiv. Recht schnell geht die Spiellogik in Fleisch und Blut über. Nur selten steht man vor wirklich kniffligen Aufgaben. Wichtig ist es, möglichst schnell eine funktionierende und gut platzierte Verteidigung aufzubauen. Die Gegner greifen schon sehr schnell an und wenn man dann auch noch auf dem falschen Fuß erwischt wird, ist die Schlacht so gut wie verloren. Rund 25 Missionen lang kämpfen Sie sich so bis zum Endgegner durch. Einmal gebaute Gebäude brauchen Sie nicht wieder zu errichten. Das sorgt vor allem dafür, dass nicht zu viel von den Spieleinhalten recycelt wird und bewirkt gleichzeitig, dass Sie sich an das hohe Spieltempo gewöhnen. Schließlich ist kaum eine Mission länger als 10 bis 15 Minuten. Das reicht aber auch, denn wer möchte gerade am kleinen Handybildschirm schon stundenlang vor einer Schlacht sitzen?

Etwas enttäuschend fällt dann auch nur die karge Soundkulisse mit dem ewig gleichen Hintergrundgedudel und den nicht vorhandenen Soundeffekten aus. Wer hier auf packende Kampfgeräusche gehofft hat, schaut leider in die Röhre. Die langweilige Midi-Musik leiert erbarmungslos und vor allem ohne Unterbrechung aus den Lautsprechern.

Fazit

Die Ägypter überzeugt auf der ganzen Linie. Ein flüssigeres und in sich stimmigeres Strategiespiel habe ich selten zuvor auf dem Handy gesehen. Action-Strategen sollten daher unbedingt zuschlagen.

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