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Devil on the Run

Handyspiele-Test

 

Devil on the Run

Testdatum:
3. Juni 2006
Redakteur:
Mario Siewert
Hersteller:
Twistbox Games
 

In der Hölle ist der Teufel los: Damit sie sich als Nachwuchs-Luzifer Gehör verschaffen, müssen sie in "Devil on the Run" ordentlich im Reich des Bösen randalieren.

Bewertung:

70%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
7/10
Grafik:
7/10
Sound:
6/10
Umfang:
8/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Devil on the Run Screenshots

  • Screenshot: Devil on the Run
    Screenshot: Devil on the Run
  • Screenshot: Devil on the Run
    Screenshot: Devil on the Run
  • Screenshot: Devil on the Run
    Screenshot: Devil on the Run
 
Vorteile:
  • Simples Spielprinzip
  • Einfache Steuerung
 
Nachteile:
  • Teilweise extrem schwer
  • Einzelne Bugs
 

Review

Was sich äußerst amüsant anhört, stellt sich als Geschicklichkeitsspiel heraus, das sich am ehesten als eine Mischung aus Pac-Man und Sokoban beschreiben lässt: In Gestalt von Belzebub Junior hüpfen sie durch die aus Blöcken und Teleportern bestehenden Level und müssen alle Blöcke zerstören. Dies geschieht am Anfang lediglich dadurch, dass sie den jeweiligen Block passieren. In späteren Levels müssen sie Blöcke teilweise mehrmals passieren, um diese zu zerstören. Zerstörte Blöcke verändern zwar ihr Aussehen, sind aber im Allgemeinen nachwievor passierbar. Irgendwann ändert sich auch diese Tatsache, denn in einigen Levels werden zerstörte Blöcke auf wunderbare Weise restauriert, wenn sie sie mit ihrer Spielfigur erneut passieren.

Es gilt also den an das jeweilige Leveldesign angepassten optimalen Weg zu finden. Als wäre das nicht schon schwer genug, wird ihre Arbeit von sich teilweise willkürlich bewegenden, teilweise gezielt auf sie stürzenden Gegnern behindert: Berühren sie einen dieser Gegner, verlieren sie ein Leben und beginnen erneut vom Startpunkt des jeweiligen Levels, was teilweise gravierender als der Abzug des eigentlichen Lebens ist. Besonders ärgerlich an den Gegnern ist, dass diese zufällig an einigen wenigen definierten Orten erzeugt werden, unabhängig davon ob sie sich gerade an diesem Ort befinden oder nicht. Im Extremfall führt dies dazu, dass sie nach einem Neustart sofort ein weiteres Leben abgezogen bekommen, weil ein Gegner zufälligerweise ebenfalls im gleichen Moment an ihrer Position erscheint.

Aber auch ohne diese offensichtlichen Bugs ist "Devil on the Run" kein Zuckerschlecken: Die späteren Levels dürften bei den meisten Spielern mehr Frust als Spaß erzeugen: Gegner die bereits zerstörte Blöcke wieder erneuern sind zwar zu Beginn noch unterhaltsam, spätestens wenn man Blöcke mehrmals, aber nicht zu oft passieren muss, um diese zu zerstören wird das Spiel durch diesen Gegnertyp jedoch zu schwer. Hinzu kommt, dass man bei Blöcken, die zum Zerstören mehrmals überquert werden müssen, teilweise nur schwer den aktuellen Zustand erkennt.

Technisch macht "Devil on the Run" eine gute Figur: Die Grafik wirkt detailliert und farbenfroh, auch wenn es sicher gut getan hätte, weitere Schauplätze neben der Hölle vorzufinden. Auf Soundeffekte wurde zwar verzichtet, die Hintergrundmusik im Hauptmenü macht dieses Manko jedoch fast wett.

Fazit

Das Konzept hinter "Devil on the Run" ist durchaus interessant, wurde nur leider mit einem viel zu hohen Schwierigkeitsgrad realisiert: Während die ersten Level noch der Eingewöhnung dienen, wird es recht schnell happig und sobald man bestimmte Passagen der Level plötzlich nicht mehrmals passieren darf, wird es aufgrund der frei beweglichen Gegner teilweise wirklich unfair. Offensichtliche Bugs wie das Spawnen der Gegner direkt neben ihrer Spielfigur und teilweise nur schwer erkennbare Zustände der Blöcke sorgen für eine weitere Verschärfung des Schwierigkeitsgrades.
Wer sich dennoch an "Devil on the Run" versucht, erlebt dann aber ein fast so intensives Spielerlebnis, wie man es von zahlreichen, nicht weniger schweren Arkade-Klassikern der Videospielgeschichte gewohnt ist. Sollte ihnen aber selbst das zu einfach sein, wartet noch eine Highscore-Liste darauf, geknackt zu werden. Mario Siewert

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