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Akte X: Der Deserteur

Handyspiele-Test

 

Akte X: Der Deserteur

Testdatum:
19. September 2004
Redakteur:
-
Hersteller:
 

Mit Akte X: Der Deserteur präsentiert Elkware ein klassisches Adventure im Stil der ersten Teile von Indiana Jones oder Monkey Island.
Dank der offiziellen Lizenz von Twentieth Century Fox darf der Spieler die Rolle der Agenten Mulder und Skully aus der berühmten Fernsehserie übernehmen um ungeklärte Fälle des FBI zu lösen.

Bewertung:

75%
Leserwertung:Leser: 100%
Gameplay:
6/10
Grafik:
7/10
Sound:
7/10
Umfang:
0/10
Multiplayer:
0/10
 
 

Akte X: Der Deserteur Screenshots

  • Screenshot: Akte X: Der Deserteur
    Screenshot: Akte X: Der Deserteur
  • Screenshot: Akte X: Der Deserteur
    Screenshot: Akte X: Der Deserteur
  • Screenshot: Akte X: Der Deserteur
    Screenshot: Akte X: Der Deserteur
 
Vorteile:
 
Nachteile:
 

Review

Zu Beginn des Spiels findet man sich in der Rolle von Fox Mulder zurück, der sich im Keller des FBI-Gebäudes befindet. Skully ist allerdings nicht dort, wo sie sich befindet lässt der Chef der Behörde in einem Gespräch mit Mulder offen.
Stattdessen kriegt Mulder von ihm einen neuen Fall zugeteilt und begibt sich zur Lösung eines scheinbar gewöhnlichen Mordfalls nach Las Vegas. Im Verlauf der Ermittlungen tauchen jedoch einige außergewöhnliche Tatsachen auf, so dass sich der Spieler plötzlich in einer komplexen Story wiederfindet.

Auch wenn die Story sicherlich das Niveau der Fernsehserie hat, so bietet Akte X: Der Deserteur leider dennoch nicht Unterhaltung für jeden Geschmack.
Dadurch, dass das Spiel wie ein klassiches Adventure aufgebaut ist, stellt sich die Steuerung als sehr kompliziert dar und hemmt den Spielfluss.
Generell stehen dem Spieler in jedem Bereich des Spieles 6 verschiedene Befehle zur Verfügung:
Gegenstände des aktuellen Bereiches lassen sich betrachten, benutzen oder ins Inventar aufnehmen. Zusätzlich kann der Spieler einen neuen Bereich betreten, mit Akteuren sprechen und sein Inventar öffnen.
Die einzelnen Aktionen lassen sich über die Tasten "Links" und "Rechts" des Joysticks auswählen. Durch Drücken der Mitteltaste des Joysticks öffnet sich jeweils eine Liste, in der alle Objekte des aktuellen Bereiches aufgeführt sind, auf die sich die gewünschte Aktion anwählen lässt.
Diese Art der Steuerung ist für ein Adventure zwar recht gut, allerdings macht es Akte X: Der Deserteur dem Spieler in manchen Momenten besonders schwer Fortschritte im Spiel zu machen.
Betritt man beispielsweise einen Bereich erneut um zu gucken ob man nicht etwas vergessen hat gibt das Programm bei jedem Betreten des Bereiches einen Text aus, der sich über mehrere Bildschirme erstrecken kann und nur nach vollständigem Durchscrollen des Textes weggeklickt werden kann. Wenn man zusätzlich zu den Begrüßungstexten auch noch Texte wegklicken muss, die beim Verlassen eines Bereiches angezeigt werden und die sich ebenfalls nicht ändern wird das ganze schon zu einem kleinen Ärgernis.
Steckt man im Spiel fest, so kann es passieren, dass man sich die selben Texte immer und immer wieder durchlesen muss.
Ein weiteres Problem ist die Linearität des Spiels. Während man in klassichen Adventures für den PC meist den Monitor mit dem Cursor abfuhr um alle für das Spiele relevanten Objekte zu finden werden selbige dem Spieler in Akte X: Der Deserteur vom Programm präsentiert, so dass sich das Spiel manchmal auf das Anwenden jedes Befehles auf jedes verfügbare Objekt beschränkt.
Beim Verlassen des Spieles wird der aktuelle Spielstand automatisch gespeichert, so dass man bereits errungene Fortschritte glücklicherweise nicht umsonst erreicht hat.

Technisch bietet Akte X: Der Deserteur keinen Grund zur Kritik. Jeder Bereich ist mit detailliert gezeichneten Bildern versehen und auch die Menüs und Buttons können sich sehen lassen.
Auch der Sound des Spiels ist gut, beschränkt sich allerdings nur auf Hintergrundmusik, die dafür aber von gehobener Qualität ist.

Fazit: Akte X: Der Deserteur ist ein Spiel, das man wohl nur Fans der Fernseh-Serie und Liebhabern von Adventure-Spielen empfehlen kann, denn alle anderen werden an der komplizierten Steuerung und dem unnötig langsamen Gameplay wenig Freude haben.
Wer sich dennoch an Akte X: Der Deserteur versucht, wird mit einer hervorragenden Story, guter Atmosphäre und einer gelungenen Umsetzung des Themas der Fernseh-Serie belohnt.

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