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Bionicle Heroes

Handyspiele-Test

 

Bionicle Heroes

Testdatum:
19. März 2007
Redakteur:
Sven Wernicke
Hersteller:
Kiloo
 

Die legendären Lego-Bauklötze sind längst kein reines Kinderspielzeug mehr. Man denke nur an die genialen „Mindstorm“-Roboter oder das vielfach gelobte PC- und Konsolenspiel „Lego Star Wars“ bzw. den Nachfolger. Auch „Bionicle Heroes“ ist im Lego-Universum angesiedelt, allerdings werden hier die Abenteuer von riesigen Kampfrobotern erzählt – genauso im gleichnamigen Handyspiel.

Bewertung:

75%
Leserwertung:Leser: 89%
Gameplay:
7/10
Grafik:
8/10
Sound:
7/10
Umfang:
7/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Bionicle Heroes Screenshots

  • Screenshot: Bionicle Heroes
    Screenshot: Bionicle Heroes
  • Screenshot: Bionicle Heroes
    Screenshot: Bionicle Heroes
  • Screenshot: Bionicle Heroes
    Screenshot: Bionicle Heroes
 
Vorteile:
  • bekannte Lizenz
  • Mix aus Action und Puzzle
  • Masken sorgen für verschiedene Eigenschaften
  • Saubere Umsetzung
 
Nachteile:
  • Teilweise sehr schwer
  • Etwas zu viele Sokoban-Rätsel
 

Review

Die Story ist zugegeben ziemlich konfus und sicher nur für wahre Fans der Lego-Maschinen wirklich interessant: Der fiese Makuta hat vier edle Toa Inika gefangen genommen und zudem die gesamte Bionicle-Welt vergiftet. Den eigentlich friedlichen Bewohnern der Insel Voya bleibt nur eine Lösung. Sie erschaffen einen neuartigen Chamäleon-Helden, der in der Lage ist, verschiedene Formen und Fähigkeiten anzunehmen. Eine perfekte Kampfmaschine ist der „Bionicle Hero“ also und logisch, dass Sie in die Rolle des Bauklotzkriegers schlüpfen werden. Die Geschichte wird u.a. in Form zahlreicher Textpassagen erzählt, doch diejenigen, die sich nicht ausschweifend mit dem Thema beschäftigen wollen, genügt es sicher zu wissen, dass man die vier gefangenen Toa Inika retten und unzählige Gegner vernichten soll.

Spielerisch erwartet Sie ein Action-Adventure, das aus der Vorgelperspektive präsentiert wird. Vorbildlich ist, dass sich in der Spielewelt kleine Fragezeichen-Symbole finden, die Ihnen nach und nach die Features des Spiels näher bringen. Knapp ein Duzend Szenarien werden Sie im Verlauf besuchen dürfen, allerdings ist zu Beginn nur eine erste Welt begehbar. Erst durch das Einsammeln sogenannter „Protodermis-Kristalle“ werden neue Teleporter-Türen geöffnet, die Sie in die weiteren Levels führen. Zusätzlich erhöhen sie den Roboter-eigenen Energie-Vorrat. Die Besonderheit an „Bionicle Heroes“ ist die Tatsache, dass sich der eigene Held sozusagen verwandeln kann. Durch das Entdecken von „Toa-Masken“ erhält man zusätzliche Fähigkeiten, die dafür sorgen, dass man zum Beispiel durch Wasser laufen kann oder andere Vorteile genießt, die man an manchen Stellen sogar dringend benötigt. Für weiteren Tiefgang sorgt die „Telepathie“-Funktion. Mit dieser können große Steine bewegt werden, was durchaus praktisch ist, da man so zuvor unerreichbare Plätze besuchen darf, wo meist die wichtigen „Protodermis-Kristalle“ versteckt sind. Hat man genügend von diesen gesammelt, werden schließlich neue Teleporter aktiviert, die Sie zu den gefangenen „Toa Inika“ führen. Die zahlreich auftauchenden Gegner werden freilich mit Feuergewalt ins Nirwana geschickt, doch bei „Bionicle Heroes“ handelt es sich keineswegs um einen reinen Action-Shooter. Im Gegenteil, denn besagtes Verschieben von Steinen ist für ein Voranschreiten elementar. Puzzle- und Denkaufgaben spielen eine große Rolle, wer „Sokoban“-Rätsel nicht mag, wird mit Bionicle Heroes nicht glücklich. Dazu sei erwähnt, dass die Herausforderungen teils sehr happig sind. Hier sind oft mehrere Versuche notwendig. Zum Glück kann man die Abschnitte immer wieder neu besuchen, auch wird man nach einem Tod direkt zur Teleporter-Übersicht katapultiert. Regelmäßiges Abspeichern ist ebenso möglich.

Technisch gefällt „Bionicle Heroes“. Hübsche Grafiken, attraktive Animationen, ein liebesvolles wie facettenreiches Leveldesign – das passt schon sehr gut. Auch die verschiedenen Fähigkeiten wurden optisch dargestellt und die wenigen Gegnertypen sehen ebenfalls ordentlich aus. Positiv fällt das sehr weiche Scrolling auf, nur mit der Zeit nerven etwas die regelmäßigen Ladezeiten. Die Musik fügt sich ebenso gekonnt in das Spielgeschehen ein. Abgerundet wird der durchweg positive Gesamteindruck durch eine intuitive und sehr einfach gehaltene Steuerung. Ein kleiner Makel sei noch erwähnt: Manchmal ist es sehr schwierig, Höhenunterschiede in einem Level zu erkennen. Dies liegt vorrangig an der gewählten Perspektive. Zum Glück gewöhnt man sich recht schnell daran.

Fazit

„Bionicle Heroes“ eignet sich natürlich besonders für Fans der Roboter. Doch auch diejenigen, die einem guten Mix aus Denkspiel und Action offen gegenüber stehen, werden angenehm unterhalten. Manche „Sokoban“-Puzzles sind aber etwas zu knifflig, ungeduldige Menschen sollten sich besser simplere Alternativen suchen. Positiv ist weiterhin das Nutzen spezieller Fähigkeiten, was doch eine frische Idee darstellt. Sven Wernicke

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